Florian Hübners Knie hält und Christopher Trimmels langersehnter Einsatz für Österreich

Es gibt mehrere Lesarten für das 0:0 im Test gegen Dynamo Dresden, in dem zu Beginn kein Startelfspieler aus dem vergangenen Spiel in Wolfsburg stand. Die eine schließt sich der allgemeinen sportlichen Kritik an der Mannschaft in den vergangenen Spielen an: Es werden zu wenig sehr gute Chancen herausgearbeitet. Das Team ist zu hektisch im Spiel mit dem Ball und zu unpräzise im Abschluss. Im Gegensatz zu den letzten Bundesligaspielen kam Union gegen Dresden aber zu Abschlüssen aus vielversprechenden Positionen und hätte mindestens zwei, drei Tore erzielen müssen. Als ich mir die Zusammenfassung auf AFTV angesehen habe, erwischte ich mich, wie ich noch mitfieberte und “Ohhh” und “Aaah” sagte. Das ist vielleicht nicht der stärkste Indikator für die Qualität von Chancen, aber ich sah, dass wirklich nicht viel fehlte und muss Trainer Urs Fischer recht geben, wenn er sagt: “Man hat dann aber auch Missverständnisse bemerkt. Wir waren zu unpräzise. Mit dem Aufwand, den die Jungs betrieben haben, bin ich einverstanden. Mit dem Ball waren wir phasenweise zu hektisch.” (Kicker)

Die Capo-Plätze auf der Waldseite des 1. FC Union Berlin wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros

Die Capo-Plätze wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros, Foto: Matze Koch

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Florian Hübner und Sebastian Andersson sind in einer schlechteren Position als sie verdienen

Die Mannschaft des 1. FC Union hatte gestern Spaß beim Wildwasser-Kajak fahren. Zumindest nehme ich das an, denn der Sprung ins Wasser von Christopher Trimmel, den wir auf Twitter sehen, sieht etwas zögerlich aus.

Jedenfalls hatten sie vielleicht mehr Spaß als Reporter Matze Koch, der seine Kameras vor dem Wasser in Sichheit brigen musste, mit dem die Spieler ihn bespritzten.

Immerhin hat sich bei dem Ausflug wohl niemand verletzt, und ist auch kein Spieler verloren gegangen.

1. FC Union Trainingslager Vorbereitung

Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Rafting, Photo: Matthias Koch

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Eroll klingt nicht sehr optimistisch

Die Mannschaft ist weiter im Trainingslager. Zum Programm dort gehört heute, wie Union selbst schreibt ein “Nachmittag der Erholung und Pflege dient, so dass die Spieler auch etwas Zeit für sich genießen können.” Es sei ihnen gegönnt.

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Dirk Zingler hält 30.000 Union-Mitglieder innerhalb der nächsten 5 Jahre für möglich

Die Bild (€, Bezahl-Link) hat für ihre Rubrik “Mein Klub in 5 Jahren” mit Präsident Dirk Zingler gesprochen. Beim Titel der Rubrik hatte ich erst an ein Vorstellungsgespräch gedacht, bei dem sich die Klubs wie in Höhle-der-Löwen einem Investor vorstellen. Aber es ist ganz harmlos. Dirk Zingler weicht eigentlich in keiner Antwort von dem ab, was wir bereits wissen. Aber er begründet jede Maßnahme wie beispielsweise den Stadionausbau noch einmal ausführlich. Der sei Grundlage, dass Union wirtschaftlich bisher durch die Stadionkapazität gesetzte Grenzen überschreiten könne und allein der Klub davon profitiert, da Union zur absoluten Minderheit der Vereine zählt (nur Schalke und der BVB machen das auch so), die beispielsweise Catering für das Stadion und VIPs komplett selbst abwickeln. Wird mehr Geld verdient, macht sich also nicht ein Zwischenhändler sich die Taschen voll.

Präsident Dirk Zingler, Foto: SF/Matze Koch

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Union ist so konstant, dass alle sich wiederholen

So stabil Union in dieser Saison ist, so wenig neue Themen kommen von Woche zu Woche auf (von verrückten Momenten wie dem Tor von Rafal Gikiewicz mal abgesehen). Aber das haben sich viele Unioner nach der letzten Saison ja gewünscht.

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Wegen solcher Spiele gehen wir zu Union

Meine Stimme war weg nach dem 2:2 gegen Duisburg. Das lag aber nicht nur am Singen und Brüllen, sondern vor allem an einer aufziehenden Erkältung. Aber die Schlussminuten mit dem Tor in der Nachspielzeit von Florian Hübner haben mich darin bestätigt, auch in zweifelhaftem gesundheitlichen Zustand zum Spiel gegangen zu sein. Mein großes Kind, dass meine über 10 Jahre andauernden Bemühungen ihn zum Unioner machen zu wollen vor Kurzem mit dem Kauf eines Bayerntrikots beantwortete, brüllte wenig Anständiges zum Schluss, als aus unserer Sicht die Erdanziehungskraft auf den einen oder anderen Duisburger stärker wirkte als auf den Rest der Menschheit.

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#343 – Das Momentum hat Florian Hübner zu seinem Gegenspieler getragen

Union spielt 0:0 in Sandhausen und offenbart weiter Probleme im Spielaufbau. Wir reden darüber, dass Urs Fischer gerade in der Offensive noch keine Stammformation hat. Wir haben auch über das Drachenbootrennen und die Stellungnahme der Hammerhearts zur Sottocultura-Fahne gesprochen, doch dieser Teil ist einem Fehler bei der Aufnahme zum Opfer gefallen. Das tut uns sehr leid.

Screenshot: AFTV

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Das Spiel gegen Sandhausen war auch in der Höhe ein gerechtes Ergebnis

Das 0:0 gegen den SV Sandhausen lässt sich über verschiedene Wege erzählen. Entweder über die beliebte Frage, ob das Glas nun halbvoll oder halbleer ist. Und je nachdem, welcher Fraktion wir uns zugehörig fühlen, war es ein enttäuschendes Spiel (schließlich stand Union zuvor an der Tabellenspitze), oder aber es herrschte die Meinung vor, dass Union solche Spiele in der vergangenen Saison verloren hätte (die Fraktion “Ein Punkt ist ein Punkt ist ein Punkt”). Ich fühlte mich aber nach der Partie weder der einen noch der anderen Seite zugehörig, sondern hielt es mit dem Sky-Kommentator Jonas Friedrich, der das Ergebnis auch in der Höhe gerecht fand.

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Wie geht es weiter für Eroll Zejnullahu?

Union hat das erste Spiel im Baltic Sea Cup 2:1 gegen den FC Kopenhagen gewonnen (Bericht im Kurier und auf der Union-Website). Vom Spiel selbst gibt es kein Bewegtbild bis auf den Anschlusstreffer für die Dänen in der Nachspielzeit:

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Union läuft zum Ende der Vorbereitung ein bisschen die Zeit davon

Zwei Tage nach dem Test gegen Bordeaux ist zu spüren, wie die Beobachter sich schwer tun, ein klares Bild zu zeichnen. Vielleicht ist das auch das Positive an so einem Unentschieden in einem Vorbereitungsspiel, dass es hier nicht so einfach möglich ist, vom Ergebnis her zu bewerten. So wird Torschütze Sebastian Andersson gelobt (Tagesspiegel) und auch Christopher Trimmel bekommt positives Feedback (Kurier). Doch auch die Verbesserungsmöglichkeiten werden benannt (zu viele Ballverluste im Aufbauspiel beispielsweise, Morgenpost). Aus meiner Sicht schweben über allem aber zwei größere Themen, bei denen Union gerade etwas die Zeit davonzurennen scheint.

Sebastian Andersson beim Test gegen Girondins de Bordeaux, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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