Nach dem Spiel in Kiel dürfen sich alle irgendwie in ihrer Meinung bestätigt fühlen

Nach dem 2:2 in Kiel gibt es für alle Fraktionen etwas, was sie aus dem Spiel mitnehmen können. Diejenigen, die sagen, dass die Schwächen bei langen Bällen hinter die Abwehr durch die immer noch nicht schnellen Defensivspieler weiter eine Gefahr darstellen, dürfen sich durch das Tor zum 1:0 für Kiel bestätigt fühlen. Aber auch diejenigen, die sagen, es liegt nicht allein an der Abwehr, denn zumindest die Zuordnung stimmte beim Rausrücken von Marc Torrejon auf den Flügel, es war Mittelfeldspieler Grischa Prömel, der nicht nah genug bei seinem Gegenspieler war.

Es dürfen sich diejenigen bestätigt fühlen, die einen Torwartwechsel herbeisehnten. Denn Daniel Mesenhöler zeigte beispielsweise bei der Parade in der zweiten Hälfte eine überragende Leistung, als er nach einem abgefälschtem Zuspiel den Dropkick gerade noch an den Pfosten lenkte. Aber es dürfen sich auch die bestätigt fühlen, die sagen, dass der Torwartwechsel egal ist, denn an den Gegentoren hatte der Keeper keine Aktie.

Felix Kroos gibt Anweisungen, Foto: Matze Koch

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Teve315 – Und André Hofschneider so: Scheiß auf die Hater!

Union hat in der Vorbereitung ein neues taktisches System eingeübt, den Stammtorhüter gewechselt, aber den Kapitän beibehalten und hat im Prinzip keine Backups in der Innenverteidigung. Und zum Start geht es gleich gegen Kiel und Nürnberg.

Union-Trainer André Hofschneider; Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Felix Kroos will vom Ballbesitzspiel profitieren

Felix Kroos hat im Trainingslager mit der BZ über die Hinrunde gesprochen und ich bin froh, dass er ein paar Dinge anspricht, die dort nicht so gelaufen sind, wie man sich das erhofft hat. Dass Union mit Ballbesitz nichts anfangen konnte, dass er selbst zu torungefährlich war (was aber auch an seiner defensiven Mittelfeldposition lag, muss man anfügen). Wir hatten in der Vergangenheit bereits öfter darüber gesprochen, dass für es für die Mittelfeldspieler merkwürdig war, weil häufig der lange Ball gesucht wurde. Nicht nur von Union, sondern auch vom Gegner und die Kugel damit häufig über sie hinwegflog. Felix Kroos sagt dazu in der BZ:

Ja, weil ich gern den Ball habe. Ich laufe nicht gern hinterher. Allgemein mussten die Mittelfeldspieler einen zu hohen Aufwand betreiben, um überhaupt an den Ball zu kommen.

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Felix Kroos schenkt seinem Bruder ein Erinnerungsfoto zum Geburtstag

Dieses Bild, mit dem Felix Kroos gestern seinem Bruder zum 28. Geburtstag gratuliert hat, muss ich gleich mit euch teilen. Es ist einfach großartig. Und die gleiche sparsame Frisur hatten mein älterer Bruder und ich auch in dem Alter. Überhaupt fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre das ein Bild, das genauso aus unserem Fotoalbum stammen könnte.

Happy Birthday großer Bruder 😘 @toni.kr8s #fürdiekleidungkonntenwirnichts

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Frohes Fest!

Egal, wie stressig der Dezember ist, mit dem Weihnachtssingen beginnt für mich die Weihnachtszeit wirklich. Es wird besinnlich. Alle Termine im Kopf werden gelöscht. Die To-do-Liste wird durchgestrichen. Die täglichen Sorgen und Nöte werden vergessen. Das war gestern Abend so und wird es heute noch einmal sein. Denn ich schaue mir die Übertragung von gestern nachher beim Kochen gleich noch einmal an (AFTV.

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André Hofschneider erinnert uns an den Sinn von Gegenpressing

In der Pressekonferenz zum Spiel in Ingolstadt machte André Hofschneider deutlich, dass er mit dem Ballbesitzspiel – beziehungsweise dem Spielen mit Ball – seiner Mannschaft gegen Dresden nicht zufrieden war. Nun könnte man sagen, dass nicht viel dazu gehörte, zu diesem Urteil zu kommen. Hofschneider machte aber auch deutlich, dass aus dem Wunsch, mit dem Ball ruhiger zu spielen, nicht folgt, das Gegenpressing sein zu lassen. Denn dessen Sinn sei es ja, den Ball zu erobern, um dann etwas damit anzufangen: “Du kannst nicht die ganze Zeit des Spiels nur im Pressing arbeiten, das würde ja beinhalten, dass der Gegner immer den Ball hat.”

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“Wir bekommen zu einfache Tore”

Update von 11.13 Uhr:

Die Bedienung in der Gaststätte “Kater Alex” an der Bismarckstraße schaute mich gestern Mittag zunächst an, als ob ein Gast etwas vollkommen ungewöhnliches sei und fragte dann nur “Hertha Vorstand?” Okay, dachte ich und ließ mich in das Hinterzimmer führen, wo dann aber nicht Michael Preetz oder Werner Gegenbauer warteten, sondern doch nur der Hertha-Fanclub Axel-Kruse-Jugend tagte, von dem ich einige Mitglieder treffen wollte. Als erstes bekam ich ein Bier in einer Hertha-Tulpe hingestellt. Als ich der Bedienung sagte, dass ich Unioner sei, bekam ich beim zweiten Glas eine korrekte Beschriftung. “Schick mir ruhig mal ein paar Unioner vorbei!” Ob die sich allerdings in einer doch sehr ausgiebig blau-weiß geschmückten Gaststätte wohl fühlen, weiß ich nicht 😎. Aber das Essen war gut und sehr reichhaltig. Also wer sich nicht an Hertha-Interieur stört, kann da gerne vorbeischauen.

Fotos: Sebastian Fiebrig

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Mit oder ohne Kroos? Aber auf jeden Fall mit Schnee.

Wer mit dem Auto auf dem Weg nach Bochum ist, dürfte dieses Bild sehen. Fahrt vorsichtig.

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Union kommunizierte den Kapitänswechsel nicht, weil es ihn nicht gab

Gab es einen Kapitänswechsel bei Union? Und warum sagte der Verein nichts zu dem Thema? Das war das Thema gestern. Letztere Frage lässt sich jetzt zumindest einfach beantworten: Der Verein sagte nichts dazu, weil sich an der Kapitänsfrage offiziell gar nichts geändert hat. Felix Kroos bleibt Kapitän. Und damit ist auch die erste Frage beantwortet.

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Haben wir gerade den heimlichsten Kapitänswechsel der Union-Geschichte gesehen?

Es war eine sehr komische Situation gestern Abend im Podcast. Wir sprachen zu Beginn kurz über Felix Kroos, der das Spiel gegen Darmstadt von der Bank aus begann, und wie die übliche Reihenfolge bei der Vergabe der Kapitänsbinde nicht eingehalten wurde. Normalerweise hätte Toni Leistner sie getragen wie schon in einigen Spielen in dieser Spielzeit. Stattdessen war es aber Sebastian Polter, der als Kapitän die Mannschaft anführte. Und das vorneweg: Es fühlte sich absolut natürlich an.

Merkwürdig war hingegen die Begründung von Jens Keller: “Felix will unheimlich viel. Das sieht man im Training. Er geht immer mit richtig guten Vorsätzen ins Spiel. Aber er setzt sich aktuell zu sehr unter Druck. Den wollten wir ihm nehmen. Ich habe sehr lange mit ihm geredet.” Und erst im Podcast fiel mir endlich ein, warum ich diese Begründung so komisch fand. Denn als Sascha Lewandowski im Oktober 2015 Damir Kreilach als Kapitän absetzte, begründete er das so ähnlich: “Damir ist ein Mensch und Fußballer, der meinen Respekt genießt. Aber er schleppt die Binde wie eine Bürde mit sich herum.”

Sebastian Polter mit Schiri Timo Gerach, Foto: Hupe, union-foto.de

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