Teve324 – Es hat gezogen unterm Deckchen

Union kassiert kurz vor Schluss das 2:2 durch einen Elfmeter, dabei hatten sich Mannschaft und Fans durchaus erholt gezeigt vom 0:0 gegen Aue. Wir sprechen außerdem noch einmal über Pfiffe und das Sky-Interview mit Lutz Munack.

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Union im März: Von Nebenkriegsschauplätzen und Fliehkräften

Das ist dann doch selten, dass sich der 1. FC Union einer solch geballten Kritik der Berliner Medien gegenüber sieht, die den Klub sonst größtenteils mit Samthandschuhen anfassen. Berliner Zeitung und Berliner Morgenpost sehen einen großen Umbruch auf Union zukommen und gehen davon aus, dass dieser nicht bei der Mannschaft halt macht, sondern auch die Verantwortung darüber neu regeln könnte.

Dafür gibt es zwei Gründe: Einerseits ist die Punkteausbeute seit der Übernahme des Cheftrainerpostens durch André Hofschneider sehr mager (8 Punkte aus 9 Spielen) und von erhoffter Konstanz und spielerischer Dominanz ist nur sehr selten etwas zu sehen. Der zweite Grund ist die Kaderplanung für die nächste Saison. Sollte man sich tatsächlich für einen Wechsel entscheiden, muss einerseits die Alternative stimmen (wer soll also im Zweifelsfall Trainerposten und/oder den Posten des Geschäftsführers Sport übernehmen?) und dieser Person muss auch die Verantwortung für die Kaderplanung übergeben werden. Mutmaßlich soll Toni Leistner keinen neuen Vertrag unterschrieben haben, weil er zuerst wissen wollte, mit wem es in die neue Saison geht. Das kann man glauben oder nicht (meiner Ansicht nach gab es nur sehr wenige Argumente für eine Vertragsverlängerung), aber der Punkt stimmt auf jeden Fall für die Spieler, mit denen man verlängern möchte und die man holen möchte.

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Die große Ratlosigkeit

Was ist eigentlich so schwierig an Unions gegenwärtiger sportlicher Situation? Wenn ich mir anschaue, was die Berliner Medien schreiben und was die Vielzahl an Kommentatoren gestern im Blog nach dem 0:1 gegen Braunschweig schrieb, dann würde ich sagen, das Schwierige besteht darin, dass das Problem nicht greifbar ist. Es gibt viele Erklärungsansätze. Aber es gibt nicht den offensichtlichen Punkt, an dem anzusetzen ist. Und ein bisschen fühle ich mich in eine Zeitschleife versetzt, aus der wir nicht herauskommen. Der Kurier sieht Union in der gleichen Lage. Die Mannschaft dreht sich im Kreis und wir sehen von außen mal gute, mal schlechte und sehr häufig uneindeutige Leistungen. Die gesamte Bilanz seit dem Trainerwechsel ist bisher katastrophal (die Morgenpost nennt die Bilanz von 5 Punkten aus 7 Spielen seit der Entlassung von Jens Keller). Aber und das ist auch klar, die Lage ist nicht hoffnungslos. Es ist nicht so, dass da eine orientierungslose Truppe über den Platz läuft. Und ich bin mir sicher, dass gegen Sandhausen der Rasen brennen wird.

Grischa Prömel, Toni Leistner und Sebastian Polter nach dem 0:1 gegen Braunschweig, Foto: Matze Koch

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Wenn du oben nicht weißt, wo du hin willst, brauchst du unten keine Entscheidungen zu treffen

Mir geht es in den aktuellen Diskussionen über Union zu sehr darum entweder alles zu verdammen, was war (“Ich habe schon immer gesagt, dass …”), oder alles einzureißen, was überhaupt da ist (“Zingler raus”, “Trainer raus”, “Sportdirektor kann nichts” und vor allem “die Spieler können alle gehen”). Nun halte ich das Herauslassen von Emotionen für sehr wichtig, auch für die eigene Gesundheit, aber sie sind gleichzeitig ein schlechter Ratgeber für strategische Entscheidungen. Und genau in dieser Phase befinden wir uns. Wenn also jetzt über mögliche Abgänge von Spielern diskutiert wird, wie beispielsweise im Kurier oder der BZ, mag das zwar richtig sein mit Blick auf die möglichen Konsequenzen der Saison, aber das ist erst Schritt zwei, oder Schritt drei aus meiner bescheidenen Außensicht.

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Saisonziel verpasst. Aber jetzt werden Entscheidungen getroffen, die Unions sportliche Zukunft betreffen

Es gibt Redebedarf. Das ist überall zu merken. Ob alle aktuellen Diskussionen allerdings zielführend sind, weiß ich nicht. Das hat doch viel mit Dampf ablassen zu tun und vermeintlich einfachen Lösungen. Da wird aus einem Felix Magath auf der Tribüne gleich der neue Sportdirektor. Und Präsident Dirk Zingler solle endlich gehen. Wo sind wir denn? In Köln oder Hamburg? Also lasst uns mal tief durchatmen und dann die Dinge etwas sortieren.

Und außerdem: Wir gehen sowieso hin. Immer. Egal was. Weil es sich so gehört.

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Das Spiel gegen Kiel ist wichtig, aber wofür eigentlich?

Bei der Pressekonferenz gestern zeigte sich André Hofschneider so fokussiert auf das Spiel gegen Kiel, dass er vom nächsten Spiel am Wochenende nicht einmal wissen wollte, wer der Gegner ist (Nürnberg, übrigens). Schließlich sei das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger und fast-Herbstmeister nicht nur wichtig, sondern sehr wichtig für Union. Die Frage ist aber – wichtig wofür eigentlich? Alle sagen ja, dass es erstmal nicht mehr um den Aufstieg geht. Aber nur dafür, ob Union darauf noch eine Chance hat, ist dieses Spiel entscheidend.

Wohin geht die Reise für Union? Photo: Matthias Koch


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Lars Dietz, die 3-in-1-Verpflichtung für die Defensive

Während ich die letzten Tage über zwei bis maximal drei mögliche Verpflichtungen im Winter nachgedacht habe für die Innenverteidigung, die rechte Außenverteidigerposition für den Fall des Abgangs von Atsuto Uchida und vielleicht noch für die Sechserposition im defensiven Mittelfeld, sagte sich Union wohl: Wir können auch einen Spieler holen, der alle drei Positionen bespielen kann. Das ist Lars Dietz (20) vom Regionalligisten Borussia Dortmund II, der die Rückennummer 4 und einen Vertrag bis 2021 bekommen soll, wenn alle Formalitäten geklärt sind (Vereinsmitteilung).

😜 Can't wait to be back playing ☝️

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Vom Ballast befreit ins Jahr 2018

Lasst uns jetzt gemeinsam ein bisschen runterkommen. Uns vom aktuellen sportlichen Geschehen lösen. Sei es räumlich wie Philipp Hosiner in Dubai, Felix Kroos in New York, Steven Skrzybski in Madrid oder Toni Leistner im Schnee in Schweden. Wir nehmen die guten Sachen von 2017 mit rüber ins neue Jahr und lassen die schlechten und toxischen Dinge hier. Wir befreien uns von jedem Ballast. Spürt ihr es schon? Seid ihr jetzt auch so entspannt wie Roberto Puncec am Strand? Bereit, um ins Jahr 2018 zu schweben?

💆🏻‍♂️🌞✌🏻

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Teve314 – Ich musste nichts tun, alles war kaputt

Die Entlassung von Jens Keller wirkt noch nach und beim ersten Spiel unter dem erneuten Cheftrainer André Hofschneider gingen nicht nur 3 Punkte, sondern auch jede Menge Hoffnung und Aufbruchstimmung verloren.

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“Herr Munack hat uns einige Fragen beantwortet, andere blieben offen.”

Habe ich gestern noch kritisiert, der 1. FC Union würde sich nach seiner Entscheidung, Jens Keller und Henrik Pedersen zu entlassen und dafür das Projekt Bundesliga-Aufstieg in die Hände von André Hofschneider zu legen, einfach in sein Forsthaus zurückziehen, so hat ein Teil der Verantwortlichen sich gestern doch zu Wort gemeldet. Ob das daran lag, dass Jens Keller so bereitwillig Interviews gibt (jetzt bei Sport1 und RBB, nachzuhören hier auf der Seite von Inforadio), dass sich die Berliner Journalisten, die ihn fast nur zu Pressekonferenzen zu sprechen bekamen, wahrscheinlich die Augen reiben, weiß ich nicht. Vielleicht hat sich auch intern die Erkenntnis durchgesetzt, dass Ereignisse, die aus Sicht von Verantwortlichen logisch und schlüssig erscheinen, es für Außenstehende noch lange nicht sein müssen. Erst recht, wenn sowohl Trainer als auch Mannschaft von dieser Entscheidung überrascht waren.

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