Heftige Reaktionen auf Unions neuen Hauptsponsor

Die Nachricht, dass die Immobilienfirma Aroundtown neuer Hauptsponsor von Union wird, hat gestern viele relativ heftige Reaktionen ausgelöst (auch wenn die Ablehnung nicht ganz einhellig war).

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Unions neuer Hauptsponsor ist eine bemerkenswert instinktlose Entscheidung

Sportsponsoring ist auf dem Papier für Unternehmen eine seltsame Investition. Eine Ausgabe ohne direkten Mehrwert und unklaren Möglichkeiten, daraus Gewinn zu generieren. Das Versprechen, was hinter Werbung im Allgemeinen und Sportsponsoring im Speziellen steht, ist, neben der reinen Werbefläche zur Präsentation des Firmenlogos, natürlich das Aufladen des Firmennamens mit positiven Emotionen. Die Telekom bezahlt in der Allianz-Arena Mitarbeitern die Eintrittskarte in guter Lage, damit diese sich in Form eines Telekom-Logos kamerafreundlich ins Stadion setzen und so in allen Einstellungen von Strafraumszenen (also auch Toren) gut im Bild sind.

All diese Zusammenhänge sind kein Geheimnis und der Imagetransfer von positiven Emotionen auf den jeweiligen Sponsor ist Teil des Deals, den man als Sportverein eingeht. Gerade Vereine wie Union existieren dabei in einem besonderen Spannungsfeld: Zum Einen agieren sie nach allen Regeln des Marktes als Unternehmen in einem hochkompetitiven Umfeld, zum Anderen erfüllen sie, auch nach einem durch die Vereinssatzung festgehaltenen Selbstverständnis, durchaus soziale Aufgaben. In diesem Spannungsfeld sollte sich auch die Entscheidung bewegen, wem man die beschriebene Bühne eines Hauptsponsors gibt.

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Union und der neue Hauptsponsor Aroundtown stehen für unterschiedliche Dinge

Die Immobilien-Beteiligungsfirma Aroundtown wird neuer Hauptsponsor bei Union. Damit hat der Verein nach den Modalitäten des Dauerkartenverkaufs die zweite gespannt erwartete Entscheidung kommuniziert. Und wie bei den Dauerkarten ist auch die Suche nach wirklich passenden Sponsoren ein Thema, das selten mit einem wirklich guten Gefühl aufgelöst wird. Auch wenn die Beschränkungen hier weniger absolut sind als die des Fassungsvermögens des Stadion an der Alten Försterei.

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