Felix Kroos bleibt Kapitän und Lukas Lämmel soll verliehen werden

Das Trainingslager ist seit gestern vorbei und ich musste doch ganz schön grinsen, wie die Spieler alle nahezu das gleiche auf Instagram posteten. Nämlich: “Trainingslager beendet”

Hier Jakob Busk:

Trainingslager beendet ✅ 📸: @matzekoch_

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Leistner angeschlagen. Schönheim auch. Das wäre der perfekte Zeitpunkt einen neuen Innenverteidiger vorzustellen.

Bevor wir uns gedanklich Richtung Kärnten begeben, bleiben wir erst einmal hier in Berlin und Umgebung. Wir waren gestern zu Besuch bei einem Freund in Bernau. Grillen und quatschen. Oberstes Thema: Bleibt Toni Leistner oder bleibt er nicht? Keine Sorge, wir wissen es nicht. Aber die Frage bewegt die Gemüter. Ebenso wie das Thema Dauerkarten und die Verknüpfung mit der Mitgliedschaft ab der nächsten Saison (übrigens wurden 11.266 der 11.500 verfügbaren Dauerkarten verkauft).

Das sind aus meiner Sicht weiter die emotionalsten Themen. Und während wir so sprachen, stellten wir alle fest, dass es ja schön und gut ist, dass Mitglieder Dauerkarten bekommen und Mitglieder ohne Dauerkarte das Vorkaufsrecht auf 1 Tageskarte haben. Aber niemand von uns wusste, wie viele Karten wir im freien Verkauf kaufen dürfen. Wieder so eine kleine Information, die Union noch nicht rausgerückt hat.

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Der erste Aufstieg ist geschafft

Gestern Nachmittag gab es trainingsfrei für die Mannschaft und ein Teil der Jungs machte sich auf den Weg zum Kaiserburg-Gipfel (2059 Meter hoch). Philipp Hosiner postete stolz: “Aufstieg geschafft!”

Aufstieg geschafft💪🏼🤞🏻😂

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Über allen Ticketentscheidungen steht: Jedes Mitglied soll eine Karte bekommen können

Nachdem ich gestern so gemosert habe, dass Union die neuen Regeln für die Kartenvergabe nicht transparent macht, muss ich natürlich auch schreiben, wenn sie es machen. Denn gleich zwei Mitteilungen veröffentlichte der Verein gestern zu dem Thema. Die erste Mitteilung betrifft den Verkauf von Tageskarten:

Mit Start der neuen Spielzeit sind folgende Hinweise zum Kartenvorverkauf der Eisernen zu berücksichtigen:

– Union-Mitglieder ohne Dauerkarte haben in einem Zeitraum von mindestens drei Tagen ein exklusives Vorkaufsrecht für 1 Karte pro Spiel.

– Der exklusive Vorverkauf startet in der Regel online sowie im Union-Zeughaus Waldseite ab 11 Uhr und endet am letzten Tag des Vorkaufsrechts um 24:00 Uhr.

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Christopher Quiring macht Inkasso

Das Testspiel gegen Austria Wien hat Union gestern Abend mit 0:1 verloren. Ein eigener Treffer wurde zudem nicht anerkannt. Dafür kam Angreifer Bobby Wood in den letzten Minuten zu einem Kurzeinsatz.

Interessant ist sicherlich, dass Düwel in einem 3-5-2 spielen ließ und damit wie angekündigt und auch in der Rückrunde der abgelaufenen Saison gesehen die Dreierkette als taktische Variante behält.

Ob die Leute vom ersten Zweitliga-Gegner Fortuna Düsseldorf tatsächlich etwas brauchbares mitnehmen konnten, wage ich zu bezweifeln. Nur weil der Trainer gegen Wien eine Dreierkette aufbot, muss das gegen Düsseldorf noch lange nicht so sein. Das gleiche gilt für das Personal auf dem Platz. Von der Aufstellung auf mögliche Stammplätze zu schließen, halte ich für gewagt. Da dürfte uns das letzte Testspiel gegen Crystal Palace mehr Einblicke geben.

Mehr zum Testspiel gibt es hier:

  • Union Berlin überzeugt trotz Niederlage gegen Wien (Morgenpost)
  • Union: Eigentlich besser, trotzdem verloren! (Kurier)

Christopher Quiring hat auch Besuch im Trainingslager bekommen. Nämlich von seinem Schäferhund (BZ). Das hat ihn hoffentlich nicht von seiner eigentlichen Tätigkeit abgehalten. Denn neben seinem Fußball-Beruf hat er noch einen Nebenjob in der Inkassobranche. Er sammelt die Geldstrafen ein, die in die Mannschaftskasse fließen (Bild). Zum Beispiel zehn Euro für das Tragen von Badelatschen beim Frühstück. Ich schaue gerade an mir hinunter und sehe, dass ich glücklicherweise barfuß beim Frühstück bin.


Foto: Matze Koch

Die Berliner Zeitung bringt uns Dennis Daube näher, der einfach nicht mehr der ewige Dennis beim FC St. Pauli sein wollte. Das ist die Geschichte vom Propheten, der im eigenen Land nichts gilt. Und sie bleibt im Fußball sehr häufig wahr.

Der neue Vorname von Bobby Wood lautet Polter-Ersatz

Ich habe nach der Verpflichtung von Bobby Wood schnell mal dessen Profil bei Transfermarkt gecheckt. Denn ähnlich wie bei Bahnchef Grube verschwand bei Wood gleich der eigentliche Vorname und wurde mit seiner Funktion ersetzt: Polter-Ersatz Woods (Kurier).

Andere Vornamen für Bobby Wood:

  • Jogi-Bezwinger (BZ)
  • US-Boy (Bild)


Foto: Matze Koch

Das ist ein ganz schöner Rucksack, der dem Amerikaner aufgebürdert wurde. 14 Tore machte Polter, dessen Fähigkeiten von Sören Brandy in der Berliner Zeitung einzigartig beschrieben wurden: “Polti war ein Ochse mit dickem Hintern, gutem Tempo und richtig gutem Kopfballspiel.”

Die Daten, die Bobby Wood mitbringt, klingen nicht angsteinflößend. In 59 Spielen machte Woods sechs Tore und gab sechs Vorlagen. Da ist noch sehr viel Raum nach oben. Oder Potenzial, wie Trainer Norbert Düwel sagt. Hoffnung setze ich da vor allem auf das mittlerweile sehr gut besetzte Union-Mittelfeld, das die Angreifer unterstützt. Und auf das Zusammenspiel mit Collin Quaner.

Strategie-Wechsel bei Transfers

Union hat einen Plan mit Wood und auch mit vielen anderen Spielern. Wurden vorher gerne fertige Spieler geholt, gibt es jetzt dazu auch noch Profis mit Potenzial, die im Zweifelsfall auch gegen Geld den Verein wechseln dürfen. Das war vorher eher die Ausnahme als die Regel. Ich bin gespannt, ob im Fall Wood (sehr hohe sechsstellige bis niedrige siebenstellige Ablöse) die Rechnung aufgeht. Der 3-Jahresvertrag für Wood spricht jedenfalls für diese These.

Besuche im Trainingslager

  • Tour-Teufel Didi Senft aus Storkow lauerte im Busch den Spielern auf (Kurier)
  • Benny Köhler erzählt, warum er ins Trainingslager nach Österreich gefahren ist (Kurier)