“Jimmy hau rin und niemals vergessen …”

Es war eine traurige Nachricht, die Union gestern veröffentlichte: Günter “Jimmy” Hoge ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Er gehörte vielleicht zu den schillerndsten Spielern, die in der DDR für Union spielten und die Brüche in seinem Leben haben dazu beigetragen, dass viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sich mit ihm identifizieren konnten. Bei AFTV gibt es immer noch das über eine Stunde lange Interview mit Jimmy Hoge, das anlässlich seines 75. Geburtstags vor zwei Jahren geführt wurde. Bei immerunioner.de gibt es alle Zahlen zu seiner Spielerkarriere bei Union. Und in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Kurier-Sportredakteur und Ex-Unionspieler Andreas Baingo in einem Nachruf, wie er Jimmy Hoge zwar immer nahe, aber nie wirklich an ihn ran kam und welche Aura Hoge umgab.

Jimmy Hoge bei der festlichen Mitgliederversammlung zum 50. Vereinsjubiläum 2016, Foto: Matze Koch

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Die Fußball-Ökumene Berlin

Was ich gestern Abend gemacht habe? Statt über mögliche personelle Alternativen für Unions defensiven Mannschaftsteil zu grübeln, saß ich ganz im Sinne der Berliner Fußball-Ökumene mit Steffen am Computer und habe geholfen, einen Hertha-Podcast auf die Welt zu bringen.

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2013: Christian Arbeit wird rasiert.

Daniel Stolpe (ehemaliger Hertha-Reporter bei der Berliner Morgenpost) hat drüben im hochgeschätzten Blog immerhertha.de eine wirklich großartige Jahresvorschau für 2013 geschrieben. Monat für Monat eine gnadenlose Vorhersage der Zukunft von Hertha BSC inklusive der Demission von Erfolgstrainer Jos Luhukay. Schön und gut. Aber was hat das mit dem 1. FC Union zu tun? Eine ganze Menge. Denn laut der Glaskugel von Daniel Stolpe schnappt sich der in die Bundesliga aufsteigende Rivale nicht nur einen ehemaligen Union-Sponsor (ich sage nur: Orange macht Putz!), sondern auch gleich noch Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit. Und zwar schon im April:

Bei Hertha wird die Nachfolge für den scheidenden Klubsprecher Peter Bohmbach vorgestellt. Auf dem Podium im Medienraum sitzt ein auffällig glatt rasierter Mann mit modischer Kurzhaarfrisur – es handelt sich, und das ist kaum zu glauben, um Christian Arbeit, bislang in gleicher Funktion beim 1. FC Union tätig. “Wir haben ihn und sein professionelles und zugleich sympathisches Wirken schon lange verfolgt und waren davon sehr angetan”, erklärt Präsident Werner Gegenbauer. “Als nun die Chance bestand, ihn für Hertha BSC zu gewinnen, war er unsere erste und einzige Wahl.”

Die ganze Jahresvorschau “Orange Revolution bei Hertha oder Die wunderbare Welt der erstklassigen Saubermänner”