“Jimmy hau rin und niemals vergessen …”

Es war eine traurige Nachricht, die Union gestern veröffentlichte: Günter “Jimmy” Hoge ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Er gehörte vielleicht zu den schillerndsten Spielern, die in der DDR für Union spielten und die Brüche in seinem Leben haben dazu beigetragen, dass viele, die in der DDR aufgewachsen sind, sich mit ihm identifizieren konnten. Bei AFTV gibt es immer noch das über eine Stunde lange Interview mit Jimmy Hoge, das anlässlich seines 75. Geburtstags vor zwei Jahren geführt wurde. Bei immerunioner.de gibt es alle Zahlen zu seiner Spielerkarriere bei Union. Und in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Kurier-Sportredakteur und Ex-Unionspieler Andreas Baingo in einem Nachruf, wie er Jimmy Hoge zwar immer nahe, aber nie wirklich an ihn ran kam und welche Aura Hoge umgab.

Jimmy Hoge bei der festlichen Mitgliederversammlung zum 50. Vereinsjubiläum 2016, Foto: Matze Koch

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Die Mannschaft hat Reife gewonnen

16 Punkte von 18 möglichen. 5 Siege und 1 Unentschieden aus den vergangenen 6 Spielen. Das will erklärt werden. Und nach seinem Treffer in der 92. Minute zum 1:0 gegen St. Pauli ist es vor allem Sebastian Polter, der im Mittelpunkt steht. Weil er mit dem Treffer mehr erreicht hat, als nur ein Unentschieden in einen Sieg umzuwandeln. Der Kurier nennt den Angreifer “Mentalitätsmonster”, die Morgenpost vergleicht Polters integrationsstiftende Kraft mit der von Torsten Mattuschka und die Berliner Zeitung sieht den Stürmer immun gegen Druck. All das ist der bestmögliche Fall, den sich die Verantwortlichen von Union bei der Verpflichtung von Polter zu Beginn des Jahres sich ausgemalt haben dürften.

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Teve310 – Hackenflic-Vorlagending

Dank des späten 1:0 gegen den FC St. Pauli wissen wir nun in dieser Saison auch, wie sich das mit späten Toren anfühlt, wenn man sie erzielt. Neben dem Spiel diskutieren wir das jämmerliche Bild, das der DFB gerade beim Thema Schiedsrichter abgibt.

Sendungsnotizen:

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Leistner und Torrejon machen Platz für Polter

Es war gestern kurz vor 15 Uhr, als ich im Rathaus-Center Pankow bei Ernsting’s Family kurz jubelte. Neben mir standen der Jung-Unioner, der eine neue Winterjacke anprobierte und eine verwirrt schauende Verkäuferin. Ehrlich gesagt hatte ich die ganze Zeit Angst, dass Union irgendwann in Rückstand geraten würde und gedacht: Keine Push-Mitteilung ist eine gute Push-Mitteilung. Sebastian Polter bewies das Gegenteil.

Später zu Hause sah ich, dass sowohl Toni Leistner als auch Marc Torrejon sich den Assist mit Christopher Trimmel teilen sollten. Denn beide Verteidiger blockten den Weg erst frei für Sebastian Polter, der dadurch sehr viel Platz hatte (Kurier).

Screenshot: AFTV

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Konzentriert zuende gespielt.

So hat es Sebastian Polter hinterher beschrieben. Genau diese Konzentration hat in den letzten beiden Spielen gefehlt. Als heute alle innerlich längst auf ein Unentschieden eingestellt waren, bestätigte Sebastian Polter, dass Boone schon immer Recht hatte: Gehe nie vor dem Abpfiff aus dem Stadion. Weil du dann nämlich verpasst, wie Jens Keller tanzt.

Nur in eine Richtung weisend

Unions Spiel heute Mittag gegen St. Pauli wird gern richtungsweisend genannt. Das stimmt nur eingeschränkt, denn drei Punkte gibt es ja jede Woche zu vergeben. Vor allem aber ist nicht völlig klar, dass es sich dabei wirklich um ein ‘sechs Punkte Spiel’ handelt. Denn für beide, vor allem aber Union, geht es mehr darum, den Anschluss zur Tabellenspitze zu halten als darum, den heutigen Gegner zu distanzieren.

Union hat eine relativ hohe Hürde für einen relativ großen Sprung nach vorn vor sich; Photo: Matthias Koch

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“Mir ist das scheißegal, wer die Tore macht. Wenn Jakob Busk einen Abschlag reinmacht, freue ich mich auch”

Im Gegensatz zur vergangenen Woche wirkte Jens Keller auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli (AFTV) geradezu euphorisch und energisch. Vom Verdruss über das 1:1 in Duisburg war nichts mehr zu spüren. Auch Union könne nicht jedes Spiel gewinnen, sagte er. Naturgemäß erfuhren wir nicht viel darüber, wie Keller sein Team aufstellen möchte. Er erwarte die Hamburger aus einer kompakten Defensive und mit schnellem Konterspiel. Bis auf Kenny Prince Redondo und Atsuto Uchida sind alle Spieler einsatzbereit, also auch Kristian Pedersen auf der linken Verteidigerposition.

Screenshot: AFTV

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Reicht es, Sebastian Polter aus dem Spiel zu nehmen, um Unions Spiel auszubremsen?

Am Samstag geht es im Stadion an der Alten Försterei gegen den FC St. Pauli und medial konzentriert sich schon einiges auf das Spiel. So nimmt der Kurier den Ball der Bild von gestern auf, in der Lasse Sobiech bekanntlich sagte, es würde das Unionspiel schon drosseln, wenn Sebastian Polter aus dem Spiel genommen werde. Polter spricht im Kurier über seine kuriosen Tore gegen St. Pauli. Was mich ehrlich gesagt mehr interessiert, ist die These, die Sobiech da anbringt. Reicht es, Polter aus dem Spiel zu nehmen, um Unions Spiel auszubremsen? Mit dem Eindruck vom vergangenen Spiel in Duisburg würde ich sagen: Ja, das stimmt. Denn damit wird die Option eines Zielspielers genommen, der mit dem Rücken zum Tor den Ball annehmen und weiterleiten kann. Und außerdem dem Rest des Teams die Möglichkeit gibt nachzurücken.

Lasse Sobiech im Zweikampf mit Sebastian Polter, Foto: Matze Koch

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Jens Keller setzt auf Vertrauen und deshalb ist die Diskussion um eine neue Hierarchie im Tor vor allem eins: zu früh

Aktuell wird der neue Rasen verlegt. Bis nächste Woche Montag, wenn es gegen den 1. FC Nürnberg geht, hat er nur Zeit, bevor er einer ersten Belastungsprobe unterzogen wird. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen das neue Grün auf das Spiel von Union hat.

Screenshot: Stadion-Webcam

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