Andy Gogia: Junge, komm bald wieder!

So erwartbar die Nachricht von Andy Gogias schwerer Verletzung war, weil es schon im Stadion echt schlimm aussah, so sehr hatte ich doch gehofft, dass er noch mit einem blauen Auge davon kommmt. Aber gestern gab es die Nachricht von Union: Kreuzbandriss. OP und dann Reha. Irgendwann im April kann er vielleicht wieder spielen, wenn alles optimal läuft. Und das macht es so bitter für Andy Gogia persönlich. Der Mittelfeldspieler verpasst im Prinzip fast die komplette erste Bundesliga-Saison des 1. FC Union.

Akaki Gogia jubelt nach seinem Tor für den 1. FC Union Berlin

Andy Gogia jubelt nach seinem Tor zum 1:0 in Magdeburg, Foto: Matze Koch

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Dirk Zingler widerspricht der Darstellung von Union als “der andere Klub”

Mir ist gestern irgendwann während der Podcast-Aufnahme der Kragen geplatzt. Nicht wegen der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz am Sonnabend beim 1:2 gegen Werder Bremen, sondern ein bisschen fälschlicherweise wegen des Klatschens der Gästefans nach Abpfiff. Einerseits ist  es mir völlig egal, ob Union beliebt oder unbeliebt ist, weil mir als Unioner vor allem Union wichtig ist und das alles so  läuft, wie es für uns alle als Union-Anhänger richtig ist. Aber vor allem, weil ich den Applaus der Werder-Anhänger etwas in den falschen Hals bekommen habe und mit diesen vielen Betrachtungen der vergangenen Wochen gleichgesetzt habe, in denen Union viel zu verkürzt als der etwas andere Verein dargestellt wurde, quasi als nostalgischer Sehnsuchtsort der Bundesliga. Ignorierend, dass die Bundesliga sicher nie so war, wie Union heute ist.

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Rafał Gikiewicz lässt sich gehen

Es ist Länderspielpause – das heißt Unions Spieler haben nach dem Saisonstart ein paar Tage frei und Zeit, zu entspannen. Und das sieht man auch – zumindest, wenn man ihnen auf Instagram folgt.

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Union braucht Neven Subotic nicht besonders schnell

Die Mannschaft des 1. FC Union genießt gestern und heute die ersten freien Tage der Vorbereitung, was wichtig für den Aufbau von Form ist, aber auch bedeutet, dass es weniger Nachrichten gibt.

Neven Subotic 1. FC Union

Neven Subotic trägt das Union Trikot noch nicht in Spielen, Photo: Stefanie Fiebrig

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Endlich: We have our Manni back

Als ich gestern Mittag bei Twitter von unserer Leserin animor1302 ein Foto zugeschickt bekommen habe, dass sie mit Suleiman Abdullahi am Flughafen Schönefeld aufgenommen hatte, war ich unendlich froh. Nicht weil ich wahnsinnig tief in der Geschichte um den Pass des nigerianischen Angreifers stecke, sondern weil diese Odyssee endlich ein Ende hatte. Bei mir löste das eine Erinnerung an eine ebenso langwierige Pass-Geschichte in meiner Familie aus. Ein neuer Pass bedeutet eben auch, dass Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis neu eingeklebt werden müssen. Mit der Pass-Ausstellung alleine ist es eben nicht getan. Und es gibt wirklich bessere Orte als die Ausländerbehörde am Westhafen, um auf einen Termin zu warten, auch wenn Abdullahi vielleicht das Glück hatte, nicht dorthin zu müssen.

Foto: animor1302

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Unbesiegbar, unbesiegbar, unbesieeeeegbar FCU

“Du nimmst das mit dem Boykott aber ganz schön ernst!”, sagte der Mann, der neben mir an der alten Anzeigetafel stand. Sebastian Andersson hatte gerade das 1:0 erzielt und ich war in Gedanken vertieft. Ich hatte überlegt, ob Stadionsprecher Christian Arbeit nicht auch hätte boykottieren müssen, statt die gewohnte Liturgie nach einem Torerfolg zu bringen. Er musste natürlich nicht boykottieren, denn es hieß ja, dass es ein Stimmungsboykott der organisierten Fans war und nicht der Stadionsprecher. Doch die Worte waren natürlich darauf ausgerichtet, dass doch so etwas wie Stimmung aufkam. Das waren die Gedanken, die mich beschäftigten, als um mich herum alle jubelten.

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“Schwachstellen habe ich bei Union keine gefunden”

Von Dortmund nach Regensburg. Nach einem fetten Menü wieder Schwarzbrot. So oder so ähnlich sehen es die Berliner Medien (BZ, Morgenpost und RBB). Und ich kann das auch durchaus nachvollziehen. Aber andererseits ist das der Alltag, der Erfolge wie das DFB-Pokalspiel in Dortmund erst möglich macht. Und es verbietet ja niemand dem Team, auch in der Liga für unvergessliche Momente zu sorgen. Und bei all dem ergebnismäßigen Schwarzbrot (7 Unentschieden in 11 Spielen) waren schon einige besondere Momente dabei (Gikiewiczs Torvorlage, dann das Torwarttor und das Traumcomeback von Sebastian Polter inklusive Tor des Monats). Es ist also nicht so, als würde die Mannschaft nicht dafür sorgen, dass diese Saison unvergesslich wird. Jetzt vielleicht noch ein Sieg in Regensburg und wir können wieder die Pfanne auf die Herdplatte stellen. Dafür sorgen könnte Sebastian Polter, dessen mitreißende Mentalität die Bild thematisiert.

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Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen

Noch einmal kurz zurück zum Mittwochabend. Ich wurde gestern unzählige Male von Nachbarn und Arbeitskollegen gefragt, ob ich enttäuscht sei über das Ausscheiden im Pokal gegen Dortmund. Und ich verstehe diese Frage einfach nicht. Ich durfte mit meinem großen Sohn Zeuge eines der wohl technisch und kämpferisch brillantesten Unionspiele aller Zeiten sein. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die gezeigt hat, wie man gegen Borussia Dortmund spielen muss. Und ich habe wohl eines der Top Erlebnisse vieler Unionfans mitgemacht, als wir fast die gesamte Pause durchgesungen haben: “FC Union. Unser Liebe. Unsere Mannschaft, unser Stolz!” Enttäuschung? Nein. Traurig? Nur kurz. Ansonsten: Nur Stolz! Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen.

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Natürlich stellt sich erst jetzt heraus, dass Rafal Gikiewicz tatsächlich mal Stürmer war

Wir sind alle noch nicht damit fertig, Rafal Gikiewicz für sein Tor zu feiern. Auch die Berliner Medien nicht. Dabei kommen erwartbare Informationshäppchen zu Tage, wie dass Gikiewicz in der Jugend auch im Sturm gespielt hat. Sein Zwillingsbruder ist übrigens weiter Stürmer (Transfermarkt). Ob dieses Tor es wahrscheinlicher macht, dass Gikiewicz für Polens Nationalmannschaft in Frage kommt, wie in einigen Berichten angedeutet-bis-eingefordert wird, sei mal dahingestellt. Ohnehin hätte er aktuell nur eine Chance, den mittelmäßig beliebten Posten als dritter Torhüter zu besetzen.

Torwart Rafal Gikiewicz gibt den Jubel der Fans an seine Mitspieler weiter, Foto: SF/Matze Koch

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#348 – Fünf Herzen, null Geldsäcke

Beim 1:1 gegen Heidenheim überwiegt auch bei uns die Freude über den späten Ausgleich durch den Torhüter Rafal Gikiewicz. Aber ein offensiver Plan A wäre auch toll. Außerdem diskutieren wir ausführlich Unions Vorschläge zur Veränderung des Profifußballs.

Union-Präsident Dirk Zingler vor dem Spiel gegen Heidenheim bei Sky, Foto: SF/Matze Koch

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