Hoffentlich haben wir noch lange Freude an Steven Skrzybski

Es liegt nach der Leistung der letzten Spiele auf der Hand, dass nach dem 3:1 gegen Düsseldorf Steven Skrzybski und überhaupt der Union-Angriff im Fokus steht. Sowohl Tagesspiegel als auch Kurier feiern die beiden Stürmer, die bereits zweistellig in dieser Saison getroffen haben. Und der Blick auf die Torjägertabelle zeigt auch, was Union dort für Qualität besitzt:

Screenshot: Kicker

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Teve317 – Das ist so ein grauer Labber

Union verliert 0:1 gegen Nürnberg und der Glasdeckel vom roten Panik-Knopf wurde schon zurückgelegt. Einigen Kommentaren nach kann der Button nicht schnell genug gedrückt werden. Uns geht es um die langfristigen Entscheidungen, die jetzt zu treffen sind.

Foto: Matze Koch

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Dirk Zingler: “Unruhe und schlechter Fußball waren auch vorher da”

Nachdem Dirk Zingler sich in der letzten Woche in einem internen Interview über den Trainerwechsel geäußert hat, erscheint in der heutigen Ausgabe des Kicker ein Interview mit Unions Präsident, in dem er versucht, diese Entscheidung auch gegenüber Journalisten zu rechtfertigen. (Nur Teaser online.)

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“Es wäre eine Katastrophe, wenn wir erst handeln würden, wenn es für jeden offensichtlich wird”

Seit Union am Montag vor einer Woche bekannt gegeben hat, sich von Jens Keller zu trennen, warteten sowohl Unioner als auch Journalisten darauf, dass sich auch Präsident Dirk Zingler zu dieser Entscheidung äußern würde.

Das hat er nun getan, wenn auch nur im Gespräch mit der Kommunikationsabteilung des Vereins selbst, und nicht gegenüber Journalisten. Das Interview in Gänze kann man auf der Webseite des Vereins lesen und auf AFTV ohne Zugangsbeschränkung anschauen. Wir fassen die wichtigsten Aussagen des Union Präsidenten zusammen:

Über die Gründe, sich von Jens Keller und Henrik Pedersen zu trennen:
“Wir waren natürlich unzufrieden mit dem Ergebnis der Saison [2016/17], mit dem Auftreten unserer Mannschaft und der gesamten Lizenzspielerabteilung nach dem Nürnberg-Spiel. […] Es wäre ja aus meiner Sicht eine Katastrophe, wenn wir erst dann handeln würden, wenn es für jeden offensichtlich wird.”

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“Herr Munack hat uns einige Fragen beantwortet, andere blieben offen.”

Habe ich gestern noch kritisiert, der 1. FC Union würde sich nach seiner Entscheidung, Jens Keller und Henrik Pedersen zu entlassen und dafür das Projekt Bundesliga-Aufstieg in die Hände von André Hofschneider zu legen, einfach in sein Forsthaus zurückziehen, so hat ein Teil der Verantwortlichen sich gestern doch zu Wort gemeldet. Ob das daran lag, dass Jens Keller so bereitwillig Interviews gibt (jetzt bei Sport1 und RBB, nachzuhören hier auf der Seite von Inforadio), dass sich die Berliner Journalisten, die ihn fast nur zu Pressekonferenzen zu sprechen bekamen, wahrscheinlich die Augen reiben, weiß ich nicht. Vielleicht hat sich auch intern die Erkenntnis durchgesetzt, dass Ereignisse, die aus Sicht von Verantwortlichen logisch und schlüssig erscheinen, es für Außenstehende noch lange nicht sein müssen. Erst recht, wenn sowohl Trainer als auch Mannschaft von dieser Entscheidung überrascht waren.

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Teve313 – Naja, hoffen wir das Beste

Jens Keller wurde entlassen. Und neuer Trainer ist André Hofschneider. Es war nicht alles gut unter Jens Keller, aber insgesamt sind wir nicht überzeugt von der Entscheidung.

Lutz Munack (Geschäftsführer Sport) und Cheftrainer André Hofschneider am 05.06.16, Foto: Matze Koch

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Ein schlecht gelaunter Verteidiger und Dirk Zingler spricht über den, dessen Name nicht genannt werden darf

Gestern beim Mannschaftsfoto zierte sich Toni Leistner, der sehr klar kommuniziert hat, dass er den Verein verlassen möchte. Man könnte durchaus auch sagen, dass es aussah, als hätte der Verteidiger schlechte Laune gehabt. So schreibt es jedenfalls der Kurier, der damit auch eine Herausforderung auf das Team und den Zusammenhalt der Mannschaft zukommen sieht. Ob die Unlust von Leistner aber wirklich etwas mit seinem bisher nicht gestatteten Wechsel zu Norwich City zu tun hat, können wir alle nicht genau sagen.

Fakt ist, dass Dirk Zingler gestern im Interview mit dem Kicker klar gemacht hat, dass er Leistner nicht gehen lassen möchte, weil der Union-Präsident mit solch einem Wechsel das Vereinsziel Bundesliga-Aufstieg nicht gefährden möchte:

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“Wenn du infrastrukturell nicht Schritt hältst, ist das ein großes Problem”

Die Pläne zum Stadionausbau dominieren alles heute morgen. Und das vollkommen zurecht, werden sie doch in wenigen Jahren ändern, wie wir Fußball bei Union erleben. Wer nicht weiß, was Union vorhat, dem empfehle ich diesen erklärenden Text, in dem ich versuche die grundlegenden Veränderungen darzustellen. Aber vielleicht zunächst mal die Reaktion der rund 4.000 Unioner nach der Vorstellung der Stadionpläne:

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So soll das neue Stadion an der Alten Försterei aussehen oder wie Dirk Zingler sagt: “Affengeil”

Dirk Zingler schaute ernst. Etwas zurückgelehnt im weißen Hemd, das Sakko hatte er angesichts der hohen Temperaturen in der Eisern Lounge bereits ausgezogen, beobachte der Union-Präsident den Film, den er bestimmt schon zig Mal in verschiedenen Varianten gesehen hatte. Aus seinem Blick war nicht zu schließen, was in dem Moment in ihm vorging. Auch zwei Plätze neben ihm versuchte Dirk Thieme jegliche Regungen zu verbergen. Der Vorstandsvorsitzende der Stadion AG legte aber während des Films seine Hand vor den Mund, fast so als würde er sich selbst nicht trauen, seinen Gefühlen gegenüber die Oberhand zu behalten. Und es war auch schwer. Der Pathos tropfte kräftig vom Monitor und aus den Lautsprecherboxen, sei es durch Bilder aus der Vergangenheit des Stadions seit 1920, sei es durch mitreißende Spielszenen, die wir alle hier miterleben durften oder einfach nur durch die sehr getragene Musik, zu der auch Bruce Willis in Slow Motion mit seiner Crew zur bereitstehenden Rakete hätte schreiten können, um in den nächsten Minuten nicht weniger als den kompletten Planeten zu retten.

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Jens Keller zum Torwart-Thema: “Für mich ist das keine schwere Entscheidung.”

Der RBB hat uns gestern im Sportplatz den Gefallen getan, und die vergangene Woche mit Tabellenplatz 1 in der Zweiten Liga und der Nachricht, dass Dirk Zingler für weitere 4 Jahre Präsident bleibt, in 6:35 Minuten zusammengefasst. Das Video dazu gibt es hier. Und wer keine Zeit/Lust hat, sich das anzuschauen, bekommt beim RBB das kurze Interview mit Dirk Zingler auch in Textform oder als Audio.

Screenshot: RBB Sportplatz

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