Guten Tag, mein Name ist Sebastian Polter, und ich bin hier, um Ihren Strafraum anzuzünden!

Heute gibt´s mehr Bilder als sonst. Nicht nur, weil mehr einfach mehr ist – sondern vor allem deshalb, weil Sebastian und Daniel sich Verteidigerfotos gewünscht haben. So´ne schöne Defensive, und nie gibt´s Bilder davon. Das kann natürlich nicht so bleiben. Jetzt haben sie genug Material für einen Christopher-Lenz-Dia-Vortrag. Weil am Ende aber Grischa Prömel und Sebastian Polter kurz mal alles abgefackelt haben, was rumstand, ufert es in eine Bilderflut aus. Zu Recht, wie ich finde.

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Hätte schlimmer kommen können. Trotzdem bin ich mürrisch.

Wenn man nach dem Spiel so rumsteht und “hm, hm” knurrt, aber mehr so Richtung “grmpf”, weil man sich eine geraume Zeit auf der Siegerstraße wähnte, dann gegentorbedingt alles in Unordnung auseinanderfiel und am Ende ein glückliches Unentschieden draus wurde, ist die Stimmung etwas gedämpft. Auch wenn es hätte schlimmer kommen können. Meine Szene des Spiels war diese hier nach dem Abpfiff: Daniel Mesenhöler dreht sich Richtung Waldseite und holt sich den Applaus ab, mit dem wir ihn im Sommer nicht verabschieden konnten. Ganz kurz nur, ein Wimpernschlag, weniger als verdient, aber doch besser als nichts.

“Fiebrig, hast du die Pfanne heiß?”

Der Blick auf die Tabelle lässt aktuell die Phantasie ein bisschen spielen. Also nicht nur bei den Berliner Medien, sondern auch bei mir. Ja, ich weiß. Noch vergangene Woche haben der Kurier (und ich mit) die Saison für beendet erklärt. Und jetzt soll alles anders sein? Fast. Denn ich gehe nicht so an die Sache heran, dass Union in dieser Saison irgendetwas verdient hätte. Das hat die Mannschaft durch die vielen Schwächephasen garantiert nicht. Aber wenn kein anderes Team will … Ich bin der Meinung, dass die Elf von André Hofschneider einfach mal die Chance ergreifen sollte, um allen anderen Zweitligaklubs zu zeigen, was sie liegengelassen haben. Ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster hängen, denn das habe ich schon gestern im Podcast gemacht, als ich sagte, dass Union auf einem direkten Aufstiegsplatz landen wird. “Fiebrig, hast du die Pfanne heiß?”, war noch die harmloseste Antwort auf diese Vorhersage.

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Hvala Damir!

Die Verabschiedung von Damir Kreilach beim 3:1 gegen Düsseldorf geriet sehr emotional. Für alle.

Fotos: Stefanie Fiebrig

Es liegt an uns, dass Reinhard Mecky Lauck nicht vergessen wird

Während Fürth gestern in der zweiten Halbzeit mit einem aggressiveren Pressing Union nicht mehr ganz so locker den Ball hat hinten heraus spielen lassen und sich somit auch der eine oder andere Abspielfehler einschlich, dachte ich an Daniels Worte, die er hier vor dem Spiel schrieb: “Allerdings hat auch Fürth Probleme damit, sich aussichtsreiche Chancen zu erarbeiten und dem Gegner ebensolche zu verwehren. Ein genauerer Blick auf Fürths Spiele zeigt, dass man viel zu oft in Situationen schiesst, in denen die Chancen schlecht stehen, tatsächlich zu treffen.”

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Hier sind die neuen Fotos der Spieler, Trainer und Betreuer

Union vs. Braunschweig in Bildern.

Saison 2011/12, 31. Spieltag – Union gewinnt zuhause gegen Braunschweig 1:0, Simon Terodde hat ab sofort die meisten Tore, die kompliziertesten sowieso. Choreo gut, alles gut.

Zeitreisen mit Harald Hauswald.

Schon als ich ihn das letzte Mal im Stadion gesehen habe, war ich auf seine neuen Fotos gespannt. Denn während alle seine Kollegen mit unübersehbaren Teleobjektiven ins Stadion gehen, verschwindet Hauswald mit unauffälliger, kurzer Brennweite in dem ganzen Rummel und taucht dann unerwartet mit einer Reihe großartiger Fotos daraus auf.

Von Harald Hauswald kennt man vor allem die Union-Fotos, die immer herausgekramt werden, wenn die Rede von Fußballosten und Gewalt ist. Die anderen werden seltener gezeigt. Es sind neue Fotografien hinzugekommen. Das Blog der Agentur Ostkreuz zeigt jetzt die Reportage “Eisern Union”. Es ist eine Zeitreise durch 25 Jahre Union. Schnörkellos und mit der Kraft, die Hauswald auszeichnen. Und gelegentlich kann man nur an modischen Ausfallerscheinungen sehen, in welchem Jahrzehnt man sich befindet.