Teve299 – Hausmeister Stephan Fürstner, der die Räume zuschließt

Union gewinnt in einem Freakspiel gegen Holstein Kiel mit 4:3 Wir widmen uns der Taktik, den vielen Toren, dem noch offenen Transferfenster und diskutieren über die Grundsätze der Waldseite und die Situation vor der Abseitsfalle.

On Air:

avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon

Keine Episode mehr verpassen!

Teve066 – War was?

Das Spiel gegen Cottbus war gefühlt das letzte Spiel der Saison. Wir haben über Höflichkeit, Professionalität und Fantum geredet. Auch über schnelle junge Flügelflitzer (Chrissy Quiring!). Und über Abschiede (Karim! Peitzinho!). Karlsruhe? War da was? O-Töne im Podcast 08:06 Min - Karim Benyamina kaspert 20:22 Min - Stänkerei um Vergangenheitsfußball auf der Pressekonferenz 36:42 Min - Pfiffe bei der Spielerverabschiedung 66:42 Min - Dominic Peitz freut sich über sein Tor

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus

Keine Episode mehr verpassen!

Teve064 – Saisonziel erreicht. Alles muss raus.

Früher war mehr Lametta. Jedenfalls wurde dieses Mal der Klassenerhalt weniger euphorisch gefeiert als noch im letzten Jahr. Vielleicht lag es daran, dass vor der Partie gegen Ingolstadt schon der Verbleib in der 2.Liga feststand. Vielleicht aber auch daran, dass Union nie richtig im Abstiegskampf steckte, sondern sich die Saison über nur nie richtig von ganz unten befreit hat. Wir diskutieren anhand einer Äußerung von Chinedu Ede über die Bewertung der Saisonleistung von Union. Auslöser dafür war die Beschwerde von Uwe Neuhaus und Christian Beeck über eine Meinungsäußerung des freien Journalisten Matze Koch:
Doch insgesamt gesehen spielt die gesamte Mannschaft eine sehr bescheidene Saison.
Quelle: sports-kick.de
Ein dritter Schwerpunkt neben der Nachbetrachtung des Spiels ist ein Angebot, das gerade bei Union vielen sauer aufstößt. Bei Groupon wurden Tickets für das Match gegen Ingolstadt verramscht.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon

Keine Episode mehr verpassen!

Tausend Tränen tief.

Dominic Peitz wird Union verlassen. Zum Saisonende. Der Vertrag läuft aus. Als die E-Mail mit der Nachricht heute in meinem Postfach aufblinkte, war ich geschockt. Nicht weil ein Vereinswechsel eines Fußballprofis etwas Besonderes ist. Sondern weil Dominic Peitz und der 1.FC Union wie füreinander geschaffen schienen. Es war wie die plötzliche Trennung eines Paares, das lange zusammen war.

Vor fast einem Jahr, am 10. April 2010 hat sich Dominic Peitz in mein Herz gespielt. Nein, nicht gespielt. Gekämpft. Geackert. Gegen einen damals schier übermächtigen Gegner. Auf dem Betzenberg gegen den unangefochtenen Tabellenführer Kaiserslautern. Peitz rannte und schloß jede sich bietende Lücke. Pure Willenskraft war ihm ins Gesicht geschrieben.

Selbst als Lautern in der 72. Minute in Führung ging, gab Union nicht auf. Sechs Minuten später mit dem Ausgleich explodierte nicht nur die Stimmung in der Kneipe im Prenzlauer Berg. Auch Dominic Peitz ließ alles aus sich heraus. Zum Sieg hat es dann nicht gereicht. Aber der Punkt war gefühlt der wichtigste in der ganzen Saison.

Vergessen war der Disput mit dem Abräumer, den ich am Spieltag zuvor mit ihm hatte. Es ärgerte ihn, dass ich Karlsruhe als einen auf dem Papier schlagbaren Gegner bezeichnete. Und ebenso wie auf dem Platz verteidigte er auch verbal konsequent seine Meinung. Höflich, aber bestimmt.

Ich beglückwünsche Dominic Peitz zu dem Angebot, Bundesliga spielen zu können. Obwohl mir das Herz blutet. Obwohl ich weiß, dass damit Union eine Korsettstange verliert. Aber er hat in den zwei Jahren bei Union gezeigt, dass nicht nur das Talent, sondern vor allem der Wille entscheidend ist, um sich als Fußballprofi zu behaupten.

Einmal Unioner, immer Unioner.

Teve062 – Stadion schön. Rasen gut. Leistung Katastrophe.

Düsseldorf gegen Union. Oder Union gegen Düsseldorf. Ein Trainer von beiden Klubs hat nach Partien gegeneinander immer einen dicken Hals. Dieses Mal musste sich Uwe Neuhaus beherrschen. Das zusammengesteckte Stadion neben der Austragungshalle des Eurovisionswettbewerbs war für ein Donnerwetter des Trainers nicht ausgelegt. Wir diskutieren über das Spiel in Düsseldorf und darüber, ob Straftraining eine sinnvolle Maßnahme ist. Zum Schluss geht es noch um Ostern in der Alten Försterei.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon

Keine Episode mehr verpassen!

Der Rasen ist weg …

Mit dem Kurzfilmwettbewerb „Shortkicks“ und der Preisverleihung für die besten Filme schloss gestern die Berliner Ausgabe des 11mm-Fußballfilmfestivals. Warum Berliner Ausgabe? Weil 11mm auf Deutschlandtour geht. Über die Berliner Festivaltage und die kommenden Auswärtsspiele habe ich mit Jochen Lohmann gesprochen, während im und vor dem Kino Babylon aufgeräumt und abgebaut wurde.

Der für die Dauer des Festivals vor dem Babylon verlegte Rasen wie auch die Ersatzbank waren bereits abtransportiert worden. Das war das erste, was ihm heute vormittag auffiel, sagt Jochen Lohmann. Schade fand er das. Sonst gab es keinen Grund zur Traurigkeit, die Veranstalter sind hochzufrieden.

Bei den Frauenfußballfilmen hat „Die schönste Nebensache der Welt“ von Tanja Bubbel das Rennen gemacht, in der Gesamtauswahl hat sich „Meister vs. Meister“ von Johannes Grebert durchgesetzt. Mit „The Ball“ von Katja Roberts hat in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ eine charmant erzählte Geschichte über Fußball als Gesprächsmittler zwischen zwei Kindern gewonnen. Auf die außergewöhnlich gut besetzte Jury, der unter anderem Dominic Peitz, Jörg Schüttauf und Philipp Köster angehörten, sind die Festivalleiter stolz. Außerdem, sagt Jochen Lohmann, waren noch nie zuvor so viele Gäste aus dem Sportbereich dabei. „Wir sind Amateure“, sagt er. „Dass wir so eine Gala stemmen …“ Mindestens genauso wichtig wie die Superlative sind ihm aber die kleineren Veranstaltungen. Ein gut gefülltes Studiokino, in dem Regisseure und Publikum miteinander ins Gespräch kommen, das sind „Perlen, die für uns glänzen“.

Eine Veranstaltungsreihe, die weitgehend abseits des Festivalsbetriebs lief, waren die Kinovorstellungen speziell für Schulklassen. An den Vormittagen der Werktage wurden für Schüler ausgewählte Fußballfilme gezeigt, zu denen es Vorträge, Spiele und Gespräche gab. Die Stimmung sei wie im Stadion gewesen, und über 600 Schüler hätten das Angebot wahrgenommen. Deshalb soll dieses Programm im nächsten Jahr fortgesetzt werden. „Wenn man es als seine Aufgabe ansieht, Sport und Kultur zu verbinden, schließt das Bildung mit ein.“

Die Filme über den Frauenfußball hatten es erwartungsgemäß nicht ganz leicht. Bezeichnend hierfür war etwa die Reaktion von Marita Dähn, ebenfalls Mitglied der Shortkicks-Jury, ihrerseits ehemalige Fußballtrainerin und Schiedsrichterin im Herrenbereich, die meinte, so ein WM-Spiel könne man schon mal gesehen haben, die aber sonst mit Frauenfußball sichtlich nichts anfangen konnte. „Wir zeigen die Frauenfußballfilme seit Jahren und werden das auch weiterhin tun. Nur die Preisverleihung ist einmalig, anlässlich der WM“, erklärt mir Jochen Lohmann. Auf der Tour werden diese Filme sogar überwiegend gezeigt werden. Der DFB möchte auf diese Weise ein Kulturprogramm in den WM-Städten etablieren, und das 11mm-Festival ist Bestandteil dessen. Auch das ist ein Erfolg für ein Filmfest, das vor acht Jahren einmal ganz klein angefangen hat.

Teve056 – Hertha gewinnt Union das Derby


Bild: Robert Schmidl

Das Derby zwischen Hertha und Union war ein besonderes Spiel. Deshalb gibt es auch einen besonderen Podcast. Wir freuen uns, Uwe Bremer von der Berliner Morgenpost und Blogger auf immerhertha.de in unserer Runde begrüßen zu dürfen.

Themenliste:

Es geht 90 Minuten ums Derby. Viel Union. Viel Hertha.
O-Töne von Andre Mijatovic, Christian Lell, Dominic Peitz, Paul Thomik und Patrick Kohlmann ab Minute 60:00
Ungefähr vier Mal gibt es für fünf bis zehn Sekunden Störgeräusche durch Mobiltelefone. Wir bitten das zu entschuldigen.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus
avatar Kerstin
avatar Uwe Bremer

Keine Episode mehr verpassen!

Dominic Peitz ist nicht Messi und Michael Parensen nicht aus der Region.

Auch wenn sich in dieser Woche viele Fragen dem Spiel gegen Hertha BSC unterordnen, werden die Punkte voraussichtlich in anderen Spielen geholt. Möglicherweise zuhause gegen Osnabrück. Hoffentlich mit Michael Parensen und Dominic Peitz. Beide sind angeschlagen, beide waren trotzdem gestern beim Fantreffen in der Q-Bar. Die ersten, weil drängendsten Fragen galten natürlich der Einsatzfähigkeit beider Spieler. Und nein, Gewissheit darüber gibt es nicht.

Direkt von der ärztlichen Untersuchung kommend sagte Michael Parensen “Der einzige Punkt: Ich muss damit klarkommen. Alles andere hilft nicht, sie können nicht viel machen. Das ist irgendwie eine ganz blöde Stelle, wir sind uns noch nicht ganz im Klaren, warum ich dort Schmerzen habe. Fest steht, dass ich´s immer wieder hab, und mich das im Spiel immer mal wieder behindert. Aber wir werden alles versuchen, dass es eventuell bis zum Wochenende klappt, aber ich allerspätestens zum Heimspiel gegen Osnabrück wieder auf dem Platz stehe. Ich werde auf die Zähne beißen und alles versuchen, was möglich ist.”

Bei Dominic Peitz verhält es sich ähnlich. Sein Auge ist nach wie vor leicht lädiert. Eine neue Maske aus Hartplastik und einem Silikonüberzug wurde bereits angefertigt, nachdem die Carbon-Maske offenbar das Gegenteil von Schutz bot. “Ich hoffe, dass sie funktioniert.” – Klar ist aber auch “Zwei Wochen dauert so ein Nasenbeinbruch. Die Gefahr besteht darin, dass, wenn ich nochmal was auf die Nase bekomme, ich dann langfristig ausfalle. Ich weiß nicht, ob ich in den sauren Apfel beißen muss und am Samstag nicht spielen kann. Aber auch ich werde alles dafür tun, dass ich spielen kann.”

Der weitere Verlauf des Abends war vor allen Dingen unterhaltsam. Michael Parensen kannte Nina Hagens “Du hast den Farbfilm vergessen” nicht und entschuldigt sich mit “Ich komm nicht aus der Region.” Charmanter hat noch nie jemand “Ich bin nicht aus´m Osten” gesagt. Dominic Peitz wunderte sich noch immer ein bißchen über die Fair-Play-Medaille der Deutschen Olympischen Gesellschaft, mit der er ausgezeichnet worden war. “Ich wollte damit gar nichts ausdrücken, ich hab mich einfach bloß an die Regeln gehalten”, meinte er rückblickend über seine Aktion, die die gelbe Karte für Gegenspieler Chong Tese verhinderte. Von Moderator Tino Czerwinski mit der Tatsache konfrontiert, er sei zwar nicht so gut wie Messi, aber im Grunde viel beliebter, gelangen beiden, Peitz  und Czerwinski, nur mühsam ein würdevolle Gesichter. “Wir haben den Glücksfall, dass beim Fußball 11 Spieler in einer Mannschaft stehen. Ich habe 10 Kameraden, die meine Schwächen wettmachen, das sind schon mal 10 mehr als bei einem Tennisspieler.”

So ganz kam man dann um das Derby-Thema doch nicht herum. Die Stimmung in der Mannschaft, Dominic Peitz? “Ob wir jetzt 12 Verletzte haben oder 15 oder die A-Jugend da hinschicken müssen, ist uns relativ wurscht – wir wollen das Spiel gewinnen, das steht fest. Wir werden uns nicht verrückt machen lassen. Lasst uns einfach das Spiel spielen!”

Teve051 – Gewinner und Verlierer

Natürlich sprechen wir im letzten Podcast des Jahres über das am Ende erfolgreiche Spiel gegen den Karlsruher SC. Aber noch viel natürlicher ziehen wir ein Saisonfazit. Wir haben die Idee der Kollegen vom Herthablog der Berliner Morgenpost übernommen, und jeder hatte die Möglichkeit, aus seiner Sicht drei Gewinner und Verlierer aus dem Kader des 1. FC Wundervoll zu benennen. Dabei gibt es einige Überraschungen. Zum Schluss schauen wir noch ein wenig in die Glaskugel und überlegen, was nach der Freigabe für Polenz und Sahin in der Transferperiode passieren kann. Die Themen mit Zeitangabe: 04:34 Wie war das Spiel? Haben wir in der zweiten Hälfte ein neues Sturmduo gesehen? (mit O-Ton von Halil Savran) 53:50 Hinrundenfazit: Gewinner und Verlierer (mit O-Ton von Karim Benyamina) 101:20 An- und Verkauf. Was passiert in der Winterpause?

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus

Keine Episode mehr verpassen!

Teve046 – Déjà vu

Letztes Jahr hat Union 2:1 in Frankfurt verloren. Diese Saison erneut. Die "Vorlage" von Dominic Peitz zum 1:0 des Gegners gab es ähnlich schon einmal von Christian Stuff bei 1860 zu bewundern. Frühe Rückstände sind bei Union auch nichts Neues und, dass man nach einer vergebenen Möglichkeit das Gegentor bekommt, hatten wir auch schon im letzten Spiel. Trotzdem haben uns vor allem über Unions augenfälliges Chancenverwertungsproblem unterhalten. Ein anderes wichtiges Thema: Die Qualität aller Stürmer, die sich im Mannschaftskader befinden. Der Jugend eine Chance geben oder neue Stürmer nachverpflichten?

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon

Keine Episode mehr verpassen!