Tapetenwechsel

Erik Meijer hatte nach dem Spiel von Alemannia Aachen beim 1. FC Wundervoll sein Mitleid gegenüber der Mannschaft geäußert, die auf dem RasenAcker ihre Heimspiele bestreiten muss. Aber ein Wechsel des Geläufs stand erst für Mai auf dem Plan. Und bis dahin würde es schon nicht so schlimm werden.

Beim heutigen Blick ins Stadion waren allerdings Traktoren zu sehen, die das Spielfeld beackerten. Der Rasenwechsel wurde also vorgezogen. Da die Mannschaft mit den jeweiligen Gästen bei dem ein oder anderen Subbotnik den Grund gut umgepflügt hatte, geht die Arbeit gut voran. Zum Heimspiel gegen den KSC sollten also beste Bedingungen vorherrschen.

Falls der Plan wider Erwarten nicht erfüllt wird, kann ein neues Lied in den rot-weißen Kanon aufgenommen werden. Angesichts des fehlenden Grüns dichtete Mathias Bunkus vom Berliner Kurier:

Auf einer braunen Wiese, zwei Tore angelehnt…

Teve025 – Auch mal über Geld reden

Nach der Fußballfilmfestivalpause gibt es wieder einen Podcast. Aufgenommen am Tag nach dem Spiel gegen Alemannia Aachen. Gern gesehener Gast in der Küche ist dieses Mal Mathias Bunkus vom Berliner Kurier. Wir reden nur ein ganz kleines bisschen über unser Dauerthema Torflaute und fragen uns auch, was Karim benyamina auf die Frage, was zu ändern sei, antworten soll außer: "Tore schießen." Mehr Aufmerksamkeit erhält das Lied über Torsten Mattuschka, von dem wir beim Gespräch noch nicht wussten, wie er es wahrgenommen hat. Das kann man dafür heute im Berliner Kurier nachlesen. Und noch viel mehr Raum bekommt dafür die Darlehensverlängerung durch Michael Kölmel und die Einreichung der Lizenzunterlagen bei der DFL. Anstatt der Titelmusik gibt es dieses Mal einen Wechselgesang als Intro. Gefällt das besser?

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Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder

“Nullnull, was soll man denn da schreiben?”, mag sich gestern so mancher Medienvertreter nach dem Spiel gefragt haben. Der RasenLehm hätte sicher so manchen Anlass geboten und Erik Meijer sagte entsprechend nach dem Spiel: “Tut mir leid für die Jungs, die hier ihre Heimspiele spielen müssen.” Aber das ist so und klarkommen müssen damit beide Teams. Dankesschreiben für den Zustand der Spielfelder nimmt sicher gerne die FIFA entgegen, die den internationalen Rahmenplan (pdf) aufgestellt hat und verfügte, bis wann alle nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt sein müssten.

Und natürlich könnte so manche Statistik belegen, seit wievielen Minuten die Stürmer erfolgslos sind, in wievielen Spielen der Rückrunde der 1. FC Wundervoll ohne Torerfolg auskommen musste und welch negativen Lauf die Mannschaft hat. Allein das weiß auch jeder so.

Viel imposanter daher, dass von denRängen eine Unterstützung kam, als ob die Jungs in den rot-weißen Trikots noch einmal im Aufstiegskampf mitmischen würden. Anfeuerung des eigenen Teams, Kosenamen für die gegnerischen Spieler und den Schiedsrichter. Und dazu eine Hymne für Torsten Mattuschka, den unermüdlichen Racker im Mittelfeld, der knapp mit einem Freistoß an Stuckmann scheiterte. Vom Spiel wird sicherlich nicht viel in Erinnerung bleiben, aber dieses Lied bleibt im Ohr.

[audio:http://www.textilvergehen.de/audio/torsten_mattuschka_waldseite.mp3]

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