Die Regionalliga-Reform ist einerseits tot und gleichzeitig nicht totzukriegen

Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer hat das Wochenende frei und wenn ich so durch die Insta-Stories blättere, scheinen viele das für einen Kurztrip zu nutzen. Rafal Gikiewicz ist mit Frau und Kindern beispielsweise fix nach Venedig gefahren und schaukelt auf einer Gondel durch die Stadt.

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#LaFamilia♥️

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Dirk Zingler hält 30.000 Union-Mitglieder innerhalb der nächsten 5 Jahre für möglich

Die Bild (€, Bezahl-Link) hat für ihre Rubrik “Mein Klub in 5 Jahren” mit Präsident Dirk Zingler gesprochen. Beim Titel der Rubrik hatte ich erst an ein Vorstellungsgespräch gedacht, bei dem sich die Klubs wie in Höhle-der-Löwen einem Investor vorstellen. Aber es ist ganz harmlos. Dirk Zingler weicht eigentlich in keiner Antwort von dem ab, was wir bereits wissen. Aber er begründet jede Maßnahme wie beispielsweise den Stadionausbau noch einmal ausführlich. Der sei Grundlage, dass Union wirtschaftlich bisher durch die Stadionkapazität gesetzte Grenzen überschreiten könne und allein der Klub davon profitiert, da Union zur absoluten Minderheit der Vereine zählt (nur Schalke und der BVB machen das auch so), die beispielsweise Catering für das Stadion und VIPs komplett selbst abwickeln. Wird mehr Geld verdient, macht sich also nicht ein Zwischenhändler sich die Taschen voll.

Präsident Dirk Zingler, Foto: SF/Matze Koch

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Die Freiheit, die Rummenigge den Klubs bei 50+1 geben will, ist keine echte Freiheit

Union verliert das Testspiel in Kiel mit 2:3. Es liegt auf der Hand, hier von einer Enttäuschung zu schreiben. Denn schließlich stand bei Holstein Kiel mit Rafael Czichos nur ein Stammspieler in der Startelf, während Union beinahe in Bestbesetzung (Marc Torrejon musste in der Verteidigung passen) antrat. Und drei Gegentore sind wieder einmal zu viel. Auch wenn Trainer André Hofschneider darauf hinweist, dass der zweite Gegentreffer durch einen abgefälschten Schuss und der dritte durch einen Elfmeter zustande kam. Es muss ein sehr munteres Spiel ohne Härte gewesen sein, wenn ich nach dem Zusammenschnitt auf AFTV oder dem Holstein-Kiel-Podkast 1912.fm gehe.

Hier die Medienberichte vom Spiel:

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Kommt der Videoassistent schon in der nächsten Zweitliga-Saison?

Am Donnerstag findet die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga statt. Dabei geht es vor allem um die 50+1-Regel, wobei mir noch nicht ganz klar ist, was in der Sache genau am Donnerstag herauskommen soll. Union-Präsident Dirk Zingler hatte erst am Dienstag per E-Mail an die Mitglieder die Vereinsposition noch einmal klar formuliert. Trotzdem ist einige Nervosität zu spüren. Denn auf die Berichterstattung der Bild, dass der Antrag von Martin Kind auf Ausnahme von 50+1 wegen zu geringer finanzieller Zuwendungen in den vergangenen 20 Jahren hätte abgelehnt werden müssen, reagierte der Ligaverband mit einer eigenen Stellungnahme. Ein sachlicher Austausch solle auf der Mitgliederversammlung erschwert werden, schreibt die DFL. Mir stellt sich die Frage, was genau denn nun mit welchem Ziel diskutiert werden soll? Soll 50+1 abgeschafft werden, wie beispielsweise die Initiative 50plus1bleibt.de befürchtet? Soll 50+1 gestärkt werden? Die DFL schreibt, dass nur der Verfahrensverlauf der Diskussion diskutiert werden soll. Aber mit welchem Ziel denn? Unklar. Klar ist nur, dass für eine mögliche Satzungsänderung der DFL eine Zweidrittelmehrheit unter den 36 Profiklubs notwendig wäre.

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Post von Dirk und Stevies Ehrlichkeit

Der 2:1-Sieg von Aue gegen Fürth gestern Abend hat für die engste Zweite Liga aller Zeiten gesorgt. Oder eben für so etwas wie den spannendsten Kampf gegen den Relegationsplatz 16. Ich kann darauf verzichten, und ich glaube, dass alle bei Union auch keinen Bock darauf haben, jetzt die Saison noch in die andere Richtung spannend zu machen. Fakt ist, dass Union jetzt 3 Punkte von Platz 16 trennen und nur Siege und keine Unentschieden dabei helfen, sich nicht ins Schlamassel hineinziehen zu lassen.

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“Ich bin immer mit im Boot und da möchte ich auch gerne sein”

Wenn es Spieler gab, denen wir am Samstag die Tore wirklich von ganzem Herzen gegönnt haben, dann waren es Felix Kroos und Philipp Hosiner. Das geht auch den Berliner Medien so, die einträchtig über dieses Thema schreiben:

Philipp Hosiners Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Regensburg, Foto: Stefanie Fiebrig

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Marvin Friedrich ist auf Wohnungssuche in Köpenick

Zum Spiel gegen Sandhausen heute um 13 Uhr gibt es nicht viel zu sagen. Union muss das gewinnen. Um das vergangene Spiel gegen Braunschweig vergessen zu machen. Um Punkte zu holen. Um sich Selbstbewusstsein zu holen.

Worum es nicht geht: Eine wie auch immer geartete Serie gegen Sandhausen aufrecht zu erhalten. Denn die vorherigen Heimspiele gegen Sandhausen haben mit dem aktuellen Union-Team und dessen Verfassung wenig gemein.

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Eroll Zejnullahu sagt, was ihm bei einer Rückkehr zu Union wichtig wäre

Wenn die Verantwortlichen bei Union heute den Kurier lesen, dürften dort die Alarmglocken schrillen. Ich stelle mir bildlich vor, wie Geschäftsführer Kommunikation Christian Arbeit nach der Lektüre die Zeitung zur Seite legt, den Arm Richtung rotem Alarmknopf auf dem Schreibtisch streckt und entschlossen niederfahren lässt. Den Glasdeckel über dem roten Knopf muss er nicht erst zurückschieben. Denn der steht seit dem 4. Dezember offen. Im Büro der sportlichen Leitung leuchten rote Lampen auf. Auf dem Telefon des Präsidenten kommt eine Push-Mitteilung an. “Alarm! Sofortige Reaktion nötig. Das ist keine Übung!” steht da. Doch was ist passiert, dass im Forsthaus Rot gesehen wird?

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Wir sollten alle viel deutlicher machen, welchen Fußball wir wollen

Es wäre jetzt billig, den geplanten Protest beim Auswärtsspiel in Leipzig (der Kurier bezeichnet den Protest schon als Tradition) als “bringt ja eh nichts” einfach abzutun. 15 Minuten sollen die Ränge des Gästeblocks im Zentralstadion zu Anpfiff leer bleiben. 15 Minuten, die zeigen sollen, was passiert, wenn das Projekt Red Bull in Deutschland Vorbild für eine ganze Bewegung an Klubs wird, und die Liga zu einer seelenlosen Veranstaltung verkommt. Wobei wir in Deutschland vielleicht auch ohne Red Bull schon auf einen Weg dorthin sind, wenn ich die “Zukünftige strategische Ausrichtung der Bundesliga” zur Erhöhung ihrer Einnahmen und zur Minimierung ihrer Risiken richtig deute. Initiiert vom sich selbst als Malocherklub bezeichnenden FC Schalke 04.


Foto: Matze Koch

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Warum sich einige Leute unter Sascha Lewandowski jetzt noch älter fühlen

Vom ersten Training unter Sascha Lewandowski gestern gibt es zu sagen, dass es viele Premieren für den neuen Coach gab. Die Bild zählte insgesamt acht Stück. Eine Knobelaufgabe gibt es für Lewandowski schon: Wer spielt nach Schönheims Verletzung eigentlich Linksverteidiger (Kurier)?

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