Mit dem 4:1 gegen St. Pauli hat Union die vergangene Saison endgültig hinter sich gelassen

“Oh Mist, den hat er nicht richtig getroffen”, dachte ich, als Sebastian Andersson kurz vor Spielende diesen wunderschönen Pass von Robert Zulj nahm, den ihm Manuel Schmiedebach durchgelassen hatte. Ein paar Momente später reckte ich beide Fäuste Richtung Spielfeld. Und es war mir egal, ob der schwedische Angreifer den Ball so treffen wollte. Denn er hatte ihn perfekt getroffen. Union hatten beim 4:1 gegen den FC St. Pauli hatte ähnlich wie beim Pokalspiel in Jena die Tore immer dann erzielt, wenn sie sie brauchten. Oder wie mir Daniel in seiner unnachahmlichen Nerd-Sprache nach dem Spiel sagte: “Das dürfte wohl das Spiel gewesen sein, in dem Union am höchsten über der Expected-Goal-Rate lag.” (Das war übrigens tatsächlich so.)

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