Eine erste Messlatte

Union ist aus dem Trainingslager, und testet heute im Erzgebirge gegen Aue (16 Uhr). Das ist eigentlich ein Testspiel, das anders als die im Trainingslager in Österreich langsam wirklich Hinweise darauf geben kann, wie die Mannschaft aussehen wird, mit der Union in die Bundesliga geht.

1. fc Union Aue Testspiel

Lars Dietz beim Training; Photo: Matthias Koch


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#357 – “Union steht für etwas. Da kann man sich nicht beschweren, dass es anderen gefällt”

Wir haben die aktuelle Diskussion rund um Fanwachstum bei Union und angebliche Touristen im Stadion an der Alten Försterei zum Anlass genommen, uns mit Tim Pritlove über Wachstum von Communities, Integration und Bewahrung von Kultur zu unterhalten. Und weil Tim in dieser Saison so viel auswärts gefahren ist, werten wir vorher noch die Auswärtsspiele aus. Vor allem besprechen wir noch ganz kurz das 0:3 gegen Aue. Denn Ordnung muss sein. Schließlich haben wir zu der einzigen Liga-Niederlage dieser Spielzeit noch gar keine Podcast-Episode gemacht.
Weihnachtssingen, Stadionbai, Stehplatzkultur. All das gehört untrennbar zu Union.

Weihnachtssingen, Stadionbai, Stehplatzkultur. All das gehört untrennbar zu Union. Fotos: Matze Koch

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Entwicklung der Mitgliederzahl von Union:

  • 2018 – 21.394 Mitglieder
  • 2017 – 18.535 Mitglieder
  • 2016 – 13,828 Mitglieder
  • 2014 – 12.000 Mitglieder
  • 2012 – 10.000 Mitglieder
  • 2011 – 8.000 Mitglieder
  • 2008 – 5.000 Mitglieder
  • 2006 – 4.209 Mitglieder

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Immer an das Positive denken: Nächstes Jahr spielt Union sicher nicht am Tag des Weihnachtssingens

Ich musste gestern etwas schlucken, als ich nach dem 0:3 in Aue bei Facebook las “Unser Spielsystem scheint ausgelesen und wir brauchen für das nächste Jahr neue Ideen.” Denn das widersprach so ziemlich dem, was ich gesehen hatte. Mir kam das Spiel ein bisschen so vor, wie die Partie gegen Bochum am Wochenende zuvor. Nur dass Urs Fischers Team dieses Mal den Part Bochums übernehmen durfte. Es war eigentlich besser im Spiel, hatte genug Möglichkeiten für eigene Treffer und stand am Ende mit komplett leeren Händen da.

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“Wir sind in erster Linie der Fußballverein”

Daran, dass die Konzentration des Vereins in dieser Woche in erster Linie auf dem Spiel in Aue und erst dann auf dem Weihnachtssingen liegt, ließen gestern in der Pressekonferenz zum Spiel weder Trainer Urs Fischer noch Sprecher Christian Arbeit einen Zweifel. Und wenn Arbeit sagt, dass Union “in erster Linie der Fußballverein” sei, ist das nichts neues. Die Vorbereitungen für das Weihnachtssingen morgen Abend sind aber natürlich trotzdem voll im Gang.

weihnachtssingen

Wenigstens der Rasen im Stadion hat eine weiße Auflage; Photo: Matthias Koch

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Weihnachtssingen: Der Schwarze Peter liegt jetzt wohl beim sächsischen Innenministerium

Der Kurier schreibt, dass wir die Ansetzung des Aue-Spieles genau auf den Tag des Weihnachtssingens wohl dem sächsischen Innenministerium zu verdanken haben. Denn an dem Spieltag würde auch die Partie Halle gegen Zwickau stattfinden und sich kreuzende Fanwege sollen vermieden werden. Ich weiß nicht, was ich von dieser Begründung halten soll. Aber ehrlich gesagt ist es mir auch egal. Meinetwegen hätte der Spieltag direkt vor Weihnachten einfach gar nicht stattfinden sollen. Zu verdanken haben wir diesen Feiertagsstress ja vor allem den Erstligaklubs, die erst am 18. Januar wieder beginnen und zumindest ein bisschen so etwas wie eine Winterpause haben wollten.

Weihnachtssingen 2017, Foto: Matze Koch

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Weihnachtssingen hin oder her: Wer will eigentlich überhaupt am 23. Dezember spielen?

Gestern kamen die Spieltermine für den Rest des Jahres heraus und der wohl aufregendste Teil war wahrscheinlich, dass das Spiel von Union in Aue für den 23. Dezember angesetzt wurde. Union hatte, wie der Verein mitteilte, darum gebeten, dass dieses Spiel wegen des Weihnachtssingens eben nicht an diesem Tag stattfindet.

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🤨🤨🤨 #weihnachtssingen #unverschämtheit

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#340 – Deshalb ist diese Scheiß-Liga so spannend

Union gewinnt den Saisonauftakt durch ein Freistoßtor von Felix Kroos mit 1:0. Wir diskutieren, ob das Tor nicht zu viele Schwierigkeiten im Unionspiel überdeckt und werden zum Schluss etwas schwermütig, wenn es um die Zukunft des Fußballs geht.

Michael Parensen, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Ein Kroos muss tun, was ein Kroos tun muss.

Mich hat nie jemand mit meiner Schwester verglichen, und wenn, dann immer mit dem Bemerken “Ach, echt – ihr seid miteinander verwandt?”. Deshalb kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen, wie das ist, wenn man den Zwilling des WM-Tores seines Bruders schießt. Jetzt weiß doch wieder keiner mehr, wer Felix und wer Toni ist! Union gewinnt jedenfalls zuhause das erste Punktspiel der neuen Spielzeit gegen den FC Erzgebirge Aue aus einer Standardsituation mit einem wunderschönen Kroos-Tor. Und alles das begrüße ich sehr!

Urs Fischer reduziert das Saisonziel nicht auf den Tabellenplatz, sondern es geht ihm um mehr

Ich habe mir vorhin die fast halbstündige Pressekonferenz mit Urs Fischer auf AFTV (und wer keinen Account hat, hier gibt es sie auch auf Facebook) angesehen. Das war noch einmal wie ein neues Kennenlernen mit dem Trainer, der sichtbar im Laufe der Veranstaltung aufgetaut ist. Deutlich spürbar war das in dem Moment, in dem er auf das Angeln angesprochen wurde. Er hatte die Wochen zuvor nicht mehr als Hotel, Büro oder Trainingsplatz gesehen. “Das muss man sich so vorstellen, dass ich dann wirklich komplett abschalte. Dann vergesse ich wirklich für diese paar Stunden jegliches, was in meinem Kopf über Fußball herrscht. Aber sobald ich wieder im Auto sitze, ist es wieder da.”

Screenshot: AFTV

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Unions Kader ist kurz vor Saisonstart noch nicht fertig

Julian Ryerson wurde von Union immer noch nicht als Zugang verkündet. Auch wenn Viking den Wechsel bereits gestern auf der Klub-Website bekannt gemacht hat, müssen wir warten, bis der Vertrag mit dem Spieler tatsächlich unterzeichnet ist. In den Berliner Medien können wir lesen, wie Manager Oliver Ruhnert zumindest eine Augenbraue lupft über das Vorgehen des norwegischen Klubs.

Urs Fischer und Manager Oliver Ruhnert nach dem 0:3 bei QPR im Gespräch, Foto: Matze Koch

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