Felix Kroos bleibt Kapitän und Lukas Lämmel soll verliehen werden

Das Trainingslager ist seit gestern vorbei und ich musste doch ganz schön grinsen, wie die Spieler alle nahezu das gleiche auf Instagram posteten. Nämlich: “Trainingslager beendet”

Hier Jakob Busk:

Trainingslager beendet ✅ 📸: @matzekoch_

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Die drei K’s: Keller, Kroos, Kapitän

Während wir gestern im Fährhaus am Schmalen Luzin saßen, es draußen ohne Ende regnete und wir uns von der Märchenhexe Steffi Sagen aus der Feldberger Umgebung erzählen ließen, plingte es auf meinem Telefon. Weil der 1. FC Union diese Nachricht twitterte:

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„Bis zur Winterpause ist hier alles und jeder auf dem Prüfstand“

Sascha Lewandowski hat gestern in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Heidenheim weniger über Heidenheim gesprochen als drei konkrete Maßnahmen verkündet, wie er Union aus dem Abstiegskampf heraus in den Winter bringen will:

  • Kapitänswechsel von Damir Kreilach (Stellvertreter Parensen/Fürstner) zu Benjamin Kessel (Stellvertreter Maxi Thiel)
  • Bajram Nebihi und Denis Prychynenko trainieren ab sofort nicht mehr mit der Mannschaft und dürfen sich einen neuen Verein suchen
  • Erfolgsabhängige Trainingsgestaltung


Foto: AFTV

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Die drei Kapitäne und der Geist von Bad Kleinkirchheim

Norbert Düwel hat sich gestern für sein Führungstrio entschieden. Seine Kapitäne in der neuen Saison werden Damir Kreilach und als Stellvertreter Stephan Fürstner und Michael Parensen sein.

Ich finde die Wahl mit Damir Kreilach und Stephan Fürstner ausgezeichnet. Beides sind Spieler, die im Zentrum des Spielfeldes eine wichtige Rolle einnehmen. Von Kreilach kennen wir von der letzten Saison immer wieder die Momente, in denen er mit weiten Armen seine Nebenleute und die Abwehrspieler dirigiert, sie zum gemeinsamen Verschieben animiert. Mit Stephan Fürstner steht jemand hinter ihm, der über die gleichen Fähigkeiten verfügt.

Die Berliner Zeitung bringt dafür sehr genaue Beobachtungen aus dem Trainingslager in Österreich mit und nennt Kreilach den introvertierten und Fürstner den aus sich herausgehenden Kapitän.

Kreilach bleibt Kapitän. Stellvertreter sind Parensen und Fürstner. #fcunion #dieeisernen #unveu #kapitän

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Ein ganz beliebtes Thema zum Ende eines Trainingslager sind die Gewinner-Verlierer-Texte. Mal davon abgesehen, dass bis zum Saisonstart noch einiges Wasser die Spree, Dahme und Wuhle hinunterfließen wird und sich in zwei Wochen noch einiges ändern kann. Aber so ein Trainingslager ist die Crunchtime der Vorbereitung, in der alle die ganze Zeit zusammen sind. Da zeigt sich, wer sportlich den Ehrgeiz hat, sich gegen andere durchzusetzen. Deshalb ist es schade für Raffael Korte, dass er verletzt zurückfliegen musste.

Als Verlierer werden Toni Leistner (BZ) und wahlweise Fabian Schönheim (Morgenpost) oder Roberto Puncec (Bild) genannt, weil sie in der Innenverteidigung keine Rolle spielen würden. Dafür hätte erstaunlicherweise Michael Parensen die Nase vorne und sei Vizekapitän geworden. Das hängt sicher davon ab, ob Düwel eine Dreierkette oder eine Viererkette spielen lässt. Egal wie, Schönheim wird sich sowieso als Linksverteidiger einsortieren müssen.

 

Zu Michael Parensens erstaunlicher Frühform fällt mir vor allem ein, dass er in diesem Jahr aus familiären Gründen keinen Urlaub gemacht hat. Vielleicht kam er einfach fitter in die Vorbereitung? Gerade bei der Abwehr sehe ich die vielen Optionen sehr gerne.

Als Gewinner kommen dafür aber die gute Stimmung im Team (waren allerdings auch keine Pflichtspiele dazwischen) und ein lockerer Trainer. Ich bin sehr gespannt auf die beiden drei Spiele gegen Halle (Montag), Hapoel Tel Aviv (Mittwoch) und Crystal Palace (Samstag). Da dürften wir eine Grundidee von Union in der neuen Saison zu sehen bekommen. Einen Extrablick auf Eroll Zejnullahu wirft der Kurier.

 

Ach und das Thema Stammelf: Norbert Düwel ist kein Fan von diesem Konzept. Und die Kaderbreite spricht auch für viele Wechsel während der Saison. Wichtig dürfte dem Trainer eine Achse sein. Die könnte so aussehen: Kessel, Fürstner, Kreilach und der aktuell älteste Feldspieler Brandy (ein Porträt gibt es im Kurier). Der Rest gruppiert sich dann drumherum.

Zum Schluss noch der Terminator-Gruß von Benny Köhler: I’ll be back!

 

Da wir am Wochenende im digitalen Nirvana (Mecklenburg) sind, kann es sein, dass am Sonntag hier nichts erschient. Ich bemühe mich aber.

Teve206 – Wir haben da mal was in der Aufstellung verändert

Norbert Düwel stand unter Druck und änderte einiges. Den Torhüter beispielsweise. Und noch vier weitere Positionen in der Startelf. Die Mannschaft selbst änderte ihr Auftreten ab der 46. Minute. 3:1 gegen Sandhausen. Wir sind erleichtert.

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Foto: Stefanie Fiebrig

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Teve196 – Man bringt nur einen alten Mann

Das 0:0 zum Saisonauftakt in Karlsruhe hat uns gelangweilt, aber beunruhigt sind wir nicht. Das mag an unseren geringen Erwartungen an diese Spielzeit liegen. Auch die Kapitänsentscheidung gegen Torsten Mattuschka und für Damir Kreilach bringt uns nicht in Wallung. Ganz im Gegenteil. Wir finden gerade vieles richtig. Auch das Pilotprojekt von NRW-Innenminister Ralf Jäger.

Foto: Koch

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Intro

00:00:00

Begrüßung

00:00:17

HerziErich Honecker ist in Chile gestorben.

Karlsruhe - Bestes Pflichtspiel der Saison

00:04:04

Strafbares Handspiel von Toni Leistner?

00:12:50

Düwel ist kein Ballbesitztrainer

00:14:52

Kreilach ist der logische Kapitän

00:22:44

Offizielle Bekanntgabe der KapitänsentscheidungZwei Kapitäne der Herzen: Fabian Schönheim und Torsten MattuschkaDamir Kreilach war schon in Rijeka Kapitän.

Saisonerwartungen

00:32:40

Ohne Norbert Meier und Sascha Rösler ist Düsseldorf nicht mehr dasselbeRobert prophezeit: Diese Saison wird lang.Am neuen Trikot gibt es nichts zu meckernGrünes Shirt zur SaisonAdam Nemec sieht aus wie Kai DiekmannNorbert Düwel hat bei 11Freunde gewettet, dass Union weniger als 40 Gegentore bekommtDie letzte Saison wirkt mental nachAlkoholfreier Caipirinha.

Hörertreffen vor dem Düsseldorf-Spiel

01:02:48

18.30 Uhr vor der UniontankeElektrischer Reporter.

Outro

01:04:44

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Wechselspiele

Spätestens nach dem PokalTrainingsspiel gegen Bremen hat es jeder verstanden. Daniel Schulz verliert sein Amt als Mannschaftskapitän an Marco Gebhardt. Dies ist sicherlich bitter. Trennen doch beide 14 Jahre Altersunterschied und steht Gebhardt mit seinen bald 37 Jahren sicher nicht für die mittlere Zukunft der Mannschaft. Doch was die Leistung betrifft, rechtfertigt er seine Aufstellung. Daniel Schulz hingegen hat sich seit seiner schweren Verletzung nicht mehr an das Niveau der Mannschaft herankämpfen können. Heute Mittag wurde beiden von Trainer Uwe Neuhaus und Sportdirektor Christian Beeck die Entscheidung mitgeteilt. Dabei spielte eine Rolle, dass sich ein Mannschaftskapitän schon alleine wegen seiner exponierten Rolle innerhalb der Mannschaft in der Stammformation befinden sollte. Daniel Schulz wurde damit ziemlich direkt mitgeteilt, dass er noch einen weiten Weg, zumal in einer höheren Spielklasse, vor sich habe. Und es sei sicherlich besser für ihn, wenn er diesen Weg ohne die Bürde des Amtes als Spielführer angehen würde. Mit dieser Argumentation sind sicher sehr viele d’accord. Die Parallelen zur Entwicklung bei Sebastian Bönig sind unverkennbar. Wir warten den Saisonverlauf ab und hoffen, dass Daniel Schulz den Anschluss an die Mannschaft wiederfindet.

Weniger auf Verständnis trifft allerdings die Entscheidung der sportlichen Leitung, dass während der Punktspiele in der 2. Bundesliga nicht mehr Mannschaftsleiter Detlef Schneeweiß und Masseur Thomas Riedel auf der Bank sitzen werden. Sie müssen Platz machen für Konditionstrainer Johann Strohmann und den neuen Videoanalytiker Daniel Stenz. Letzteren möchte Trainer Uwe Neuhaus zunächst bei sich auf der Bank haben, damit dieser lernt, was dem Trainer für die Videoanalyse besonders wichtig ist. Mit Schneeweiß und Riedel machen erneut zwei Personen Platz, die durch die entbehrungsreichen Zeiten der 3. und 4. Liga gegangen sind. Das stößt vor allem auf, wenn man bedenkt, dass gerade der seit 10 Jahren in Vereinsdiensten stehende Webadmin und die bisher für das Catering im Stadion verantwortliche Fankneipe Abseitsfalle ausgebootet wurden.

Ist das jetzt der neue Wind der echten Profiwelt, der durch unseren Verein weht?