Keine Sorge, Marvin Friedrich wechselt jetzt nicht in der Winterpause

Es ist ein Thema, das viele bewegt: Wechselt Marvin Friedrich in der Winterpause zum FC Schalke? Denn bei Transfermarkt steht: “Der Vertrag beim FC Augsburg enthält eine Option zur Verlängerung und der FC Schalke 04 besitzt im Januar 2019 eine Rückkaufoption.” Mich hätte das gewundert, wenn so etwas möglich wäre, dass eine dritte Partei (Schalke), einen Spieler, der von Partei A (Augsburg) zu Partei B (Union) transferiert wurde, zurückholen kann. Zumal Marvin Friedrich auch kein Leihspieler ist.

Marvin Friedrich bei einer Einheit im Trainningslager in Spanien, Foto: Matze Koch

Marvin Friedrich bei einer Einheit im Trainningslager in Spanien, Foto: Matze Koch

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Abschiedsworte von Steven Skrzybski

Viele Neuigkeiten von Union gibt es heute nicht. Deshalb steht noch einmal ein Ereignis im Vordergrund, dass diesen Sommer im Union Gedächtnis prägen wird: der Wechsel von Steven Skrzybski.

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Bei Schalke wird Skrzybski nicht mehr ‘unser Stevie, den wir schon als Kind kannten’ sein; Photo: Stefanie Fiebrig

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Atsuto Uchida wird vorgestellt, aber “unser Japanisch ist noch verbesserungswürdig”

Eine Pressekonferenz für eine Neuverpflichtung ist wohl eine Premiere bei Union. Wenn es das überhaupt schon einmal gab, ist es länger her und nicht besonders stark in Erinnerung geblieben. Aber das Interesse an Atsuto Uchida hat den Medientermin gestern offenbar nötig gemacht.

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Uchida betonte, sich darauf zu freuen, in einem tollen Stadion vor tollen Fans zu spielen. Ginge es nach ihm gerne auch schon am Sonntag; Photo: Michael Hundt / Matthias Koch

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Teve256 – Fußballcub Union Berlin in Weiß und Rot, Schlalalalalaaaa

Union gewinnt 4:0 in Paderborn. Wir freuen uns sehr darüber. Unser Allesfahrer Tim war nicht nur in Paderborn, sondern auch auf Schalke. Und prompt wird Ex-Schalke-Coach Jens Keller neuer Trainer ab der nächsten Saison.


Foto: Matze Koch

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Wir sammeln nur Pokale!

Wir haben über die erste Runde des DFB-Pokals berichtet, da ist es nur konsequent, bis zum Schluss dabei zu bleiben. Zum inzwischen dritten Mal haben Unioner für Schalke-Fans betreutes Reisen mit Eddyline organisiert, dieses Mal Richtung Olympiastadion zum Pokalfinale. Ich kann mit dem Begriff der Fanfreundschaft wenig anfangen. “Wir scheißen auf die Meisterschaft, wir scheißen auf die Schale – wir sind der FC Schalke, und wir sammeln nur Pokale” klingt trotzdem vertraut. “Dass wir Unioner sind, das weiß ein jedes Kind – wir reißen Bäume aus, wo keine sind” heißt es bei uns. Für Fußballfans, die eine Saison mit Würde so nehmen können, wie sie eben kommt, habe ich Respekt und Sympathie.

Teve023 – Schlagzeilen.

Pleiten, Pech und Pannen. Alles so schön geplant. Kurztrainingslager auf echtem Rasen, Teambuilding und mal schnell noch drei Punkte beim Tabellenletzten mitnehmen. Friede, Freude Eierkuchen. Und dann schön Ruhe haben. Manchmal hilft die beste Planung nicht. Und alles, was man anfässt, geht schief. Wir unterhalten uns über das Spiel auf dem Dorfanger in Ahlen und über die Figur, die die Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll bei der Berichterstattung zum Überfall auf Spieler am Rande des Spiels Schalke gegen Dortmund abgegeben haben.

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Verschiedene Perspektiven einer teambildenden Maßnahme

Manchmal ist es ganz interessant zwischen den Zeilen zu lesen. Daniel Göhlert, heute gegen Ahlen mit Gelb-Rot vom Platz gegangen, schrieb im Trainingslagertagebuch vom Besuch des Spiels Schalke – Dortmund:

“Erst kommt man nicht hin – dann kommt man nicht weg. Obwohl wir pünktlich los gefahren sind, haben wir es gerade so zum Anpfiff geschafft und bis man nach Abpfiff wieder losfahren kann, geht auch eine halbe Ewigkeit ins Land. Wir waren dementsprechend spät im Hotel, für unsere Verhältnisse jedenfalls… “

Die Berliner Morgenpost schilderte die Ereignisse, die die Abreise aus der Werbename-Arena verzögert haben, gespickt mit vielen Konjunktiven etwas anders:

Nach Informationen von Morgenpost Online wartete eine Gruppe von zehn bis 15 Schalker Hooligans am Mannschaftsbus und griff die Berliner an, als diese ihr Gefährt besteigen wollten. Spieler und Trainer flohen daraufhin über den Parkplatz und versteckten sich hinter parkenden Autos. Mittelfeldspieler Hüzeyfe Dogan soll bei der Attacke ein blaues Auge erlitten haben, außerdem soll ein weiterer Spieler leicht verletzt worden sein.

Mal abwarten, was sich hieraus noch ergibt.

[Update]: Von Vereinsseite wird es keine Stellungnahme zu dem Text aus der Morgenpost geben. Pressesprecher Christian Arbeit gab an, dass es keine Anzeige bei der Polizei gegeben habe und kommentierte die Meldungen mit “Alles Quatsch!”.

[Update 01.03.2010]: Mathias Bunkus schreibt im Berliner Kurier sehr nüchtern:

Bei diesem Trip hat auch gar nichts geklappt. Erst geriet das Team am Freitag nach dem Besuch des Spiels Schalke gegen Dortmund mit Fans in eine Auseinandersetzung. Am Ende zierte ein Veilchen Hüzeyfe Dogans Auge. Am Sonnabend zog Dominic Peitz beim Torschusstraining durch – Carsten Busch brach sich Schien- und Wadenbein. Das wieder ließ Kenan Sahin ausrasten – Tribüne in Ahlen. Keinesfalls aus disziplinarischen Gründen, so Neuhaus.

[Update 02.03.2010]: Entgegen ersten Ankündigungen hat der Verein am 01.03. doch eine offizielle Mitteilung herausgegeben. (Danke an Keano für den Hinweis in den Kommentaren.)

Nachlizensierung durch die DFL

Die Süddeutsche Zeitung und dort speziell Hans Leyendecker haben seit einiger Zeit die Finanzen und die dazugehörige “Architektur” des FC Schalke 04 im Visier. In einem heutigen Text geht es um die Nachlizensierung durch die DFL. Dies betrifft knapp 20 Vereine von den insgesamt 36 Klubs der DFL. Namentlich nennt die Süddeutsche allerdings neben dem FC Schalke 04 nur den 1. FC Union.

Zunächst wird sich also die DFL mit dem Wirtschaftsfall Schalke beschäftigen. Bis Ende des Monats muss der Verein Unterlagen vorlegen. Auf den ersten Blick ist das nicht dramatisch, weil diesmal rund 20 Vereine der ersten und zweiten Liga nachträglich inspiziert werden. Darunter befindet sich beispielsweise Union Berlin. Bei genauerem Hinsehen könnten die Prüfer in dem Finanz-Geflecht der Schalker von Sicherheitskonten, Anleihen und Krediten auf manche Überraschung stoßen.

Nach der Trennung vom SponsorInvestor ISP wurde eine Nachprüfung bereits angekündigt und ist deshalb keine besondere Überraschung. Wichtig zu wissen wäre allerdings, ob es stimmt, dass die Gelder der ISP keine Rolle bei der Lizensierung gespielt haben. Das ist die offizielle Aussage des Vereins.

Der 1. FC Union Berlin hat die Deutsche Fußball Liga vorab über diesen Schritt informiert. Der Spielbetrieb des Vereins in der laufenden Saison bleibt davon unberührt, da die im Lizenzierungsverfahren eingereichte Etatplanung den ISP-Vertrag nicht beinhaltete.

Es müssen ja nicht konkrete Einnahmen von der ISP in den Lizenzunterlagen angegeben worden sein. Das ist schon aus dem Grund nicht möglich, dass der Vertrag erst nach Abgabeschluss der DFL-Lizenzunterlagen unterzeichnet wurde. Aber es wäre schon beruhigend, wenn man wüsste, ob überhaupt Angaben zu einem möglichen Hauptsponsor gemacht wurden und mit welchen Zahlen dort gerechnet wurde. Dann könnte man die Aufwertung des Engagements von kfzteile24 besser einschätzen.

Update: Matze Koch, freier Journalist, schreibt dazu:

Union-Sprecher Christian Arbeit hatte aber wohl deswegen keine Schweißausbrüche. Auf Nachfrage bestätigte er zwar eine Nachprüfung zum 31. Oktober. Doch diese sei als Bestandteil des Lizensierungsverfahrens im Frühjahr 2009 völlig planmäßig.

Der Jugend alle Aufmerksamkeit

18 x 18 heißt das neue Projekt, zu dem sich viele verschiedene Fußballblogger unter der Federführung von Robert Kapp zusammengefunden haben. 18 Jungprofis um die 18 Jahre alt von 18 verschiedenen Bundesligavereinen werden von 18 verschiedenen Fußballbloggern ein Jahr begleitet. Das war die Idee. Damit fiel leider unser 1. FC Wundervoll durch das Sieb. Aber mir gefiel die Idee gut und ich wollte mich auf jeden Fall an diesem Experiment beteiligen.

Also schnappte ich mir Lewis Holtby vom FC Schalke 04. Holtby kannte ich ein bisschen von der letzten Aachener Saison. Spannend erscheint mir, dass er seine Qualifikation als Profi bereits unter Beweis gestellt hat, sich nun aber in einer Schalker Mannschaft beweisen muss, die wie der gesamte Verein sich einem massiven Umbruch (oder einfach ausgedrückt: Felix Magath) gegenübersieht. Das und seine paralelle Entwicklung in der Juniorennationalmannschaft (U21 und U20-Weltmeisterschaft) sollten viel darüber zeigen, womit ein junger Profi konfrontiert wird. Wie genau sich das entwickeln wird, vermag ich noch nicht zu sagen. Ich würde mich allerdings freuen, wenn der eine oder andere drüben mal vorbeischauen würde.

Der Vorstellungstext ist bereits online: Lewis Holtby (FC Schalke 04)