Teve030 – Mir steht jedes Trikot!

Man denkt, man wär bei Heidi Klum, irgendwo im Bild hat sich das Topmodel versteckt, und man soll es jetzt suchen. Es war dann aber doch das 11Freunde-WM Quartier, das sich doyoufootball und der 1.FC Union zur Präsentation der neuen Trikots ausgesucht haben. Man kann nun einwenden “Öax, das ist ja nur für hippe Leute, die hippe Magazine lesen – wat is´n mit normalen Menschen” – aber einwenden kann man ja praktisch immer irgend etwas, und verglichen mit den zu solchen Anlässen üblichen Arkaden, Passagen oder Sportarenen war das eine ganz vortreffliche Wahl.

Es war im Vorfeld klar, wie die Trikots aussehen würden. Dachte ich. Und dann habe ich sie gesehen. Sind genau wie auf der Zeichnung, bloß ganz anders. Klare Farben. Extreme Straßentauglichkeit speziell bei dem Grünen. Hosen, Stutzen und Trikot immer einheitlich in einer Farbe. Keine komischen Karos. Dass man das mal als Pluspunkt vermerken würde!

Befragt, ob die so in Ordnung wären, sagt Karim Benyamina “Mir steht jedes Trikot”, aber auch Jan Glinker (“Das Lila stand nur Buschi, mir nicht”) will seines diese Saison anziehen. Burlington, übrigens. Da kann sich die Strickjacke von Mehmet Scholl mal ein Beispiel dran nehmen.

O-Töne zur Trikotvorstellung vor allem vom Geschäftsführer von doyoufootball, Bernd vom Geldern, im Podcast:

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In der immergrünen Alten Försterei

“Der Platz ist in einem guten Zustand.” Das war die einleitende Bemerkung von Christian Beeck auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Übersetzt auf die absolut unüblichen Witterungsverhältnisse im Winter heißt das: “Der Platz ist bespielbar.” Von weitem betrachtet macht das heimische Spielfeld einen sehr guten Eindruck. Aber schon bei näherem Hinsehen sind entlang der noch zu bauenden Haupttribüne nur wenige rasenähnliche Stücke zu erkennen. Der Rest ist braun ohne ein Zipfelchen Gras gewesen.

gruener_rasen

Belastend kommt die momentane Situation auf den Trainingsplätzen hinzu. Es ist nur ein Kunstrasenplatz geräumt. Allerdings wechselt das sich darauf befindliche Wasser ständig den Aggregatzustand, so dass der Platz nur für Hartgesottene taugt. Die anderen Plätze überzieht eine dichte Schneedecke. Also trainierte die Mannschaft diese Woche neben Einheiten in der Halle direkt im Stadion.

nebenplatz

Mein Vorschlag zur Unterstützung der Rasenpfleger: Den Rasen besingen. Pflanzen sollen ja angeblich auf Musik ansprechen. Und was liegt da näher als das Stadiongrün mit einer Ode zu beglücken und über den schweren Winter hinwegzuhelfen. Gibt es bei Union im Standardpaket. Also bitte alle gegen Koblenz mitsingen und “immergrün” besonders inbrünstig intonieren:

In unserm Stadion,
in der Hauptstadt,
in der wunderschönen immergrünen ALTEN FöRSTEREI
ja da spielt
der FC UNiON
und der schießt ein Tor für uns!!!

Das ganze nach der Melodie von “Bella Ciao”