Die große Frage lautet: Wie bewahren wir unsere Fußballkultur in Zeiten des modernen Fußballs?

Seit gestern haben wir Klarheit, was den Anpfiff des DFB-Pokalspiels zwischen Dortmund und Union betrifft. Am 31. Oktober um 18.30 Uhr ist Anstoß. In Erinnerung an das Einlassdebakel vor zwei Jahren habe ich mir tatsächlich Zugtickets geholt, mit denen das große Kind und ich sehr zeitig in Dortmund sein werden. Wie alle anderen warte ich aber vorher gespannt auf den Modus der Ticketvergabe. Auch da gab es vor zwei Jahren Kritik.

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Sebastian Andersson liebt die Wörter “Zweikampf” und “Fußballgott” und ist damit bei Union genau richtig

Bei Union ruht aktuell die See. Dabei kann durchaus noch etwas passieren. Bis morgen sind Transfers in Deutschland noch erlaubt. Und während auf der Seite der Zugänge alles gelöst ist, kann sich bei den Abgängen noch einiges tun. Auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass alle Spieler mit nur noch sehr geringer Perspektive jetzt einen neuen Verein finden oder überhaupt aktiv suchen. Doch ein oder zwei Abgänge kann ich mir beim übergroßen Kader durchaus vorstellen.

Präsident Dirk Zingler begrüßt die Spieler beim Training, 29.08. 2018, Foto: Matze Koch

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Wunsch für die zweite Pokalrunde: Ein Abschiedsspiel für Steven Skrzybski im Stadion an der Alten Försterei

Auf der Rückfahrt aus Jena haben wir gestern Abend nach dem 4:2 in der ersten Pokalrunde ein wenig spekuliert. Wen würden wir uns denn für die nächste Runde wünschen? Ein Thema, das auch der Kurier aufgenommen hat. Für mich ist es eigentlich klar: Ein Heimspiel sollte es endlich mal wieder sein. Das wäre das Wichtigste. Davon abgesehen wäre ein offizielles Abschiedsspiel für Steven Skrzybski gegen Schalke wirklich toll. Oder noch einmal ein Ausflug zur BSG Chemie in den Alfred-Kunze-Sportpark nach Leipzig. Den DFB-Pokal als Wettbewerb zur Traditionspflege zu nutzen. So könnten wir den Wettbewerb für uns ein wenig umdeuten.

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#341 – Jenaer und Jenenser

Union gewinnt das Pokalspiel beim FC Carl Zeiss Jena mit 4:2 und wir reden schon auf der Rückfahrt nach Berlin über das Spiel, einen merkwürdig isolierten Jenaer Ultrablock und die Kernberge als erweitertes Stadion, wo auch Banner gezeigt werden können.

Foto: Sebastian Fiebrig

Danke an Knut, der das Podcast-Mobil während der Aufnahme sicher Richtung Berlin gesteuert hat.

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Union hat den Vorteil, dass es keine übergroße Vergangenheit gibt, die den Verein erdrücken kann

Es gibt zwei Wege, sich dem Pokalspiel heute beim FC Carl Zeiss Jena (Anstoß 18.30 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld) zu nähern. Über die Geschichte, weil Union vor 50 Jahren mit dem FDGB-Pokal den einzigen großen Titel der Vereinsgeschichte im Finale gegen den FC Carl Zeiss Jena gewann. Und weil sowohl der Klub aus Jena als auch der 1. FC Union Spieler des Pokalfinals von 1968 zur Partie eingeladen haben, liegt das auf der Hand. So hat die Berliner Zeitung mit Peter Ducke telefoniert, den ich als Kind nur daher kannte, dass ich mal Sportunterricht bei ihm hatte, weil er Lehrer an meiner Schule war. Aber natürlich ist er eine der großen Jenaer Spielerfiguren überhaupt, der Name wurde fast ehrfürchtig ausgesprochen und mein Vater bekam einen merkwürdigen Glanz in den Augen, wenn er vom Schwarzen Peter sprach. Für mich war er damals halt nur Sportlehrer.

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Der DFB sorgt im Pokalsieger-Jahr für das Rückspiel in Jena

Der Textilvergehen-Server war drei Tage down. Deshalb veröffentlichen wir die “State of the Union”-Texte noch einmal, die wir in der Zwischenzeit nur bei Facebook publiziert haben.

Heute vor 50 Jahren gewann der 1. FC Union das Pokalfinale gegen den FC Carl Zeiss Jena (Spielbericht vom Finale hier und der Kurier hat auch einen langen Text dazu). Da auch der DFB einen Sinn für Geschichte hat, konnte es gestern nur ein Los geben:

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Der Pokalsieg der Eintracht ist (leider) nur die Ausnahme von der Regel, aber trotzdem geil

Als ich gestern Abend mit Maik vom St.-Pauli-Podcast Millernton nach dem Pokalfinale die Treppenstufen des Olympiastadions nach oben stieg, sagte ich: “Das war ein richtig geiler Abend. Aber es tut auch ein bisschen weh, zu wissen, dass unsere beiden Vereine so etwas wahrscheinlich nie mehr erleben werden.”

Pokalübergabe an die Eintracht, Foto: Sebastian Fiebrig

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Der Abstand ist kleiner geworden

Vor ziemlich genau 14 Jahren stand ich hinter dem Zuckertor im Stadion an der Alten Försterei und sah Union gegen Leverkusen im DFB Pokal spielen. Wir waren beeindruckt und Leverkusen stand damals auf Platz 1 der Bundesliga. Bei Union spielten Baumgart und Ristic, im Tor hatte Robert Wulnikowski gerade Sven Beuckert als Stammkraft abgelöst.

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Pokalabend ohne Kater

An das Pokalspiel, das für Union heute Abend in Leverkusen ansteht, hat wohl kaum jemand in den letzten Wochen allzu viele Gedanken verschwendet. Außer vielleicht den Spielern, für die es eine Chance ist, sich zu zeigen. Ansonsten ist Leverkusen keine so große Bühne wie Dortmund im letzten Jahr, stellt aber auch bessere Mittel gegen den Kater zur Verfügung, mit dem Union damals gegen Düsseldorf verlor.

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