Teve319 – Und dann war die Glücksphase für Union offiziell eröffnet

Union gewinnt 3:1 gegen Düsseldorf, die sich danach über den Schiedsrichter beschweren. Wir hingegen hoffen, dass Union jetzt die Negativserie hinter sich gelassen hat, und freuen uns über den schönen Abschied von Damir Kreilach.

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Emotional überfordert.

Ein befreiender Sieg zuhause. So einer, der aufatmen lässt. Damir verabschieden. Das drückt´n bißchen die Luft weg. Und dann muss das noch alles in ein Herz reinpassen.

Alles Schlechte weggebrüllt

Für mich war das die Szene der bisherigen Saison. Wie Sebastian Polter nach seinem Tor zum 2:1 erst zum Jubeln hochsprang und dann die Fäuste ballte und mehrfach einfach nur schrie. Es schien, als würde er alles Schlechte aus sich herausbrüllen. Ein Schrei, der diese elendige Serie von 8 sieglosen Spielen in Folge vertreiben sollte. Und ganz ehrlich: Alle im Stadion taten es Sebastian Polter gleich. Die Unsicherheit, die Mannschaft, Verein und Anhänger befallen hatte, wurde weggebrüllt. Und nach Schlusspfiff in einer wahnsinnig intensiven Partie stand vor allem Erleichterung. Die Ruhe nach Ende der Partie habe ich genauso empfunden. Alle mussten mal Luft holen und sich sortieren.

Sebastian Polter nach seinem Tor; Screenshot: AFTV

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Ist mit Damir Kreilachs Abschied eine Spielergeneration bei Union gescheitert?

Spielerverabschiedungen sind normalerweise etwas für den Saisonabschluss. Gerade weil es an den letzten Spieltagen für Union schon lange nicht mehr um Entscheidendes ging, konnte man sich daran gewöhnen, sich im Mai auf die emotionale Verarbeitung der typischen Umwälzungen im Fußballgeschäft zu konzentrieren. Das ist bei Damir Kreilach nun anders, denn er geht mitten in einer Saison, die sportlich noch nicht entschieden ist. Um davon nicht abzulenken, wird der Verein Damir in der Halbzeitpause, nicht vorher verabschieden – so argumentierte jedenfalls Pressesprecher und Kommunikations-Geschäftsführer Christian Arbeit auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Es steht zu hoffen, dass die Verabschiedung dann nicht von einem negativen Spielstand überlagert werden wird.

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Der Tabellenführer spielt wie ein Abstiegskandidat

Das Trainingslager in Spanien ist vorbei, und was Spieler und Vereinsmitarbeiter so auf Instagram posten (viele Bilder vom Spazierengehen in Valencia), sieht eher wie der Abschied aus einem Urlaub aus. Aber in den Rückblicken auf die schönsten Erlebnisse der der letzten Wochen – wie hier von Marcel Hartel – kommt durchaus auch Fußball in einer Weise vor, die daran erinnert, dass die Mannschaft durchaus auch an sich gearbeitet hat.

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Jens Keller: “Ein Spiel wird im Herz entschieden”

Auch einige Tage nach der Partie gegen Düsseldorf war Jens Keller gestern in der Pressekonferenz der Ärger über dieses Spiel noch deutlich anzumerken – gespeist sowohl von der Leistung der Mannschaft (vor allem in der ersten Halbzeit), als auch vom Ergebnis und dessen zustandekommen in der Schlussphase.

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“Wenn jemand meint, er könnte sich schonen, werde ich ihm den Arsch aber so weit aufreißen…” Keller auf die Frage, ob sich Union dank der recht langen Pause in der englischen Woche am Freitag verausgaben könne. Screenshot: AFTV


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Bei so vielen Gegentoren wird es schwer, das Ziel Aufstieg zu erreichen

Das späte Gegentor bei der 2:3-Niederlage in Düsseldorf bestimmt weiter die Geschichten der Berliner Medien. Vor allem Jakob Busk steht im Mittelpunkt, der vor den Journalisten das Tor auf seine Kappe nahm. Das ehrt ihn einerseits, verstellt aber auch ein bisschen den Blick bei der Analyse. Jens Keller sagte beispielsweise nach dem Spiel über die Schlussphase: “Da schaltet bei dem einen oder anderen immer mal wieder der Kopf aus.” Busk, der heute 24 Jahre alt wird, ist aus meiner Sicht das Ende einer langen Fehlerkette gewesen.

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Teve302 – Die Polter-Problematik

Union verliert 3:2 in Düsseldorf nach schlechter erster Halbzeit und bringt sich am Ende noch selbst um den Sieg. Außerdem diskutieren wir die manchmal zweifelhafte Zweikampfbewertung bei Sebastian Polter, ziehen Bilanz vom Drachenbootrennen und empfehlen und verlosen das Buch "Wir Wochenendrebellen".

Sebastian Polter attackiert von Andre Hoffmann, Foto: Hupe/union-foto.de

Buchverlosung von “Wir Wochenendrebellen”

Wenn ihr das Buch “Wir Wochenendrebellen” haben wollt, könnt ihr bis Samstag Nacht 24 Uhr hier unten einen Kommentar hinterlassen, der diesen Willen zum Ausdruck bringt. Wie vielleicht “Ich will”. Wir verlosen dann in unserer nächsten Podcastausgabe. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und wir benutzen eure Mailadresse nur, um euch im Falle des Gewinnes zu benachrichtigen.

Und falls ihr ein T-Shirt mit #SchütteldieMaus haben wollt, das wir beim Drachenbootrennen getragen haben, dann könnt ihr das hier bestellen.

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Vielleicht fangen wir erst einmal mit einem korrekten Satz Trikots an

Union verliert 2:3 in Düsseldorf. Und, so bitter es auch klingt: Das hat sich das Team komplett selbst zuzuschreiben. Zu uninspiriert war die erste Halbzeit und nach einer starken Leistung in der zweiten Hälfte, in der das Spiel gedreht wurde, hat dann das gefehlt, was Union noch in der vergangenen Saison so stark gemacht hat. Eine Strafraumverteidigung, die dem Gegner ab 30 Meter vor dem Tor sagt: Mach dort, was du willst, aber hier kommst du nicht weiter! Oder wie es Daniel bei Eiserne Ketten schreibt: Union spielt bei Führungen keinen defensiven Ballbesitzfußball und schenkt den Ball in solchen Phasen zu leichtfertig weg.

Das Daumendrücken von Steven Skrzybski gestern hat jedenfalls nicht geholfen:

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So geht Sebastian Polter locker auch als Barista in Neukölln durch

Nachher um 13.30 Uhr spielt der 1. FC Union in Düsseldorf. Das ist eigentlich immer ein kurzweiliges Spiel. Ich bin gespannt, ob Akaki Gogia direkt für Steven Skrzybski auf dem rechten Flügel zum Einsatz kommt, oder ob er auf links spielt und Simon Hedlund auf die Skrzybski-Seite wechselt (BZ).

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