Von Dämonen und Tigern. Die Menschen bei Union und ihre Saison 2016/17.

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Jens Keller schaute das erste Mal auf die ausverkauften Ränge der Alten Försterei, auf denen die Fans an diesem Abend besonders sangesfreudig waren. Er hatte erwartet, dass es laut werden würde. Schließlich hatte er Champions-League-Erfahrung. Doch das hier war mehr. Zu seiner Rechten summten die Fans von Dresden in schwarz-gelb wie tausend und ein paar wütende sächsische Hornissen. Überall sonst im Stadion: die Unioner in rot und weiß oder in schwarz. Die altmodisch wirkenden Ränge der Alten Försterei waren zum Bersten voll mit Fans, dicht aneinander gedrängt. Von ganz oben auf den Rängen, wo man sich eigentlich nur um 180 Grad drehen müsste, um den steilen Hang hinunter zu pissen – bis hin zum, nur von einen roten Stahlzaun getrennten, Spielfeldrand.

Die Waldseite vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen Dresden, Foto: Tobi/unveu.de

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Teve263 – Nah dran ist nicht drin

Steffi und Sebastian haben uns urlaubsbedingt zu dritt in Berlin zurückgelassen und Hans-Martin, Gero und Robert müssen sich nun mit einem reichlich unbefriedigenden 2:2 gegen Dynamo Dresden auseinandersetzen. Alles rund um die Heimspielpremiere der Saison 2016/17 von Euren Analyse-Hampeln vom Textilvergehen.

Collin Quaner nach seinem Tor zum 2:1, Foto: Matze Koch

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Ein großer Verlust

Mein Kopf ist leer. Seit Sonntagabend. Und ehrlich gesagt fällt es mir schwer, hier ein paar launige Zeilen über das Trainingslager hinzuschreiben. Seit einer Stunde sitze ich hier vor dem Computer und starre einen weitestgehend leeren Monitor an. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Janine nicht mehr da ist. Ihre Ausstrahlung, das Lächeln selbst im Vorübergehen und ihre Hartnäckigkeit werde ich sehr vermissen. Das ist ein ganz großer Verlust für Union.

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Janine Jänicke: Ich will nicht auf den Rolli reduziert werden

Gestern war trainingsfrei, deshalb veröffentlichen wir heute wieder einen Text von Steffi. Medial gab es heute das hier:

Dieser Text über Janine Jänicke, die unter anderem Behindertenbeauftragte beim 1. FC Union ist, erschien erstmals im April 2012 im Köpenicker Magazin Maulbeerblatt.

Das erste Mal fiel mir Janine bei einem Auswärtsspiel in Eberswalde auf. Da stand diese zierliche Person mit ihrem Rollstuhl an der Eckfahne. Kein besonders wegsames Gelände. Geschafft hat sie es trotzdem. Schneeflocken wirbelten mit ihren langen, schwarzen Haaren um die Wette. „Was für ‘ne schöne Frau“, war mein erster Gedanke. Nicht: „Die Ärmste sitzt ja im Rollstuhl!“

Foto: Stefanie Fiebrig

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