Teve176 – Auf der Flucht nach oben

Union gewinnt 2:0 gegen den FSV Frankfurt. Bei uns fliegen trotzdem keine Sektkorken. Denn angesichts der möglichen Aufsteiger aus der 3. Liga kann man die Zielsetzung Bundesliga bei Union auch als Flucht nach oben bezeichnen.

Wer Kinder mag, kommt in dieser Folge übrigens voll auf seine Kosten...

Foto: Koch

On Air:

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Shownotes

Intro

00:00:00

Torsten Mattuschka (FE), 39. MinFabian Schönheim (Torsten Mattuschka), 76. Min„So ist Fußball“ Sören Brandy Brandy bei AFTV.

Begrüßung

00:01:08

Gero macht die Tür zu.

Das 2:0 gegen den FSV Frankfurt

00:01:44

FSV Frankfurt hat noch nie in der Alten Försterei getroffenDer bisherige Kapitän legt dem zukünftigen Kapitän das Tor aufAls spielstarke Mannschaft trifft man auf sehr defensiv eingestellte Teams. Beispiel: Kaiserslautern verlor am Wochenende gegen Aaalen 1:2Kaiserslautern-Podcast: Betze Mer PaggensUnion hat ein Problem vor dem TorZlatan Ibrahimovic hat das, was Unions Stürmern fehltVerteidiger Mario Eggiman erfindet „Schönheiminho“Abdallah Gomaa macht sein erstes Spiel und haut bei Facebook alle Fotos von seinem Einsatz rausZweikampfstatistik 51 Prozent zu 49 ProzentTusche trägt Plautze.

Gero war in der Loge

00:20:26

Logenpreise bei UnionPerfekter Blick auf das gesamte SpielEinmal VIP bei Union sein (Katalog)Stimmung ist etwas mauer, dafür hört man das gesamte StadionGero liebt die Uhlsport-JackenWer schaut im Stadion das Spiel auf Monitoren?Plätze reservieren im VIP-Speisesaal funktioniert wie in der Oper oder im Theater.

Aufstieg jetzt oder Flucht nach oben

00:32:29

Die kurze Auswärtsfahrt nach Cottbus fällt in Zukunft wohl flachDie neuen Aufsteiger: Heidenheim, Rasenballsport, Wehen-Wiesbaden11Freunde-Titelgeschichte: Der große Red Bull BluffSV Wilhelmshaven gegen die FifaKlubs wie Wolfsburg, Leipzig oder Hoffenheim können wie sozialistische Betriebe nie pleite gehenHertha-Investor KKR ist kein Mäzen.

Nächstes Spiel beim FC St. Pauli

00:38:37

Auf oder in St. Pauli?Flutlichtmasten im Millerntorstadion kommen im Sommer wegAuswärtsfahrten bei St. Pauli sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Outro

00:40:07

Teve157 – Quietscheentchen-Mafia DFB!

1:1 beim FSV Frankfurt! Aufstiegsplatz verpasst! Skandal! Wir bleiben entspannt und ziehen das Zwischenfazit dann, wenn es Trainer Uwe Neuhaus auch zieht. Nie! Stattdessen hören wir neue Union-Lieder und diskutieren den vermeintlichen Hertha-Skandal samt der Grenzen von Berichterstattung. Außerdem versuchen wir mit unserem Gast Bastian Pauly (bekannt als @chemieblogger und durch sein Blog chemieblogger.de) herauszufinden, wann sich die Entwicklungslinien von Union und dem FC Sachsen Leipzig aka BSG Chemie Leipzig getrennt haben. Kurz: Es ist noch gar nicht so lange her und hat etwas mit Schnee und dem brasilianischen Torjäger Daniel Teixeira zu tun. Zum Schluss gehen wir einer Verschwörungstheorie auf den Grund: Mittendrin die über die Quietscheentchen-Mafia DFB.

Union Stadion-Besichtigung 2013/14

Foto: Koch

Am Tisch in unserer Küche sitzen: Steffi, BastianRobert und Sebastian.

Shownotes

Der @chemieblogger und sein Blog chemieblogger.de - Großes Frankfurt, kleines Frankfurt – Der FSV ist die Club gewordene zweite Liga – Bornheimer Hang & irgendeine Bank – SV Meppen, der erfolgreichste Club des Emslandes – Ein Trickfilmtor: Tusche überrennt einen Abwehrspieler – Regelkunde: Einen Abstoß gibt es, wenn der Ball vollständig die Torlinie überschreitet – Ein Babbel-Spruch bricht sich Bahn – Wer meckert, muss auch loben können: Uns gefällt, was Uwe Neuhaus spielen lässt – Neue Musik 1: Tyran / Hennezzy, Eisern Union Berlin – Köpenicker Jugendkultur – HipHop, Bier und Bratwurst – Neue Musik 2: Krispin, Union Song Roughmix – Miese Romantik und Kitsch: Genau mein Fall! – Königsblauer S04 – Kuschelrock für Unioner – Zombie Nation bei Penn State: Sebastian hat was zugeschickt bekommen – Die BZ bringt eine Geschichte, wir müssen über Pressefreiheit und ihre Grenzen reden – Was ist eigentlich ein Persönlichkeitsrecht? – Jos Luhukay findet deutliche WorteChristian Streich beim SC Freiburg ist fassungslosMichael Preetz fragt bei Sky90 nach dem konkreten Vorwurf und der Moderator kommt ins SchwimmenWer Lolita sagt, muss es auch lesen – Schweinejournalismus bleibt Schweinejournalismus – Abrupter Themenwechsel: Sachsen und Berlin – Clubs von Kölmels GnadenDer Alfred-Kunze-SportparkFC Sachsen Leipzig (bis Juni 2011) - SG Sachsen LeipzigBSG Chemie LeipzigDaniel Teixeira – Die Chemie-Historie – Zentralstadion kills Leipziger Fußball – Leipzig als politischer Standort – Sport im Osten, MDR – “Wir machen da mal Brause” – Jens HärtelBluten für Union – Fußball-Fundamentalisten – Leutzsch vs. Probstheida – Weltfriedenstag – Verbrannte Marken – Textilvergehen – Robis Ente hat Unwucht: Quietscheentchen-Mafia DFB

On Air:

Shownotes

Teve126 – Die knappste aller Bla …

1:0 gegen den FSV Frankfurt. Gewonnen. Zu Null gespielt. Den misslungenen Saisonstart haben wir vergessen. So stark vergessen, dass wir doch einiges zu kritisieren haben. Weil einfach mehr drin war. Wir haben uns gefühlt wie Publikum und Spieler nach Abpfiff. Etwas ratlos. Zum Freuen zu wenig, zum Trauern zu viel.

Foto: Hupe (union-foto.de)

Hans-Martin, GeroSebastian und Steffi podcasten in der Küche.

Shownotes

Der Rasen war schuld! – “Linie zeigen” bei der Kartenverteilung – Collinas Erben – Nach dem Elfmeter: Den Gegner ermüden. Den Zuschauer aber auch. – Die taktische Notwendigkeit eines langweiligen Spiels – Björn “Nimmst Du ihn nicht raus, nehm ich ihn raus” Jopek – Die verflixte zweite Halbzeit – Ein Fünfmannsturm – Was sich bewegen muss, ist der Ball – Angst vor Ballverlust und Konter – Einzelkritiken – Tijani Belaid muss spielen! – Die Körperbalance von Silvio – “Aufwachen!” – Auch ein Schwitzkasten ist “In-den-Arm-nehmen” – Ein vorsichtiger Jubel – Paderborn bei Glühwein und Quarkkeulchen – Leak bei St.Pauli: Das “Konzeptpapier sicheres Stadionerlebnis” – Die Stellungnahme des 1.FC Union BerlinStehplätze dürfen kein Pfand werden (Wolfsburg)Rückzug von Verantwortlichen aus der Kommission – Unterschiedliche Reaktionen bei MAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Spiegel online und Süddeutscher Zeitung darauf, dass sich weitere Clubs dem Protest angeschlossen haben

Danke an AFTV für den O-Ton von Daniel Haas, der im Intro zu hören ist.

On Air:

Shownotes

Union gegen FSV Frankfurt 1:0

Aus vielerlei Gründen könnte man mit dem Spiel zufrieden sein. Elfer verwandelt, drei Punkte und zu Null gespielt. Echtes Bier und Sonnenschein. Statt uns darüber zu freuen, nörgeln wir so vor uns hin. Sogar der Polizei war langweilig. Hat irgendwer schon mal ein glanzvolles Spiel gegen den FSV gesehen? Na eben. Aber dreckige Siege sind manchmal schwerer anzunehmen als schön herausgespielte Niederlagen.

Teve090 – Scheißegal! Hauptsache, wir haben gewonnen

Angesprochen auf seinen Notenwunsch nach dem 4:0 Sieg gegen den FSV Frankfurt sagte Chinedu Ede: “Das ist mir scheißegal. Hauptsache, wir haben gewonnen.” Das drückt alles aus, was dieses Spiel ausmachte. Keine besonders gute Leistung von Union. Aber für den FSV in der derzeitigen Verfassung war das schon zuviel. An allen vier Toren war Ede beteiligt, doch zu gut erinnert er sich an vergangene Spielzeiten oder den Saisonstart dieses Jahr, als das er übermäßig in Euphorie ausbrechen würde. So wie der gesamte Verein sich zwar wohlig an 31 Punkten wärmt, aber ansonsten die Ruhe bewahrt.

In der Küche sitzen und reden: Steffi, Gero, und Hans-Martin, Robert und Sebastian.

Themen:

Mannschaftsaufstellung; Einwortzusammenfassungen des Spiels; Das erste Tor: Siehst Du Mosquera, so wird das gemacht!; Was ist eine Notbremse (Schlicke, Menz)?; Offizielles Regelwerk des DFB (PDF); Chinedu Ede setzt Prioritäten (O-Ton; 13:00 Min); Der aktuelle Status von Ede; Christian Stuff stolpert (O-Ton; 22:01 Min); Union wird variabel bei Freistößen; Simon Terodde und die Apfelschorle; FSV Frankfurt: Ein Traditionsverein ohne Fans; Buch “Eisern Union!” von Frank Willmann und Jörn Luther; Karim Benyamina ist traurig (O-Ton, 38:41 Min); FSV will drei bis vier Spieler zum Winter abgeben; Bei Union läuft es anscheinend. Unheimlich.; HSV-Friedhof ist nicht gefragt; Der Abstand zum Relegationsplatz wächst; Fürth: Da sah Union doch immer gut aus; Ein Jahr ohne ordentliche Mitgliederversammlung: Ist das satzungsgemäß?

Bilder: Stefanie Lamm

On Air:

Shownotes

Teve069 – Die Geschichten, die der Fußball immer schreibt

Als Patrick Kohlmann vom Vereinsfernsehen AFTV nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt (1:1) zum Ausgleichstreffer von Karim Benyamina befragt wurde, antwortete er in bester Phrasendreschmanier: “Die Geschichten, die der Fußball immer schreibt.” Wir hätten gerne auf diese Geschichte verzichten können. Es reicht schon, zu akzeptieren, dass die Nummer 22 jetzt die 9 trägt und nicht an der Alten Försterei sondern am Bornheimer Hang spielt.

Da die DFL es für eine besonders gute Idee hielt, den Zweitligastart in die Ferienzeit zu legen, wird beim Podcast alles etwas anders in den nächsten Wochen. Wir werden weniger und andere Gäste begrüßen. Dieses Mal zu Gast nur Hans-Martin, der kurz vor der Abreise in den Urlaub bei uns in der Küche vorbei schaute. Robert ist auf einem Festival und Mathias Bunkus (Berliner Kurier) hatte zwischen Arbeit (Bornheimer Hang, Frankfurt) und Arbeit (Alexanderplatz, Berlin) mit Schlaf zu tun.

Die Themen:

  • Silvio kann Elfmeter. Aufreizend lässig.
  • Der Wechsel Mosquera gegen Silvio. Ein Bruch im Spiel?
  • Babacar Gueye kann keinen Elfmeter.
  • Karim Benyamina (Aus Gewohnheit: “Ohohoho.”)
  • Zwei Halbzeiten, zwei Union-Gesichter. Bleibt das so?

O-Töne:

  • 19:54 min Uwe Neuhaus erzählt, was er bei Benyaminas Tor gedacht hat

Quellenhinweis: Der O-Ton von der Pressekonferenz wurde AFTV entnommen.

On Air:

Shownotes

Teve063 – Hinterher alles früher besser gewusst

Den versprochenen Podcast vom Spiel gegen Frankfurt vor zwei Wochen reichen wir nun pflichtschuldigst nach. Neben der berechtigten Befeierung von Karim Benyamina fällt uns vor allem eins auf: Alte Meinungen sind der Realitätscheck schlechthin. Im Rundfunk wird ja zurecht davon gesprochen, dass sich Meinungen versendeten, also vergessen werden. Wir äußern jedenfalls die feste Überzeugung, dass Dominic Peitz bei Union bleiben wird (bei 01:12:15 h). Diese Info kann sofort vergessen werden.

Inhaltlich beschäftigten wir uns gemeinsam mit Hans-Martin mit dem Spiel, das, wie wir heute wissen, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt lieferte. Außerdem spielen natürch die Benyamina-Festspiele und die Kaderplanung für die nächste Saison eine Rolle. Zu dem Zeitpunkt hieß es allerdings nur: Stürmer gesucht.

O-Töne im Podcast

00:00:20 Mannschaftsaufstellung des FSV Frankfurt
00:01:56 Mannschaftsaufstellung des 1.FC Union Berlin
00:30:33 Patrick Klandt (Keeper Frankfurt)
00:32:00 Torsten Mattuschka
00:41:25 Karim Benyamina
01:20:15 Bonus: Lied für Karim Benyamina


Bilder: Stefanie Lamm

On Air:

Shownotes

Teve046 – Déjà vu

Letztes Jahr hat Union 2:1 in Frankfurt verloren. Diese Saison erneut. Die “Vorlage” von Dominic Peitz zum 1:0 des Gegners gab es ähnlich schon einmal von Christian Stuff bei 1860 zu bewundern. Frühe Rückstände sind bei Union auch nichts Neues und, dass man nach einer vergebenen Möglichkeit das Gegentor bekommt, hatten wir auch schon im letzten Spiel.

Trotzdem trafen wir uns mit Hans-Martin und Robert zum Podcast und haben uns vor allem über Unions augenfälliges Chancenverwertungsproblem unterhalten. Ein anderes wichtiges Thema: Die Qualität aller Stürmer, die sich im Mannschaftskader befinden. Der Jugend eine Chance geben oder neue Stürmer nachverpflichten?

A propos Qualität. Bei der nächsten Ausgabe hoffentlich wieder dabei: Mathias Bunkus vom Berliner Kurier.

On Air:

Shownotes

Den Schreier an die Wand malen

Seit Freitag weiß man auch als Unioner, wie sich Hertha diese Spielzeit anfühlt. Big Points, ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, vor Augen. Selbst der Trainer gibt offen zu, dass nach einem Sieg in Frankfurt der Klassenerhalt wohl durch sei, und rückt damit von seinem Mantra der 40 Punkte ab. Und dann gleich nach drei Minuten ein Stürmertor für den 1. FC Wundervoll. In Sack und Tüten werden die drei Punkte gepackt, als Mosquera auf den Frankfurter Torhüter Ischdunat zuläuft. Mitnichten. Der Rest ist Historie. Mosquera vergibt. Younga spielt zu lässig zurück, woraufhin Bemben musterhaft auf den gegnerischen Stürmer vorlegt. 1:1. Ähnlich in Hälfte zwei. Younga patzt, Göhlert schlägt sehenswert über den Ball und Mölders markiert den Siegtreffer. 2:1.

Und danach? Keine Wut. Keine schlechte Laune. Eher blankes Entsetzen. Und die Erinnerung an die Saison 2006/07 als man bei noch zu spielenden sechs Partien vermeintlich lockere elf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hatte. Niemand dachte da noch an Abstieg. Und doch blieb die Mannschaft nach dem letzten Spieltag nur aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Liga. Es gibt zwar noch keinen Grund, den Schreier an die Wand malen, aber sicherer Klassenerhalt sieht auch anders aus.

Hoffnung? Die B-Junioren gewinnen in der Bundesliga gegen den FC Carl Zeiss Jena (2:0) und bewegen sich seit dem Wochenende wieder über dem Strich, der die schlecht gelaunten vom Rest der Liga trennt.  Die A-Junioren gewinnen gegen den gleichen Verein, die Nummer eins im Land der rauchenden Grillfeuer, mit 1:0 und sehen ebenso dem Klassenerhalt entgegen. Und Union Zwee gewinnt in der Berlin-Liga nach einem 0:2 Rückstand zur Pause noch 3:2 und hält somit Kurs Richtung Aufstieg in die Oberliga. Spielpraxis haben sich beim Spiel der zweiten Mannschaft Daniel Schulz, Bernd Rauw (schoss den Anschlusstreffer zum 1:2) und Christoph Menz (holte den Strafstoß zum Ausgleich heraus) geholt. Es ist also an der Zeit, dass die erste Mannschaft dem Beispiel der Jugend folgt.