Teve196 – Man bringt nur einen alten Mann

Das 0:0 zum Saisonauftakt in Karlsruhe hat uns gelangweilt, aber beunruhigt sind wir nicht. Das mag an unseren geringen Erwartungen an diese Spielzeit liegen. Auch die Kapitänsentscheidung gegen Torsten Mattuschka und für Damir Kreilach bringt uns nicht in Wallung. Ganz im Gegenteil. Wir finden gerade vieles richtig. Auch das Pilotprojekt von NRW-Innenminister Ralf Jäger.

Foto: Koch

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Shownotes

Intro

00:00:00

Begrüßung

00:00:17

HerziErich Honecker ist in Chile gestorben.

Karlsruhe - Bestes Pflichtspiel der Saison

00:04:04

Strafbares Handspiel von Toni Leistner?

00:12:50

Düwel ist kein Ballbesitztrainer

00:14:52

Kreilach ist der logische Kapitän

00:22:44

Offizielle Bekanntgabe der KapitänsentscheidungZwei Kapitäne der Herzen: Fabian Schönheim und Torsten MattuschkaDamir Kreilach war schon in Rijeka Kapitän.

Saisonerwartungen

00:32:40

Ohne Norbert Meier und Sascha Rösler ist Düsseldorf nicht mehr dasselbeRobert prophezeit: Diese Saison wird lang.Am neuen Trikot gibt es nichts zu meckernGrünes Shirt zur SaisonAdam Nemec sieht aus wie Kai DiekmannNorbert Düwel hat bei 11Freunde gewettet, dass Union weniger als 40 Gegentore bekommtDie letzte Saison wirkt mental nachAlkoholfreier Caipirinha.

Hörertreffen vor dem Düsseldorf-Spiel

01:02:48

18.30 Uhr vor der UniontankeElektrischer Reporter.

Outro

01:04:44

Teve167 – Die Dritte in der Mitte mit Spritzgebäck

Union spielt 0:0 gegen den Karlsruher SC. Wir weinen immer noch nicht, sondern fragen uns schlicht, warum das Tor nicht getroffen wird. Viel wichtiger ist aber die Frage, wie man in Ostfriesland fußballerisch sozialisiert wird.


Foto: Koch

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Shownotes

Intro

00:00:00

Begrüßung

00:02:01

Renke stellt sich vorSonst ist er bei Anycast aktivUnd auch bei den WikigeeksSV Blomberg NeuschooWarum man Fußball den Profis überlassen sollteMedienliga Berlin-BrandenburgMit dem Alter rutscht man nach hinten, nur Torsten Mattuschka nicht.

Hertha und der KSC

00:07:17

Gästeblock war voll und von Hertha wenig zu merkenWir wissen nicht, wo Stuttgart liegtKonzept FanfreundschaftRenke mag doch einen Verein aus dem Süden, wegen der Auswärtstrikots 1993/94.

Fußballsozialisation in Ostfriesland

00:13:21

In Ostfriesland ist es schwer, einen eigenen Verein vor Ort zu finden

Das Spiel: Union - KSC 0:0

00:20:13

Ähnlicher Verlauf wie Hertha-Stuttgart, nur anderes ErgebnisGero wird sogar auf dem Klo erkanntSpielaufbau von Union zuerst auf Sicherheit bedachtDie Defensive hatte die meisten Ballkontakte (Özebek 125, Kreilach 111, Schönheim 110, Pfertzel 91, Puncec 90 und dann erst Mattuschka 84) Statistik von bundesliga.deSimon Terodde hatte die wenigstens Ballkontakte (22)Auch Hertha hatte letztes Jahr solche Spiele, aber dafür individuelle KlassePause für Sören BrandyMartin Dausch wird übersehenMattuschka ist ein flinkes, kleines TierBenjamin Köhler ist mit 1,72 Meter zu kurz für einen FlugkopfballDie Standards sind ausbaufähigUnion hat nur ein Tor gefehlt.

Mit Kindern zum Fußball

00:53:10

Sektor 4 ist der Familienblock bei UnionAnsonsten ist der Unterlauf der Platz für KinderOhrenschützer für Kinder sind Pflicht*.

Polizei-Einsatz nach dem Spiel

01:05:37

Unruhe am Bahnhof Köpenick (Bericht von Mathias Bunkus)Offizieller Polizeibericht: 30 FestnahmenLeiter der Polizeidirektion 6S-Bahnfahren macht nach Union-Spielen auch ohne Polizei-Einsatz keinen Spaß.

Onlinetickets bei Union

01:17:41

Tintenstrahldrucker machen Ausdruck nicht scannbarAm Ende geht es um schnellen EinlassExklusiver Mitgliederverkauf für Tickets jetzt auch onlineTicketoffice im Forsthaus, wo früher der Revierförster Karl Marx residierte.

Outro

01:25:03

*Affiliatelinks.

Teve107 – Halbleer, halbvoll, Hertha BSC.

Halbleer: Die Einstellung des 1. FC Union Berlin bei der 0:2 Niederlage beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC. Halbvoll: Das Stadion des FC St. Pauli beim Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock. Jedenfalls wenn es nach der Hamburger Polizei geht. Hertha BSC: Erst wird nicht geredet, dann mit sich selbst und am Ende ganz viel. Irgendwie kann es der Berliner Bundesligist keinem Recht machen. Und der Abstieg droht immer noch.

In der Küche sitzen und reden: Steffi und Sebastian.

Shownotes
Der Karlsruher Wildpark – ein Stadion der 80er Jahre; Fanfreundschaften sind auch so 80er; Stadionheft mit Grußwort von Ingo Wellenreuthe: Irgendetwas zwischen Benevolent Dictator und Michael Preetz; Küngel in Karlsruhe; Jürgen Klopp sieht die Journalisten als Teil des BVB; Simons Lattentreffer als Wachmacher; 11 Unioner auf dem Platz, die Einstellung war noch in der Kabine; Kein Konkurrenzkampf im Kader; Ein Michael Parensen für alle Fälle; Derby oder nicht, auf jeden Fall ist Aue ein Heimspiel; Tijani Belaid polarisiert unter den Fans; Entschuldigung bei Markus Karl; Die Polizei verbietet St. Pauli den Verkauf von Karten an den FC Hansa Rostock (publikative.org; Magischer FC Blog); Die Polizei verfolgt durchaus eigene politische Interessen; Hertha im Kommunikations-Chaos: Niemand spricht nach dem Spiel; Dann spricht Michael Preetz; Der Pressesprecher veröffentlicht ein Arbeitsprotokoll des Managers; Das hat alles etwas von Stefan Raabs Gegendarstellung “Hierzu stelle ich fest, dass es sich nicht um mein Mettbrötchen handelt.“; Bier trinken für den Klassenerhalt

O-Töne:

23:50 Min – Michael Parensen, Torsten Mattuschka (Danke an Matze Koch für die O-Ton-Beschaffung) und Uwe Neuhaus nach dem Spiel in Karlsruhe

On Air:

Shownotes

Teve081 – Bitte bleiben Sie gesund!

Alle sind sie wieder da. Naja, fast alle und so richtig hundertprozentig gesund sind sie auch nicht alle. Weil es aber trotzdem zu einem 2:0 gegen den Karlsruher SC gereicht hat, vergeben wir das größte Kompliment, das Berlin und Brandenburg zu bieten haben: “Kannste nich meckern!”

In der Küche sitzen und reden: Steffi, Robert, und Sebastian.

Themen:

Intro; Gesamteindruck vom Spiel (Uwe Neuhaus bei der Pressekonferenz, O-Ton: 03.15 Min); Das zweite Tor kann nicht früh genug fallen; Christian Stuff hat sich wieder weh getan (O-Ton: 10:30 Min); Wenn Innenverteidigung, dann Trapp (Marc Pfertzel lobt Maurice, O-Ton: 12:42 Min); Unions erstes Tor des Monats: Danke Silvio!; Freistoßfestival; Chrissie Quiring spielt Füße schwindelig (O-Ton zum Tor: 24:43 Min); Unions Stürmer und Sebastians Bart; Savrans allervorletzte Chance; Pro Söldnermentalität; Robert lobt Markus Karl; Neuhaus weiß, wie er “Uwe, Uwe”-Rufe zu nehmen hat (O-Ton: 40:28 Min); Wie wird’s Wetter: Ausblick auf die nächsten Spiele (Stuff will immer gewinnen, O-Ton: 60:01 Min); Nächstes Ziel: Auswärtssieg, doch zu mehr lässt sich Neuhaus nicht hinreißen (O-Ton: 62:55 Min); Weil es so schön war, noch einmal: Das lustigste Union-Interview aller Zeiten (Danke an Matze Koch)

Für die Verwendung der O-Töne aus der Pressekonferenz und von Marc Pfertzel geht ein großes Dankeschön an AFTV. Außerdem auch vielen Dank an Michael Kranz (BZ) und dem unbekannten Journalisten (Namen ergänzen wir, wenn wir wissen, wer es war) für die Fragen, die in den O-Tönen auftauchen.

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Shownotes

Teve051 – Gewinner und Verlierer

Natürlich sprechen wir im letzten Podcast des Jahres mit Mathias Bunkus (Berliner Kurier), Hans-Martin und Robert über das am Ende erfolgreiche Spiel gegen den Karlsruher SC.

Aber noch viel natürlicher ziehen wir ein Saisonfazit. Wir haben die Idee der Kollegen vom Herthablog der Berliner Morgenpost übernommen, und jeder hatte die Möglichkeit, aus seiner Sicht drei Gewinner und Verlierer aus dem Kader des 1. FC Wundervoll zu benennen. Dabei gibt es einige Überraschungen.

Zum Schluss schauen wir noch ein wenig in die Glaskugel und überlegen, was nach der Freigabe für Polenz und Sahin in der Transferperiode passieren kann.

Die Themen mit Zeitangabe:

04:34 Wie war das Spiel? Haben wir in der zweiten Hälfte ein neues Sturmduo gesehen? (mit O-Ton von Halil Savran)
53:50 Hinrundenfazit: Gewinner und Verlierer (mit O-Ton von Karim Benyamina)
101:20 An- und Verkauf. Was passiert in der Winterpause?

On Air:

Shownotes

Weihnachten in Familie

Scharren. Fegen. Hacken. Vertraute Geräusche rings um das Stadion an der Alten Försterei. Allerdings wird nicht gebaut, sondern Schnee geräumt, damit das letzte Spiel des Jahres stattfinden kann. Es ist Sonntag morgen, der vierte Advent, und das Thermometer zeigt noch minus 18 Grad an. Trotzdem allenthalben fröhliche Gesichter. Schließlich ist Weihnachten in Familie am schönsten. Und über die Unionfamilie ist schon viel gesprochen und geschrieben worden.

“Seid ihr bekloppt!”, ruft es aus der Kabine eines großen Baggers aus dem Fuhrpark der Firma des Unionpräsidenten. Ziel dieser charmanten berlinerischen Ansprache waren vier Männer, die Schnee in einem riesigen Sack zu einer Abladefläche schoben, damit er von dort wegtransportiert werden kann. “Dit is doch viel zu schwer. Haut den Schnee gleich hier hin. Ich nehme ihn mit.” Es war sofort wieder die Baustellenatmosphäre da, von der die Stadionbauer bis heute schwärmen. Dieses Gefühl hatte wohl auch Sylvia Weisheit, die ebenso wie während des Umbaus heute die Helfer koordinierte. So sprach sie in einem Interview mit dem Vereinsfernsehen AF.TV zunächst von einem “Rundgang auf der Baustelle”.

Angesichts der aktuellen Verletztenliste der Mannschaft war es vielen befragten Helfern egal, ob das Spiel gegen den Karlsruher SC stattfinden wird oder nicht. Die Sorge, die die meisten umtrieb, war, dass eventuell das traditionelle Weihnachtssingen am 23. Dezember im Stadion, an dem letztes Jahr 8.000 Fans teilnahmen, ausfallen könnte. Und Weihnachtslieder nicht im Kreise der Familie singen? Unvorstellbar.

Bilder: Stefanie Lamm

Eisernes Abendgebet

Kaum meldet der Berliner Kurier, dass die Austragung der Montagspartie gegen Karlsruhe gefährdet sei, kommen sie wieder hoch die Erinnerungen. Im Februar 2001 war die Austragung des Halbfinales gegen Borussia Mönchengladbach gefährdet. Schnee bedeckte die noch nicht beheizte Rasenfläche. Es folgte ein Aufruf des Vereins zum Schneeschippen an die Fans, die dann auch tatkräftig mithalfen. Auch ich ließ das erste Semester an der Uni ohne mich weiterlaufen. Soviel Einsatz erweichte die Platzkommission, die Spielfläche doch freizugeben.

Was dann folgte ist Legende. Verlängerung und Elfmeterschießen. Begleitet vom großartigen Kommentar des Radioreportes des RBB: “Der Schiedsrichter zeigt dem Spieler noch einmal, wo sich ungefähr der Elfmeterpunkt befindet.” Denn die Spielfläche war ein einziger Matschhaufen. Danach: Pokalfinale. Europapokal. Woanders sind solche Namen ein Graus. Unioner bekommen aber bei den Namen Haka Valkeakovski oder Litex Lovetch immer noch Gänsehaut.

Und heute? Kein Aufruf zum Schneeschippen. Sondern angesichts der Verletztenliste ein ganz profaner Wunsch.

Teve026 – Es gibt keine schlechten Spieler. Alle sind gut.

Nach dem Spiel gegen Karlsruhe reden wir über Gesänge im Stadion und darüber, ob man als Gast die Atmosphäre loben darf. Auch ein ganz kleines bißchen darüber, was im Spiel passierte. Wer zum Beispiel mit der Hand am Ball war.

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Shownotes

Tapetenwechsel

Erik Meijer hatte nach dem Spiel von Alemannia Aachen beim 1. FC Wundervoll sein Mitleid gegenüber der Mannschaft geäußert, die auf dem RasenAcker ihre Heimspiele bestreiten muss. Aber ein Wechsel des Geläufs stand erst für Mai auf dem Plan. Und bis dahin würde es schon nicht so schlimm werden.

Beim heutigen Blick ins Stadion waren allerdings Traktoren zu sehen, die das Spielfeld beackerten. Der Rasenwechsel wurde also vorgezogen. Da die Mannschaft mit den jeweiligen Gästen bei dem ein oder anderen Subbotnik den Grund gut umgepflügt hatte, geht die Arbeit gut voran. Zum Heimspiel gegen den KSC sollten also beste Bedingungen vorherrschen.

Falls der Plan wider Erwarten nicht erfüllt wird, kann ein neues Lied in den rot-weißen Kanon aufgenommen werden. Angesichts des fehlenden Grüns dichtete Mathias Bunkus vom Berliner Kurier:

Auf einer braunen Wiese, zwei Tore angelehnt…