Ein Spiel von kleinen Fehlern

Der 1. FC Union verliert zuhause gegen Eintracht Frankfurt – weil das Spiel taktisch ordentlich, aber individuell nicht ganz gut genug ist.

1. FC Union Robert Andrich

Fussball, Herren, Saison 2019/2020, 1. Bundesliga (6. Spieltag), 1. FC Union Berlin – Eintracht Frankfurt, Robert Andrich (1. FC Union), 27.09. 2019, Foto: Matthias Koch

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Freitag, Flutlicht, Frankfurt

Es wird in dieser Saison auch noch Spiele geben, trotz denen man den Aufstieg von Union für eine gute Sache hält. Aber das heute gegen die Eintracht aus Frankfurt (Main) ist definitiv eins von denen, wegen denen es gut ist, dass Union in der Bundesliga spielt.

Stadion an der Alten Försterei Flutlicht

Das Stadion an der Alten Försterei und der 1. FC Union im Flutlicht. Foto: Felix/Union in Englisch

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“Mit Urs an deiner Seite wirst du niemals untergehen”

Als Unions Trainer Urs Fischer und Sportdirektor Oliver Ruhnert vor zwei Wochen darüber gesprochen haben, den Vertrag des Trainers gern über die laufende Saison hinaus verlängern zu wollen … war das schon längst geschehen (Vereinsmitteilung).

Urs Fischer 1. FC Union

Trainer Urs Fischer bleibt planmäßig bis mindestens 2021 bei Union, Photo: Matze Koch

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Als Eintracht- und Union-Fans gemeinsame Sache gegen die Blocksperre des DFB machten

Zum Glück heißt es in der Union-Hymne von Nina Hagen “Den Sieg vor den Augen, den Blick weit nach vorn” und nicht “Die Niederlage im Gepäck und den Blick zurück aufs letzte Spiel”. Deshalb bin ich ganz froh, dass bereits am Freitagabend das Spiel gegen Frankfurt kommt und es schnell die Chance gibt, sich von Negativ-Erlebnissen freizumachen. Für mich ist die Partie gegen die Eintracht ein wirkliches Highlight-Spiel in dieser Saison. Einfach weil dabei in der Vergangenheit immer viel los war. Sei es das Nebelspiel mit dem strippenden Eintrachtfan Manfred Adelmann 2002, an das auch Union erinnert, in dem der Verein ein Video mit der Spielzusammenfassung des 1:1 vor 17 Jahren postete. Damals spielte noch Unions späterer Trainer Jens Keller als Kapitän bei den Gästen.

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Rafal Gikiewicz über Frust: “Wir müssen das aushalten.”

Ich kann mir förmlich vorstellen, wie Rafal Gikiewicz vor den Reportern stand und sich über die Niederlage in Leverkusen und auch die zuvor gegen Bremen echauffiert hat (Berliner Zeitung/Kurier). Vielleicht mit den Armen gestikulierend, wie wir das häufig nach Spielen sehen, wenn Torwarttrainer Michael Gspurning zum Keeper geht und sich nach Niederlagen erst einmal durch einen Schwall Wörter durchschwimmen muss, bis er beim Torhüter ankommt. Gikiewicz nervt das Hinterherlaufen, das Nicht-in-die-Zweikämpfe-kommen. Vor allem das hat uns ja beim Zuschauen in den ersten 20 bis 30 Minuten so sehr das Gefühl gegeben, Union hätte gar keine Chance. Bei allem Frust, der raus muss, finde ich vor allem den Punkt zur Frustrationstoleranz wichtig, über den Rafal Gikiewicz sagt: “Das ist das Lieblingswort von Freiburg-Trainer Christian Streich. Wir müssen das aushalten und weiter arbeiten, uns nicht runterziehen lassen.” Das gilt nicht nur für die Mannschaft. Das gilt für uns alle.

Torwart Rafal Gikiewicz redet nach dem Spiel auf Torwarttrainer Michael Gspurning ein, Foto: Matze Koch

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