Teve327 – Die gelb-roten Trikots wären beinahe zum Motto-Shirt geworden

Union gewinnt 1:0 gegen den FC St. Pauli. Wir haben darauf super euphorisch reagiert, aber im Podcast haben wir uns wieder im Griff. Außerdem erzählt Daniel vom A-Jugend-Spiel gegen Dynamo Dresden.

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Nach der Gelb-Roten Karte gegen Marvin Friedrich, Foto: Matze Koch

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Endlich!

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Spiel wie das 1:0 gegen den FC St. Pauli unter solch einer Anspannung geschaut habe (wahrscheinlich war es einfach eine Woche zuvor das 0:0 gegen Duisburg). Ich war so nervös wie Union und St. Pauli zu Spielbeginn. Schließlich spielten ja wieder alle Mannschaften für Union. Und wir wissen ja, was das bedeutet. Ich habe Telefon und Uhr weggelegt, damit mich nichts ablenkt. Ich habe Freunde angeblafft, weil sie sich an Nebensächlichkeiten aufhielten (jedenfalls aus meiner Sicht). Ich habe den Schiedsrichter verflucht, der so ein Foul wie das an Steven Skrzybski an der Außenlinie nicht mit Gelb ahndete, aber dafür das versuchte taktische Foul von Felix Kroos gegen Sami Allagui im Mittelfeld. Ich war auf 180 bei der Gelb-Roten Karte gegen Marvin Friedrich. Und ich hätte Simon Hedlund für sein Tor küssen können. Und Marcel Hartel auch, der rechtzeitig hochsprang, um nicht von Hedlund angeschossen zu werden. Ich empfand die angezeigten 3 Minuten Nachspielzeit als Skandal. Und ich war nach dem Spiel auf eine Art und Weise erleichtert, wie ich das lange nicht gefühlt habe. Was für eine wilde Reise!

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Noch konzentrierter?

Es kann kaum überraschen, dass in der aktuellen Situation Unions auch bei den Pressekonferenzen mit Trainer André Hofschneider der Ton etwas angespannter wird. Bei der Runde vor dem Spiel in St. Pauli kam das zum einen in einer Frage (von Matze Koch) nach Hofschneiders ‘niederschmetternder’ Saisonbilanz mit den A-Jugend und Profimannschaften (27 Spiele, 4 Siege, 6 Unentschieden, 17 Niederlagen) zum Ausdruck. Und zum anderen in nachvollziehbar etwas gereizten Fragen der Reporter zu Unions Entschluss, in dieser Woche viermal nicht-öffentlich zu trainieren, sowie dem der Mannschaft, vorerst keine Interviews zu geben. Hofschneiders Erklärung dazu lautete: “Wir wollen uns ein bisschen abschotten, um noch konzentrierter zu sein.”

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Zumindest Toni Leistners neue (nicht-)Frisur konnte Union nicht geheim halten, Photo: Matze Koch

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Uwe Neuhaus ist auf jeden Fall noch überzeugt, dass Union aufsteigt

Toni Leistner war gestern bei 19:53, dem Dresdner Fußballtalk, zu Gast. Wir können alle davon ausgehen, dass die Einladung dazu sicher schon vor der Entlassung von Jens Keller gekommen ist. Wenige Minuten des rund 90-minütigen Talks unter anderem mit Dresdens Kapitän Marco Hartmann und dem ehemaligen Sky-Moderator Fritz “Uiuiuiuiuiui” von Thurn und Taxis drehten sich um Leistner und Union. In ihnen sagte der Verteidiger im Großen und Ganzen nicht viel anderes, als er bereits nach dem ersten Training in der vergangenen Woche und am Tag nach der Niederlage gegen Dresden sagte. Wir haben es jetzt nur mal alle ausführlicher gehört. Alle Aussagen von Toni Leistner habe ich gestern bereits hier zum Nachlesen dokumentiert.

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“Jimmy hau rin und niemals vergessen …”

Es war eine traurige Nachricht, die Union gestern veröffentlichte: Günter “Jimmy” Hoge ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Er gehörte vielleicht zu den schillerndsten Spielern, die in der DDR für Union spielten und die Brüche in seinem Leben haben dazu beigetragen, dass viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sich mit ihm identifizieren konnten. Bei AFTV gibt es immer noch das über eine Stunde lange Interview mit Jimmy Hoge, das anlässlich seines 75. Geburtstags vor zwei Jahren geführt wurde. Bei immerunioner.de gibt es alle Zahlen zu seiner Spielerkarriere bei Union. Und in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Kurier-Sportredakteur und Ex-Unionspieler Andreas Baingo in einem Nachruf, wie er Jimmy Hoge zwar immer nahe, aber nie wirklich an ihn ran kam und welche Aura Hoge umgab.

Jimmy Hoge bei der festlichen Mitgliederversammlung zum 50. Vereinsjubiläum 2016, Foto: Matze Koch

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Die Mannschaft hat Reife gewonnen

16 Punkte von 18 möglichen. 5 Siege und 1 Unentschieden aus den vergangenen 6 Spielen. Das will erklärt werden. Und nach seinem Treffer in der 92. Minute zum 1:0 gegen St. Pauli ist es vor allem Sebastian Polter, der im Mittelpunkt steht. Weil er mit dem Treffer mehr erreicht hat, als nur ein Unentschieden in einen Sieg umzuwandeln. Der Kurier nennt den Angreifer “Mentalitätsmonster”, die Morgenpost vergleicht Polters integrationsstiftende Kraft mit der von Torsten Mattuschka und die Berliner Zeitung sieht den Stürmer immun gegen Druck. All das ist der bestmögliche Fall, den sich die Verantwortlichen von Union bei der Verpflichtung von Polter zu Beginn des Jahres sich ausgemalt haben dürften.

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Teve310 – Hackenflic-Vorlagending

Dank des späten 1:0 gegen den FC St. Pauli wissen wir nun in dieser Saison auch, wie sich das mit späten Toren anfühlt, wenn man sie erzielt. Neben dem Spiel diskutieren wir das jämmerliche Bild, das der DFB gerade beim Thema Schiedsrichter abgibt.

Sendungsnotizen:

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Leistner und Torrejon machen Platz für Polter

Es war gestern kurz vor 15 Uhr, als ich im Rathaus-Center Pankow bei Ernsting’s Family kurz jubelte. Neben mir standen der Jung-Unioner, der eine neue Winterjacke anprobierte und eine verwirrt schauende Verkäuferin. Ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit Angst, dass Union irgendwann in Rückstand geraten würde und gedacht: Keine Push-Mitteilung ist eine gute Push-Mitteilung. Sebastian Polter bewies das Gegenteil.

Später zu Hause sah ich, dass sowohl Toni Leistner als auch Marc Torrejon sich den Assist mit Christopher Trimmel teilen sollten. Denn beide Verteidiger blockten den Weg erst frei für Sebastian Polter, der dadurch sehr viel Platz hatte (Kurier).

Screenshot: AFTV

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Konzentriert zuende gespielt.

So hat es Sebastian Polter hinterher beschrieben. Genau diese Konzentration hat in den letzten beiden Spielen gefehlt. Als heute alle innerlich längst auf ein Unentschieden eingestellt waren, bestätigte Sebastian Polter, dass Boone schon immer Recht hatte: Gehe nie vor dem Abpfiff aus dem Stadion. Weil du dann nämlich verpasst, wie Jens Keller tanzt.