Felix Kroos ist wieder fit und Rafal Gikiewicz qualmen die Füße

Die Spieler von Union sind gerade überall und genießen auch mal ein freies Wochenende. Rafal Gikiewicz dürften trotzdem die Füße qualmen, denn er ist mit seiner Familie 14 Kilometer durch Rom gelaufen.

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#travel #familytrip #familytime #rome

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#337 – Mit der Fanbotschaft bei der WM in Russland

Die Fußball-WM in Russland ist fast vorbei. Hat das Ereignis die Russen verändert oder war das Raumschiff Fifa nur kurz gelandet? Und was ist eigentlich mit der Fankultur und dem russischen Fußball. Über all das spreche ich mit Ingo Petz, der mit der Fan-Botschaft bei den deutschen Spielen in Moskau, Sotschi und Kasan dabei war.

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Teve332 – [TeveTanten WM Spezial] Der Russe an sich ist auch kein Arschloch

Völlig überraschend ist quasi gleich wieder Fußball WM. Damit wir mit dieser furchteinflößenden Perspektive nicht völlig allein dastehen, haben wir uns die Mikrodilettanten geleistet, die das gemeinsam mit uns durchstehen sollen.

Hits Hits Hits

KRÄHE – Ehre wem Ehre gebührt
Mr. Potter feat. JennaLi und Freunde – Fußball Fußball
GLITZER GISCHI – Tor Tor Tor

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Teve268 – Union kann sich für den Videobeweis qualifizieren

Union gewinnt schon wieder. Und das auswärts. 1:0 bei den Würzburger Kickers. Neben der fast schon üblichen Huldigung von Collin Quaner diskutieren wir aufgrund der Löschung von Fabian Schönheims Sperre den Videobeweis, der derzeit getestet wird.

Collin Quaner nach Abpfiff in Würzburg, Foto: Matze Koch

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Darum will Union Steven Skrzybski langfristig binden

Es ist Spieltag (18.30 Uhr Anstoß bei 1860 München) und das heißt, dass es gar keine so richtig heißen, neuen News gibt. Also macht euch gefasst auf viele kleine Union-Häppchen. Und weil ich in der Journalisten-Ausbildung gelernt habe “Wetter, Kinder, Tiere, kriegste nie ‘ne Viere” fangen wir mit Hunden an. Denn wie wir uns erinnern, hat Unions Nummer 12 Jakob Busk einen kleinen Mops. Bild/BZ haben sich auch daran erinnert und den Keeper samt Hund besucht. Ich musste ein bisschen in mich hineinkichern, weil Bild/BZ den Torhüter zum Thema Hundekommandos so zitieren: “Slut – das heißt auf Deutsch Schluss oder Aus.”

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Sebastian Polter auf Trabi-Safari

Erst einmal die niedrig hängenden Früchte pflücken. Das könnte die Strategie von Union in Person von Manager Nico Schäfer sein, wenn er an die vom Trainer gewünschte Kaderzusammenstellung für die nächste Saison geht. Am ehesten klarzumachen sind dabei die Verlängerungen auslaufender Verträge (Beispiel Christopher Quirings neuer Vertrag bis 2017 aus der vergangenen Woche) und das Ziehen von Kauf-Optionen in Leihverträgen (das wären Martin Kobylanski und Maxi Thiel). Währenddessen geht es auch darum, ablösefreie Spieler anzusprechen und nicht nur finanziell von Union zu überzeugen. Für Vorort-Führungen bietet sich die aktuelle Länderspielpause an. Checkt als die Webcams im Stadion. Vielleicht war der neue Sechser gestern schon zu Besuch und hat sich alles angeschaut …

Union - St. Pauli 2014/15Foto: Matze Koch

Als letztes oder vorletztes steht Sebastian Polter auf dem Programm. Dass sein sportlicher Ehrgeiz und seine Karriereziele für ihn Vorrang haben, ist klar. Die Frage ist, ob Union ihm Bundesliga wird bieten können. Im lesenswerten Interview mit der BZ/Bild macht der Angreifer das auch deutlich:

Einerseits will ich mich sportlich weiterentwickeln und irgendwann vielleicht in der Nationalelf oder in internationalen Wettbewerben spielen. Da ist es sinnvoller in der 1. Bundesliga zu spielen. Als Zweitligaspieler kann man nicht Nationalspieler werden. Andererseits weiß ich es zu schätzen, was ich an Union habe.

 

Ich werde am Ende der Saison alles abwägen und mit dem engsten Familien- und Berater-Kreis eine Entscheidung fällen. Ich hoffe, dass es die richtige ist. Die sportliche Zukunft ist mir am wichtigsten.

Am besten gefällt mir das Bild mir Sebastian Polter vor dem himmelblauen Trabant und sein Vorhaben, sich im Sommer eventuell mit seiner Frau ein Trabi-Cabrio auszuleihen. Vielleicht sollte sich die gesamte Mannschaft als Event zum Teambuilding für eine Trabi-Safari (hier oder hier) anmelden. Zweitakter gibt es in Mitte genug.

Union endlich auch einmal von der Länderspielpause betroffen

Martin Kobylanski spielt mit Polens U21 und Christopher Trimmel ist für Österreich auf Abruf. Bajram Nebihi, Eroll Zejnullahu und Valmir Sulejmani sind für den Kosovo im Einsatz. Über das kosovarische Trio berichten Kurier und Morgenpost. Das Land ist nicht komplett anerkannt, weil der Weg zur Unabhängigkeit umstritten war. Details bitte woanders nachlesen, dafür reicht hier der Platz nicht. Aber ein Amselfeld spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle darin.

Steffi hat übrigens gestern beim 11mm-Fußballfilm-Festival Torsten Mattuschka in der Kurzfilmjury getroffen:

https://twitter.com/rudelbildung/status/580073977260978176/

 

Teve189 [WM-Spezial] – Geheimfavoriten mit C: Chile, Costa Rica, Belgien

Mit zwei Dritteln der Mikrodilettanten reden wir uns in WM Stimmung, analysieren alles weg, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist und beweisen glorreiche Ignoranz gegenüber allem, was Fußballsachverstand auch nur ähnlich sieht.

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Steffi Jones im diplomatischen Dienst

Der Rahmen für eine diplomatische Veranstaltung war gut gewählt. Die Hauptstadt-Repräsentanz der Bertelsmann-Stiftung unter der klangvollen Adresse Unter den Linden 1. Dort wollten das Organisationskomitee und die Minister Guido Westerwelle und Thomas de Maizière die Botschafter der 15 teilnehmenden Länder auf die Fußball-WM der Frauen einstimmen. Aber so richtig war niemandem klar, was ihn auf dieser Veranstaltung erwarten würde. Zurück blieb vor allem das Bild von Steffi Jones, die als einzige Frau beim Fototermin von beiden Bundesministern und den Botschaftern eingerahmt wurde.

Schon zu Beginn fiel es Jens Grittner, dem Pressesprecher des Organisationskomitees, schwer, vorfreudige Stimmung zu erzeugen. Er versuchte seine Worte mit Metaphern aus dem Fußball aufzulockern. Die Gäste wurden eingeladen, sich “eine Halbzeit lang” auf die Reise durch die WM-Vorbereitungen zu begeben. Dazu holte er die “Dreierkette” Steffi Jones, Thomas de Maizière und Guido Westerwelle auf die Bühne, um “Doppelpässe mit der Politik” zu spielen. Unweigerlich kamen Erinnerungen an Moderationen von Kulturprogrammen vor Elternabenden in der Schule hoch. Horst R. Schmidt sprach davon, dass die WM der Frauen im Gegensatz zur WM 2006 kein Selbstläufer sein würde. Vor allem die Problematik der Kartenvergabe sei eine andere. Die Worte des DFB-Schatzmeisters Horst R. Schmidt mussten gar nicht weiter ausgeführt. Bisher wurden 500.000 Tickets verkauft. 800.000 verkaufte Eintrittskarten sind für die schwarze Null notwendig.

Guido Westerwelle gab gutgelaunt Anekdoten zum besten und schlug dann am Ende den Bogen vom Sport zu politischen Zielen: “Es ist bei uns selbstverständlich, dass Frauen Fußball spielen können. Das mag vielleicht für einige ungewöhnlich sein. Aber es ist nichts Aufsehenerregendes. Man darf nicht vergessen, wenn hier soviele Frauen bei dieser Sportart in der Welt gezeigt werden, wievielen Frauen das Mut macht in Ländern, die überhaupt nicht die gleichen Chancen haben. Natürlich ist das zuerst ein völkerverbindendes Sportereignis. Aber es ist auch eine schöne politische Botschaft dabei. Das ist vielleicht nicht die große Politik, aber ich glaube, dass sich so in Gesellschaften eine Menge verändern kann. Und man sieht ja auch in diesen Tagen, dass die Freiheitsidee und Wahrung von Fairness und Gleichberechtigung durchaus auch Erfolge hat. Haben sie einmal gesehen, wieviele Frauen in Ägypten und Tunesien auf den Plätzen gewesen sind? Wenn man das in diesen Zusammenhang stellt, dann ist klar, dass das mehr als Sport ist. Da wird auch eine aufklärerische Botschaft verbreitet.”

Leider war von den Journalistenstehplätzen hinten nicht sichtbar, wie die Botschafter von Äquatorialguinea und der Demokratischen Volksrepublik Korea auf diese Äußerungen reagierten. Es ist zwar natürlich etwas anderes, ob ein Außenminister solche Sätze in Berlin oder in Pjöngjang äußert. Aber Innenminister de Maizière sah sich doch genötigt einzugreifen: “Wir freuen uns über den Sport. Wir fördern den Sport. Aber wir instrumentalisieren ihn nicht. Das ist ein wichtiger Punkt.” Um in der Fußballsprache zu bleiben: Thomas stauchte seinen Mannschaftskollegen Guido zusammen. Der solle nicht Hackespitzeeinszweidrei sondern den geraden Ball spielen. Und dies machte der Minister dann gleich vor, indem er auf die Regierungsgarantien angesprochen sagte: “Wir verbinden Sicherheit und Fröhlichkeit. Natürlich richten wir auch den Blick auf sonstige Kriminalität – vom Taschendiebstahl bis zum Terrorismus. Wir sind nicht der Veranstalter. Aber ohne uns würde es diese Veranstaltung nicht geben.”

Damit wurde deutlich, dass hier vor lauter Politik für Vorfreude auf die WM wenig Platz war. Außer den WM-Wimpeln werden die Botschafter wenig Euphorie mitgenommen haben. Aber vielleicht klappt das ja am 18. März, 100 Tage vor Anpfiff des Eröffnungsspiels, wenn die Trikots der Nationalmannschaft vorgestellt werden sollen.

Frankly FIFA, I don’t give a damn

Jacob hat nicht nur den besten Text zum Montagsspiel geschrieben, der geschrieben wurde. Nein, er hat noch davor einen Text über die Wahl der Austragungsorte für die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 geschrieben, für dessen verspätete Publikation wir uns entschuldigen möchten.
Steffi & Sebastian

In Gone With The Wind there is a scene where, having lost all her former riches, Scarlett O’Hara tears down the beautiful green drapes that are all that is left of her furnishings to make a new dress. The idea is that she will be better able to get the 300 dollars she needs to save the family home if she has all the trappings and the appearance of wealth. It is a scene not disimilar to that of the English FA in Zurich last week as they desparately tried to impress the FIFA executive commitee members of the worth of their bid to land the 2018 World Cup. In the Guardian, David Conn pointed out that as David Cameron’s government slashed school sports funding back in the home of football, he was in a five star Zurich hotel, shaking hands with some of the most odious and dictatorial scumbags in the world.

But none of this was a surprise. Germany know very well about the morals of the FA when it comes to landing the biggest fish of all, the World Cup. When England promised Germany their full support for the 2006 tournament in exchange for Germany’s for EURO ’96 it was a deal made with crossed fingers. A gentlemans agreement only works between gentlemen, and the FA were certainly not that. They went for 2006 all the same, fuck the agreement. The obvious ending being that Germany became hosts and the English slunk home with their heads in their hands wondering why everybody thought they were so arrogant.

They always said that this time was different. The moral highground was there for the taking, and the bid had received the best possible reception. It was, finally, time for football to come home. To come home to a country where sport could help to eradicate society’s evils. Where Violence in the grounds had been all but banished and where the seeds of a new football had taken root in the fertile ground of that capitalists wet dream, the Premiership (“the Greatest League on Earth” SKY TV always tell us).

But, surprise, surprise, it didn’t work. I wrote a piece before the announcement of the winners saying how I didn’t want England to win the bid. It was just too unedifying to be cosying up to these guys who could make the Catholic Church look like a progressive, morally sound organisation. Where was the shame, the humility? To what ends would we go to win the bid, to make the big money? The BBC had broadcast a documentary on the eve of the decision accusing four further members of the executive committee of accepting bribes, but what was Cameron’s response to this? It was “irresponsible” of the BBC to harm the bid so. That two voters were already suspended because of similar accusations in the English press was seen as more than unfortunate. They could have been useful for the bid. For the BBC to be called unpatriotic and unhelpful was as fucking disgraceful as it was untrue. Although the previous experiment had shown that moral bankruptcy didn’t necessarily mean winning, why change now?

But the deal had already gone down. So it was with a huge surprise that I found myself seething with rage that Russia had won. Not because I don’t think that they equally deserve to host a World Cup (they do, and have never had one before…. no problem there) but because we looked like such pitiful losers. Apparently David Beckham is still a footballer, but he is closer to a handpuppet, let out of his Gucci leather lined box when hands need shaking, when Sepp wants to feel like royalty. The presense of “Dave” Cameron and Prince William was worse. These fuckers represent everything that is wrong with modern football in England, a representation of the gormless, money and celebrity driven Premiership that thinks football was invented in 1992, and they neither like nor know anything about the national sport other than the fact that to associate oneself with it lends a certain credibility.

I don’t need to spill more bile about the choice of Qatar to host in 2022. This was a decision that could only have come from FIFA, but the very fact that our elected leaders (not you, William. Sorry mate you don’t count as such) saw fit to hang the BBC out to dry was sickening. Could we not be proud of our press and it’s pursuit of the truth? Of course every good Conservative knows the BBC is a pseudo communist agency undermining the idea that morals and ability come second to the school one attended but it was just incredibly sad that it should have come to this. To feel the need to attack the countries most internationally respected body was inevitable, but it also still didn’t work as a tactic. Cameron still came home looking like a loser, and the FIFA executives are still happy now that it has been proved that their endemic corruption is deemed as being completely irrelevant. Life in their Swiss dream factory goes on unencumbered by trivial things like taxes and responsibility. So, let them have the World Cup wherever they like. Let it become even more bloated, and hang the consequences. Fuck them. To paraphrase Rhett Butler’s payoff line to Scarlett at the end of Gone With The Wind, “Frankly FIFA, I don’t give a damn”.