Nach Darmstadt. Weil völlig bekloppt.

Gestern morgen, nachdem ich “State of the Union” geschrieben habe, fing es ganz plötzlich an. Ich wollte unbedingt nach Darmstadt. Das hatte ich vor ein paar Wochen eigentlich mit meinem Bruder angedacht, aber dann musste der ins Krankenhaus. OP und alles. An Darmstadt und Fußball war nicht zu denken. Doch gestern kam es wieder hoch. Auch weil die ganze Krankenhaus-Nummer medizinisch gut verlaufen ist. Das Gefühl machte sich breit, das Böllenfalltor vielleicht nicht mehr so schnell wiedersehen zu können. Und erst recht nicht im aktuellen Zustand. Also nach einem Bahnticket geschaut. War erschwinglich. Im Zeughaus wegen Auswärtskarten angerufen. Tageskasse in Darmstadt hat geöffnet. Zu Hause nachgefragt, ob ich mich aus der Kinderbetreuung für einen Tag ausklinken dürfte. Das Okay bekommen. Eigentlich bekloppt. Aber auch ein super Gefühl.

Screenshot: Sebastian Fiebrig

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