Union hat es selbst in der Hand, die Konkurrenz auf Abstand zu halten

Ich finde es durchaus spannend, wie das 1:3 gegen Paderborn im Nachhinein bewertet wird. So fragt sich die Bild/BZ (noch nicht online), ob Union seine erste Krise in dieser Saison hätte. Betrachten wir nur die nackten Ergebnisse, müssen wir das klar verneinen. Wenn nach 2 Niederlagen hintereinander schon das gefragt wird, müssen wir mal kurz die Maßstäbe checken. Schauen wir ein bisschen auf die Spielweise des Teams gerade in Heimspielen, könnte man vielleicht schon auf die Idee kommen. Aber ehrlich gesagt bin ich auch hier entfernt davon, von einer Krise im Sinne des Wortes zu sprechen. Denn Krise ist der Höhepunkt einer gefährlichen Situation. Und die einzige Gefahr, die ich aktuell sehe, ist die, dass Union Gefahr läuft, eine gute Position im Aufstiegskampf zu verspielen und auf ein Herzschlagfinale zusteuert. Aber das ist Sport und gehört dazu.

Grischa Prömel hält seinen Paderborner Gegenspieler beim Freistoß auf Abstand, Foto: union-berlin.com

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Wenn der Tabellenrechner glüht und die Sehnsucht nach einfachen Antworten steigt

“Vielleicht hätte ich noch ein paar Windeln mitbringen sollen”, sagte mein Freund Jan gestern Abend vor dem Fantreffen mit Trainer André Hofschneider. Er hat die bewundernswerte Eigenschaft, in hektischen Zeiten die Ruhe zu bewahren. Und er kann die teilweise hysterisch geführten Diskussionen und die Sehnsucht nach einfachen Antworten schlicht nicht nachvollziehen. Der Abstiegskampf und die Tabellenkonstellation würden dazu führen, dass die Leute das Wasser nicht halten können. Vermutlich glüht der Kicker-Tabellenrechner schon, so krampfhaft versuchen wir alle herauszufinden, wie viele Punkte zum Nichtabstieg reichen (Mein Tipp: 43). “Wenn die Mannschaft die nächsten beiden Partien verliert, kannste mir zumindest ein paar Windeln mitbringen”, sagte ich. Dann ist nämlich meine persönliche Panik-Grenze überschritten.

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Die große Ratlosigkeit

Was ist eigentlich so schwierig an Unions gegenwärtiger sportlicher Situation? Wenn ich mir anschaue, was die Berliner Medien schreiben und was die Vielzahl an Kommentatoren gestern im Blog nach dem 0:1 gegen Braunschweig schrieb, dann würde ich sagen, das Schwierige besteht darin, dass das Problem nicht greifbar ist. Es gibt viele Erklärungsansätze. Aber es gibt nicht den offensichtlichen Punkt, an dem anzusetzen ist. Und ein bisschen fühle ich mich in eine Zeitschleife versetzt, aus der wir nicht herauskommen. Der Kurier sieht Union in der gleichen Lage. Die Mannschaft dreht sich im Kreis und wir sehen von außen mal gute, mal schlechte und sehr häufig uneindeutige Leistungen. Die gesamte Bilanz seit dem Trainerwechsel ist bisher katastrophal (die Morgenpost nennt die Bilanz von 5 Punkten aus 7 Spielen seit der Entlassung von Jens Keller). Aber und das ist auch klar, die Lage ist nicht hoffnungslos. Es ist nicht so, dass da eine orientierungslose Truppe über den Platz läuft. Und ich bin mir sicher, dass gegen Sandhausen der Rasen brennen wird.

Grischa Prömel, Toni Leistner und Sebastian Polter nach dem 0:1 gegen Braunschweig, Foto: Matze Koch

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Frustrierend, Freakig, Verloren

Dass eine Niederlage gegen Nürnberg Unions Saison in einem nicht besonders guten Zustand hinterlassen würde, konnte man sich ohne allzu viel Vorstellungskraft auch vor gestern Abend ausmalen. Die Weise, in der Union dann aber tatsächlich das dritte Heimspiel nacheinander verlor, war hochgradig frustrierend. Dieser Negativlauf warf die Frage auf, wann es das zuletzt gab, Hans-Martin aus dem Podcast Team hat die Antwort recherchiert:

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Schlechter als nötig

Dass Union gestern in Sandhausen kein gutes Spiel gemacht hat, war allzu offensichtlich. Daran ändert auch nichts, einzugestehen, dass Sandhausen sich ein passendes Konzept gegen Union zurecht gelegt hat und den Plan von Kenan Kocak gut umgesetzt hat. Wie das genau aussah, lässt sich in Kürze auf Spielverlagerung nachlesen.

TorPHOTO:KOCH

Leart Paqarada trifft zum 1:0, Photo: Matthias Koch

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Teve239 – Kurz-, Mittel- und Langfristig

Mit der 0:2 Heimniederlage gegen Paderborn hat Union laut Sascha Lewandowski einen "Tiefpunkt" erreicht. Unsere Enttäuschung über das Zustandekommen dieses Ergebnisses ist entsprechund groß und wir sind hinreichend ratlos wie es zustande kam. Diese Ratlosigkeit scheinen wir zumindest mit Sascha Lewandowski zu teilen. Wir spekulieren ein wenig, welche Maßnahmen ihm jetzt zur Verfügung stehen und machen nebenbei die gute alte Sportdirektor-Diskussion wieder auf.


Foto: Matze Koch

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Das böse Wort mit K

Eines der Heimspiele, bei denen ich bis heute bereue, dass ich es verpasst habe, fand heute vor genau 10 Jahren im Stadion an der Alten Försterei statt. Union, frisch in die Oberliga abgestiegen, musste am 21.8.2005 gegen den BFC ran und obwohl wir in verschiedensten Podcasts diese alte Feindschaft als “nicht mehr relevant” angemerkt haben, spiele ich heute dann doch mal den ewig Gestrigen und erinnere mich gerne an das Ergebnis dieses Spiels.

Ein von @die_eisernen gepostetes Foto am


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Teve122 – Fick Dich, sieglose Serie!

Fünfter Spieltag, fünftes Spiel ohne Sieg. Dieses Mal zur Abwechslung mit dem entscheidenden Gegentor in letzter Sekunde. Ratlosigkeit macht sich breit. Und die Verletzungsseuche. Neuzugang Felipe Gallegos bricht sich beim Auslaufen im Wald den Fuß (WTF?), der konstant engagiert spielende Marc Pfertzel hat jetzt eine Oberschenkelzerrung. Von Michael Parensen (Haarriss im Wadenbein), Patrick Zoundi (Muskelfaserriss) und Björn Kopplin (Schambeinentzündung) schweigen wir mal lieber. Fehlt nur noch, dass sich beide Torhüter gleichzeitig verletzen. Oh, wait...


Foto: Koch

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Neuhaus ließ in Ingolstadt ein 4141 spielen. Warum eigentlich?Welche Taktik passt eigentlich außer 442 zur aktuellen Union-MannschaftUnion verliert in Ingolstadt, aber nicht weil das Team so viel schlechter warWas fehlt? Abgeklärtheit, Zweikampfhärte, ein ErfolgserlebnisDer Präsident war beim Training. Ein Zeichen für... nichts. Uwe sitzt fest im Sattel. Ein Sieg wäre trotzdem nicht übelWoanders: Die DFL feuert einen Kriminologen aus ihrem wissenschaftlichen Beirat, weil er in der Sportbild eine ganze Breitseite kritischer Bemerkungen gegen den DFB abfeuertWozu braucht es unabhängige Wissenschaftler bei DFL und DFB, wenn diese keine abweichende Meinung haben dürfen?23 Jahre nach der Hillsborough-Katastrophe mit 96 Toten entschuldigt sich Englands Premier bei den Opfern und den AngehörigenRund 25 000 Dokumente wurden dazu veröffentlich Download beim Guardian.

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Teve041 – Bieder verloren

Es gibt solche Spiele, die den Betrachter ratlos zurücklassen. Das Spiel von Union bei 1860 in München war ein solches. Kein besonders gutes Spiel. Aber auch kein besonders schlechtes. Wahrscheinlich hätte man danach von einem gerechten Nullnull gesprochen. Wenn nicht Benjamin Lauth einen Konter von 1860 gegen eine sich im Aufbau befindliche Berliner Elf verwandelt hätte.

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