Jeder nur ein Kreuz.

Es gibt sicherlich schönere Situationen, um ein paar O-Töne von Spielern einzusammeln, als hinter der Bande des Stadions zu stehen und zu warten, dass ein Spieler mal stehenbleibt. Chinedu Ede war nicht zu Statements zu bewegen. Trainer Uwe Neuhaus schaltete auf Ede angesprochen in den Ironiemodus und brachte dem Kollegen Matze Koch ein Déjà-vu.

Uwe Neuhaus nach dem Training am 16.02.2011
[audio:http://textilvergehen.de/wordpress/audio/neuhaus_ede.mp3]

Uwe Neuhaus und Kenan Sahin am 25.03.2009

Teve051 – Gewinner und Verlierer

Natürlich sprechen wir im letzten Podcast des Jahres über das am Ende erfolgreiche Spiel gegen den Karlsruher SC. Aber noch viel natürlicher ziehen wir ein Saisonfazit. Wir haben die Idee der Kollegen vom Herthablog der Berliner Morgenpost übernommen, und jeder hatte die Möglichkeit, aus seiner Sicht drei Gewinner und Verlierer aus dem Kader des 1. FC Wundervoll zu benennen. Dabei gibt es einige Überraschungen. Zum Schluss schauen wir noch ein wenig in die Glaskugel und überlegen, was nach der Freigabe für Polenz und Sahin in der Transferperiode passieren kann. Die Themen mit Zeitangabe: 04:34 Wie war das Spiel? Haben wir in der zweiten Hälfte ein neues Sturmduo gesehen? (mit O-Ton von Halil Savran) 53:50 Hinrundenfazit: Gewinner und Verlierer (mit O-Ton von Karim Benyamina) 101:20 An- und Verkauf. Was passiert in der Winterpause?

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Teve049 – Union gegen Bochum. Mehr als nur eine Szene

In der medialen Aufbereitung wird das Spiel zwischen Union und Bochum auf den Zweikampf zwischen Macchambes Younga-Mouhani und Matias Concha reduziert. Das ist zwar ein Thema im Podcast, aber wir widmen uns auch einem Schiedsrichter, der von Beginn an keine klare Haltung zum Spiel entwickelte und dann vor allem den Schlüsselszenen aus sportlicher Sicht. Die erste war der Fehler von Unions Torhüter Jan Glinker beim 0:1 durch Christoph Dabrowski. Zwei Fragen sind dabei wichtig: Wie hätte der Torhüter entscheiden sollen? Und wie geht es bei Union weiter für  Jan Glinker. Mit der Verletzung von Daniel Göhlert und dem Wechsel in der ersten Halbzeit gab Boné Uaferro sein Debüt in der Profimannschaft. Wir unterhalten uns über die ersten Eindrücke des Juniorenspielers und überlegen, wer beim nächsten Spiel in Cottbus in der Innenverteidigung spielen könnte. Die Themen mit Zeitangabe: 06:40 Wie war das Spiel? 20:12 Die Situation mit Younga-Mouhani und Concha (mit O-Ton von Younga-Mouhani) 37:55 Jan Glinkers Fehler beim 0:1 (mit O-Tönen von Trainer Uwe Neuhaus und dem Torschützen Christoph Dabrowski) 56:12 Lange nicht gesehen: Kenan Sahin und Halil Savran 72:47 Wo sind unsere Innenverteidiger und wie war das Debüt von Boné Uaferro?

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Teve047 – Karim Benyamina jetzt mit internationaler Klasse

Das 1:0 gegen Düsseldorf wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Des Ergebnisses wegen. Ansonsten ist es sicherlich ein Spiel gewesen, das schnell dem vergessen anheim fallen wird. Darum haben wir uns vor allem um die Besetzung der Sechserposition im nächsten Spiel und über Kenan Sahin unterhalten. Als Gast zugeschaltet haben wir dieses Mal den freien Journalisten Matze Koch, der als einziger deutscher Journalist bei Karim Benyaminas Länderspieldebüt vor einer Woche vor Ort war. Zum Schluss reden wir noch ein wenig mit Martin über seine leichte Kritik an den Ultras von Union, die für einige Aufregung gesorgt hat.

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Teve028 – Alle meine Söhne sollen Björn heißen

Der Podcast zum Spiel gegen Bielefeld beschäftigt sich natürlich mit Björn Brunnemann. Schließlich war beim zweiten Treffer auf der Tribüne zu hören "Alle meine Söhne sollen Björn heißen". Wir gehen die Checkliste von Trainer Neuhaus durch und spekulieren wer kommen, bleiben oder gehen könnte. Aufgegriffen wird anhand des Beispieles von Christoph Menz die stets wiederkehrende Frage, ob man als Allrounder nicht benachteiligt ist gegenüber Spielern, die sich spezialisiert haben. Zuletzt kommt noch einmal die Bootsfahrt zum Stadion und ihr Grund zur Sprache.

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Teve026 – Es gibt keine schlechten Spieler. Alle sind gut.

Nach dem Spiel gegen Karlsruhe reden wir über Gesänge im Stadion und darüber, ob man als Gast die Atmosphäre loben darf. Auch ein ganz kleines bisschen darüber, was im Spiel passierte. Wer zum Beispiel mit der Hand am Ball war.

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Nüchtern betrachtet: Der 13. Spieltag

Die Überschrift ist Quark. Dieses Spiel am Montag Abend kann ich nicht nüchtern betrachten und deshalb gibt es ausnahmsweise die Ich-Perspektive. Heute morgen bin ich aufgewacht und summte die ganze Zeit die Melodie zu “Union ist der geilste Klub der Welt!”. Was war passiert?

Das Stadion an der Alten Försterei war zum ersten Mal in einem Zweitligaspiel mit voller Auslastung ausverkauft. Die Gäste kamen zum familienfreundlichen Montagabendtermin zahlreich mit 2.200 Anhängern. Da zahlt es sich auch mal aus, dass es eigentlich kaum echte Berliner gibt und dafür viele Zugereiste. Vor mir auf der Gegengeraden steht ein kleiner Junge um die acht Jahre. “Und wo steht Papa?” – “Dein Vater steht da drüben bei denen aus Kaiserslautern. Das wollte er unbedingt”, antwortet die Begleitung. Ein wenig musste ich mir auch einen grinsen als die Gäste mit einer großen Blockfahne grüßten und unsere Ultras dem nichts entgegenzusetzen hatten.

kaiserslautern_blockfahne

Zum Spiel: Uwe Neuhaus setzte wohl auf Konterspiel und ließ die beiden Oldies Gebhardt und Bemben draußen. Kaiserslautern war der erwartet starke Gegner, der ähnlich wie vorher Fürth oder Karlsruhe, mit Pressing unsere Mannschaft bereits beim Spielaufbau störte. Dieses Mal ging unsere Mannschaft allerdings von Anfang ebenfalls engagiert in die Zweikämpfe. Und so war die gesamte erste Halbzeit eine Abnutzungsschlacht. Wenn auch eine ansehnliche, da niemand vorher vermutet hätte, Union würde Kaiserslautern spielerisch besiegen wollen. Die in der Länderspielpause geführte Diskussion über unseren Torhüter und die Innenverteidigung hinterließ bei mir die Nachwirkung, dass ich mehr auf das Zusammenspiel geachtet habe. Und vor allem in der ersten Hälfte gab es den einen oder anderen Moment, in dem die Absprache zwischen Glinker und den Innenverteidigern nicht klappte. Aus Situationen, in denen der Torhüter herausläuft und der Innneverteidiger noch vor dem Stürmer an den Ball kommt, sind die schönsten Eigentore entstanden. Gestern ging es gut. Dafür sorgte dann aber ein Standard für das Gegentor. Das kann man trainieren.

In der zweiten Hälfte zog sich Kaiserslautern nach einer Druckphase weit zurück und überließ Union das Spiel. Gebhardt kam für Mattuschka und damit bessere Anspiele in die Spitze. Denn bei allem Kampf fehlte in Halbzeit eins die Präzision im Zuspiel nach vorne. Ärgerlich, dass es Sahin wieder mal mit einer Flugeinlage im Strafraum probierte. Dieses Mal gab es Gelb dafür. Ein nach meiner Sicht klarer Elfmeter wurde kurze Zeit später nicht gegeben sondern als Freistoß von der Strafraumlinie ausgeführt. Über Zusammenhänge zu Sahins Fallsucht, die er gar nicht nötig hat, darf spekuliert werden. Daran hat es aber auch nicht gelegen. Nach dem Konter zum 2:0 war die Gegenwehr unserer Mannschaft erlahmt.

Dafür ging es auf den Rängen erst richtig los. Das ganze Stadion singt, wie es respektvoll von den anderen Fans heißt “unser Lied”. Erpelpelle nennt der Berliner solche Gefühlswallungen. “FC Union!” Das Spiel bereits abgepfiffen. “Unsere Liebe!” Die Lauterer Spieler haben sich für ihre Tabellenführung feiern lassen und gehen in die Kabine. “Unsere Mannschaft!” Und kaum einer verlässt das Stadion. “Unser Stolz!” Aufmuntern, der Spieler, die etwas die Schultern hängen lassen, weil trotz des Aufwandes nicht herausgesprungen ist. “Unser Verein!” Kinder stehen wie gebannt am Zaun, obwohl die Mannschaft, bereits vorbeigelaufen ist. “Union Berlin!”

Noten sind mir persönlich dieses Mal egal, da es eine geschlossene Leistung der gesamten Mannschaft war. Deswegen dazu keine Worte.

Update: Wer ein kurzes Filmchen vom Gesang nach dem Spiel sehen möchte, schaue mal bei den Supporters von St. Pauli vorbei, die sich unser Wohnzimmer angesehen haben.

1. FC Union Berlin – 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:1)

0:1 Amedick (30. Min)
0:2 Jendrisek (78. Min)

Gelbe Karten: Sahin (4), Göhlert (3) – Jendrisek

Zuschauer: 19.000 (ausverkauft)

Noten_13b

Nüchtern betrachtet: Der 6. Spieltag

Ist ja noch einmal gut gegangen. Das erste Mal in dieser Saison gegen eine Mannschaft gespielt, die sich auf uns eingestellt hatte. Aber zunächst die Fakten.

TuS Koblenz – 1. FC Union Berlin 1:1 (1:0)

1:0 Kuqi (12. Min)
1:1 Mattuschka (78. Min)

Gelbe Karten: Everson, Forkel – Bemben

Zuschauer: 7041 (Stadion Oberwerth)

Im Vergleich zum letzten Spiel kam Sahin wieder in die Mannschaft. Dafür rückte Gebhardt von der Mitte wieder nach links. Parensen nahm dafür auf der Bank Platz. Von Sahin war nicht viel zu sehen. Das drückt sich auch in den Noten aus.

Noten_06

Dass Sahin einen rabenschwarzen Tag hatte, sieht man auch an anderen Werten. In den knapp sechzig Minuten auf dem Platz schlug er 14 Pässe, von denen zehn ankamen. Gebhardt hingegen passte 42 (32) mal und Mattuschka 54 (43) mal. Gut, Sahin stand nicht über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. Aber selbst Parensen, der für ihn die letzten dreißig Minuten bestritt, kam auf 18 (15) Passversuche. An Koblenz Stärke alleine kann  Sahins Vorstellung nicht gelegen haben. Nichtsdestotrotz war die erste Halbzeit eine sehr schwache Leistung der gesamten Mannschaft, die sich im Laufe der zweiten Halbzeit steigerte. Aber das Spiel wurde bereits im letzten Podcast sehr genau auseinandergenommen.

Von den Zahlen her sehr merkwürdig: Die Koblenzer waren in den ersten 60 Minuten überlegen. Allerdings brachten sie von 11 Torschüssen nur zwei auf das Tor. Einer davon landete von Göhlert abgefälscht im Kasten. Alle anderen gingen daneben. Nicht für unsere Abwehr spricht, dass kein einziger Torschuss geblockt werden konnte. Umgekehrt kam Union auf 22 Torschüsse, von denen sieben auf das Tor gingen. Nur der Freistoß von Mattuschka landete drin. Zehn gingen daneben und fünf wurden von der Abwehr geblockt.

Zu Mattuschka: Er gefällt. Und ohne seinen Willen, sichtbar durch seine Geste nach dem 1:1, als er zurück zum Anstoßkreis rennt, wäre wohl nicht mehr viel gegangen. Seine subjektiv guten Leistungen lassen sich auch an seinen Noten der Spieltage 1-6 (Die Noten des 1. und 2. Spieltages stammen nur vom Kicker) ablesen. Damit war vor der Saison sicher nicht zu rechnen gewesen.

mattuschka_spieltag_01_bis06

*außer den Noten sämtliche Daten von bundesliga.de