Warum Collin Quaner nicht nur an seinen Toren gemessen wird

In der Pressekonferenz vor dem Spiel in Heidenheim (gibt es auf AFTV) sagte Jens Keller, dass Euphorie nie gut sei, aber man dürfe selbstbewusst sein (Morgenpost und Kicker nehmen das auf). Das klingt natürlich ein bisschen spitzfindig. Aber aus meiner Sicht will der Trainer vor allem darauf hinaus, dass Euphorie zu Leichtsinnigkeit führen und damit in Heidenheim die Konzentration fehlen könnte, der wahrscheinlich ähnlich zähen Partie wie gegen Braunschweig die entscheidende Wendung zu geben.

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Schmerzen als Normalzustand

Benjamin Kessel hat gestern etwas mit den Kollegen gesprochen und in Bezug auf das nächste Spiel etwas von “Eier zeigen” erzählt (Kurier, Bild/BZ). Ich bin kein Freund markiger Worte, auch wenn ich weiß, dass es im Mannschaftssport gruppendynamische Prozesse gibt, durch die ein Team mal mehr und mal weniger Leistung abrufen kann, als die Qualität einzelner Spieler verspricht.

“Schmerztabletten sind bis zur Winterpause Pflicht”, sagte Benjamin Kessel auch noch. Was mich an den Aussagen wirklich schockiert hat, war die Normalität mit der diese Aussage des Kapitäns rüberkommt.


Foto: Matze Koch

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