Israel verurteilt antisemitischen Tweet und damit erreicht das Thema eine zwischenstaatliche Ebene

Ich bin einerseits entsetzt und andererseits froh, welch Kreise dieser unsägliche von Rassismus und Gewaltfantasien geleitete Tweet vom Freitag zieht. Wie der Deutschlandfunk berichtete, hat sich auch das israelische Außenministerium dazu geäußert. Warum mich das entsetzt und gleichermaßen froh macht? Entsetzt bin ich immer noch, wie eine wie auch immer geartete Person online einfach so etwas Widerliches hinrotzen kann und dies solche Auswirkungen hat. Ich hoffe ernsthaft, dass man in der Lage sein wird, die Person zu identifizieren, auch wenn ich persönlich da wenig Glauben daran habe. Froh macht mich, dass die Grenzen des Sagbaren offenkundig nicht so weit nach rechts verschoben sind, dass so etwas wirkungslos bleibt. Wir kommen später zum Fall Chemnitz, wo jegliche Sicherungen im Verein versagt haben. Das war bei Union nicht so. Es gibt wohl kaum eine vorbildlichere Reaktion als die, die Union gezeigt hat mit dem sofortigen Einschalten der Polizei und später dem Statement von Präsident Dirk Zingler.

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Der Kampf um 50+1 ist mit einer Abstimmung noch lange nicht vorbei

Fangen wir mit dem Sport an. Union testete gestern Abend gegen den VfL Wolfsburg und verlor 0:3 (Fotos gibt es hier bei union-berlin.com). Die Tore fielen spät (71. Minute, 80. Minute und 90. Minute), aber sie fielen. Durch einen direkten Freistoß über die Mauer und zwei Konter. Ob aus der Begegnung etwas abzulesen ist? Es gab Spielpraxis für viele Akteure aus der zweiten Reihe. Und die Mannschaft verteidigte bis zu den ersten Wechseln gut. Und Simon Hedlund kam zu einem Kurzeinsatz. Mehr nehme ich daraus nicht mit. Mehr Infos gibt es beim Kurier und eine Zusammenfassung bei AFTV.

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