#353 – Und dann Bierdusche. Abpfiff. Schalala.

Union kann einfach nicht verlieren. Auch nicht beim HSV, wo es am Ende 2:2 stand. Wir sprechen über das Spiel und Spieler, die in Form sind. und andere, die es nicht sind. Außerdem muss kurz vor der Mitgliederversammlung auch mal gemeckert werden. Und wir haben ein neues Podcast-Format an den Start gebracht.

Jubel nach Suleiman Abdullahis spätem Tor zum 2:2, Foto: Matze Koch

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Auch Tusche und Ronny Nikol fahren nach Hamburg zum Auswärtsspiel

Heute Abend geht es für den 1. FC Union im ersten Pflichtspiel überhaupt gegen den Hamburger SV (Anstoß 20.30 Uhr). Ich wünsche allen Hamburg-Fahrern viel Spaß. Unter ihnen ist auch Torsten Mattuschka, der gemeinsam mit Ronny Nikol und einigen anderen sich diese Auswärtsfahrt nicht entgehen lässt, wie er in der Bild erzählt. Das Spiel in Hamburg ist das 3. Mal, dass eine große Handicap-Fahrt zu einem Auswärtsspiel gemacht wird. Neben vielen Unterstützern ist dieses Mal der Fanklub Eiserne Kubikelfen Pate der Fahrt (Fotos von den Vorbereitungen findet  ihr hier).

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Von wegen das Weihnachtssingen ist nur für Eventies … In nur 8 Stunden wurden alle Tickets an Mitglieder verkauft

Was ich im Vorfeld über das Weihnachtssingen höre und lese: “Früher da war es noch gemütlich”, “Jetzt sind hier überall Eventies”, “Das ist nichts mehr für die Unioner, die auch damals gegen Falkensee/Finkenkrug …”, “Ich gehe da nicht mehr hin, weil …”, “Die echten Unioner haben gar keine Chance mehr auf Karten.” Ihr kennt das sicher auch. Wenn ich jetzt ein bisschen Zeit hätte, könnte ich uns eine ganze Bingo-Karte damit bauen. Worauf ich aber hinaus will: Manche Stimmen sind lauter als andere. Nämlich die Stimmen, die sich beschweren, die meckern und motzen. Die leisen Stimmen nehmen wir häufig nicht wahr.

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Bobby Wood: Wasserstandsmeldung aus Hamburg

Wollt ihr mal was Neues zu Bobby Wood hören? Ob er bleibt oder nicht? Und wenn ja, wohin er wechseln wird? Ja, das würde ich auch. Aber außer der vielsagenden, aber wenig konkreten Aussage von Helmut Schulte bei AFTV gibt es von Union nichts Neues. Wir erinnern uns, dass der Manager sagte zum Thema Transfer-Einnahmen, dass es möglicherweise durch eine Investition in diesem Jahr bereits gelingen könnte, Transfereinnahmen zu erzielen.

Bobby Wood beim 1:0 gegen Bochum, Foto: Matze Koch

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Das Interesse anderer Klubs an Bobby Wood gehört zum Plan

Wenn wir uns über Bobby Woods Tore freuen, bekommt der Angreifer auch Aufmerksamkeit von anderer Seite. Die Mopo aus Hamburg schreibt, dass sich HSV-Sportchef Peter Knäbel vergangene Woche mit Bobby Wood in einem Berliner Hotel getroffen habe (das Schwesterblatt Kurier berichtet ebenfalls). So weit, so wenig überraschend. Denn in seinem Abschiedsinterview bei AFTV hatte Manager Nico Schäfer bereits prophezeit, dass Wood Unions nächster Rekordtransfer werden würde.

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Union verliert wieder ein Talent

Union legt gleich mit dem Training los und setzt mich mit meiner Morgenroutine erheblich unter Druck. Hier der Kaffee für die Kollegen Sportjournalisten am Trainingsplatz:

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Verschlüsselte Nachrichten von Uwe Neuhaus

Der KSC verliert das Relegationsspiel um den letzten Startplatz in der Bundesliga in der Verlängerung 1:2 gegen den HSV. Mir persönlich tut es vor allem für Dominic Peitz leid. Ich finde es unglaublich, wie er sich trotz aller technischen Mängel durchsetzt und trotzdem immer klar und ehrlich bleibt. Hat bei Union nicht jeder Sechser bei seinem Abschied hinbekommen.

Und was bedeutet das Ergebnis jetzt:

  • Union bleibt auf Platz 8 der Fernsehgeldtabelle (ein Platz vor dem KSC) und erhält in der nächsten Saison 7,867 Millionen Euro aus der Vermarktung
  • Hertha BSC bleibt auf Platz 15 der Fernsehgeldtabelle der Bundesliga (ein Platz hinter dem HSV) und erhält 23,111 Millionen Euro. Beim Abstieg des HSV wären es knapp 1,2 Millionen Euro mehr gewesen.

Und natürlich das hier auch:

Über den Sinn und Unsinn von Relegationsspielen möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Ich finde sie aus sportlicher Sicht überflüssig und brauche auch diese Bilder von massiven Polizei-Einsätzen in Stadien nicht, weil die Fans sich bei diesen Do-or-Die-Spielen nicht mehr unter Kontrolle haben.

Bahra und Union arbeiten an Abfindung

Die Freistellung von Torwarttrainer Holger Bahra wirkt noch nach. Wie jeder Arbeitnehmer in einem solchen Fall mit mehreren verlängerten Zeitverträgen, drängt er auf eine Abfindung (Bild/BZ berichten), weil bei einer Zusammenarbeit über zehn Jahre von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auszugehen ist.

Jeder Anwalt würde seinen Mandanten in die Richtung beraten. Ich finde das normal und nachvollziehbar. Einigen sich die Parteien nicht (wovon ich nicht ausgehe), geht es vor das Arbeitsgericht, das eher arbeitnehmerfreundlich urteilt.

Foto: Matze Koch

Uwe Neuhaus und die Selbsterkenntnis

Die Berliner Zeitung hat ein Interview mit Uwe Neuhaus geführt, das in mancherlei Hinsicht etwas an die Prawda erinnert. Zwischen den Zeilen kann ich da durchaus Botschaften herauslesen, aber echte Sachen finden sich kaum. Beispiel gefällig? Neuhaus über die Gründe, warum er bei Union gekündigt wurde:

Der Verein ist gewachsen, es sind so viele Leute dazugekommen. Dass da die familiäre Atmosphäre, die am Anfang zu spüren war, nicht in dem Maße aufrechterhalten werden kann, ist normal. Mit neuen Leuten verändern sich auch die anderen.

Wenn der eine oder andere im Verein mal die Zeit hat, die ich jetzt gehabt habe, wird er sich vielleicht auch fragen, ob er sich verändert hat. Da sollte jeder vor der eigenen Türe kehren. Dass es das Verhalten zu den Spielern war, glaube ich weniger.

Die Betroffenen werden schon wissen, ob sie gemeint sind. Für den Leser aber ist das einfach nur inhaltslos.

Foto: Matze Koch

Behalten hat sich Uwe Neuhaus seine Süffisanz, wenn er beispielsweise über die Spielweise unter Norbert Düwel spricht:

Dass man sowohl mit Ballbesitzfußball als auch mit Umschaltspielfußball viele Gegentore bekommen kann, hat die Saison gezeigt.

oder über Fanrandale in Dresden:

Die gab es auch bei Union. Ich erinnere mich an das Spiel in Schweden. Das war total beschämend.

oder über ein mögliches Duell gegen Union in der Zweiten Liga:

Naja, ich habe gehört, die wollen auch aufsteigen.

Da höre ich wieder “meinen” Uwe Neuhaus heraus. Viel hat sich also nicht verändert.

Ich wünsche Dynamo Dresden viel Erfolg und Uwe Neuhaus wieder eine so professionelle Medienabteilung wie bei Union, die alles dafür tut, dass er nach außen so wahrgenommen wird, wie er möchte.

Der Turbine-Effekt.

Der 1.FFC Turbine Potsdam gewinnt das Auftaktspiel gegen den Hamburger SV mit 4:0 vor 2790 Zuschauern. Ein Traumstart, sollte man meinen. Die beiden Doppeltorschützinnen, Yuki Nagasato und Genoveva Anonma, sind trotzdem nicht ganz zufrieden. Beide sagen nahezu wortgleich:”Ich hätte noch viel mehr machen können.” Das beschreibt das Leistungsgefälle zwischen beiden Teams recht gut. Ohne das begeisterungsfähige Potsdamer Publikum wähnte man sich auf einem Testspiel. Wenn eine Mannschaft das Spiel vollkommen dominiert, gelingen Spielzüge. Das sieht schön aus. Leider ist es kein bißchen spannend.

Deshalb mutet die am häufigsten gestellte Frage im Anschluss an die Partie auch etwas seltsam an. Ist die Zuschauerzahl -die höchste, die Turbine zum Ligastart je hatte- ein Effekt der Weltmeisterschaft? Bernd Schröder, Trainer der Potsdamerinnen, glaubt das nicht. “Wir haben viele neue Spielerinnen, die die Leute sehen wollen. Wir haben eine Weltmeisterin. Das ist der Blick auf die neue Saison. Der WM-Effekt muss sich zeigen, wenn Freiburg gegen Leverkusen spielt.”

Seine neue Mannschaft lobt Schröder. Sie sei in sich geschlossener als das Team der vergangenen Saison. Mit Patricia Hanebeck, Ann Katrin Berger, Genoveva Anonma haben sich drei seiner Neuzugänge gleich im ersten Spiel bewähren müssen und dabei brilliert. „Hanebeck hat nicht nur die Nummer 10 auf dem Trikot – die ist auch eine.“ Und zum Schluss möchte er noch wissen: „Weiß einer, wieviele Zuschauer aus Frankfurt gemeldet wurden?“ Frankfurt. Die echte Konkurrenz. Spannende Spiele gibt´s nämlich auch bei den Frauen.

Fußballblogger reden: Die dritte Nullnummer

Dieses Mal mit den Themen: Nationalmannschaft, Hamburger SV, Transfers. Aufgezeichnet wurde das Gespräch in der Küche des unermüdlichen Probek in München. Lob, Kritik und Heiratsanträge hinterlasst bitte direkt in Probeks Blog.

BallPod 7.9.2009 – Nationalmannschaft, HSV, Transfers by dogfood

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