Das war auf der Mitgliederversammlung wichtig

Die Zahlen, die Union-Präsident Dirk Zingler gestern auf der Mitgliederversammlung präsentierte, waren durchweg positiv. Erstaunlich finde ich die Entwicklung bei den Mitgliedern, bei denen Union um 2014 herum eine Phase der Stagnation erreicht hatte. Mich würde tatsächlich interessieren, wie viele der rund 4.500 Neumitglieder nach der Neuregelung der Vergabe der Dauerkarten eingetreten sind. Wenn die Zeitangabe unten stimmt, dürfte die gelbe Säule erst ab 01.07. dieses Jahres gelten.

Update 10.13 Uhr: Dirk Zingler sagte auf der Mitgliederversammlung, dass um die 700 Dauerkarteninhaber jetzt auch Mitglied wurden.

Quelle: 1. FC Union Berlin

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Die Familien-Mitgliedschaft für Kinder als Antwort auf die Regeln zum Dauerkartenverkauf ab nächster Saison

Heute Abend um 19 Uhr ist die Mitgliederversammlung von Union, die mal wieder in der Ballspielhalle statt in der Haupttribüne stattfindet. Vom Verein gibt es den Hinweis, es lieber nicht mit dem Auto zu versuchen, da keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Ich tue mich schwer, wirklich strategisch wichtige Themen zu finden, die heute diskutiert oder entschieden werden. Das wichtigste für den Verein ist klar: Das sportliche Ziel Bundesliga-Aufstieg soll erreicht werden und mit dem Bau des Nachwuchsleistungszentrums, des Clubhauses und des Stadionausbaus sind strategische Entscheidungen getroffen wurden, die Union für die nächsten 10 Jahre entscheidend prägen werden. Weiterlesen

Die neuen Trikots: Zweimal traditionell und einmal was komplett anderes

Nachher bei der Saisoneröffnung gibt es die restlichen neuen Trikotsätze an echten Sportlern zu bewundern. Hier schon einmal eine Vorschau:

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Von einer hohen Systemgebühr beim Online-Dauerkartenkauf und ein paar Worte zum Stadionausbau

Gestern ging es los mit dem Dauerkartenverkauf für die nächste Saison und wenn die vergangene Saison durch ihre hohe Stadionauslastung und die für die Saison 2018/19 veränderte Dauerkartenvergabe (Reservierung nur noch für Mitglieder) etwas Positives für Union hat, dann wohl, dass sich vielleicht noch nie so zeitig so viele Unioner um die Dauerkarten bemüht haben. Die Schlange vor dem Zeughaus sah schon beeindruckend aus:

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Union schafft den Dauerkartenrabatt ab und führt damit quasi Saisontickets ein

Die Aufgabe vor der Union bei der Neusortierung beim Erwerb der Dauerkarten als Verein stand, war eigentlich nicht lösbar. Denn bei aktuell noch gleichbleibender Kapazität im Stadion, die im Zuge des Stadionausbaus vielleicht zwischendurch auch noch sinken wird, ist es nicht möglich, mehr Karten anzubieten, als die Nachfrage verlangt. Dazu gab es schon in dieser Saison einiges Murren darüber, wer denn jetzt für besondere Spiele ein Vorkaufsrecht (das Pokalspiel in Dortmund beispielsweise) haben soll. Fanklubs (hier haben wir immer noch einen Stopp der Aufnahme neuer Fanklubs seit Ende des vergangenen Jahres), Mitglieder, Dauerkarteninhaber? Und was ist eigentlich mit Unionern, die aus Gründen nichts von alledem sind?

Dazu gab es seit Monaten eine Diskussion, die der Verein auch in die organisierte Fanszene getragen hat. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Diskussionen an die Grundangst jedes Unioners appelliert haben: Wie kann ich sicherstellen, dass ich noch ins Stadion komme? Niemand wollte also auf seine Vorkaufsrechte verzichten und Union als Verein war in der Situation, in der klar war, dass irgendwem weh getan werden musste.

Vor 5 Jahren: Start des freien Vorverkaufs von Dauerkarten 2012, Foto: Matze Koch

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Stephan Fürstner tief in die grünen Augen geschaut

Im Kurz-Trainingslager in Neuruppin arbeitet das Unionteam weiter an den Grundlagen für die neue Saison. Und das Hotel knechtet die Mannschaft weiter mit einem Sinnspruch des Tages.

Das Schöne an der Vorbereitung ist, dass Zeit bleibt die Neuen mal kennenzulernen. Unabhängig von sportlichem Ergebnissen wie mitten in der Saison. Der Tagesspiegel hat sich mit Stephan Fürstner hingesetzt und ihm tief in die grünen Augen geschaut. Ich bin sehr gespannt, ob er es als Sechser schafft, das teils etwas gelähmt wirkende Aufbauspiel aufzubrechen. Im Konterspiel war das kein Problem für Union. Dafür aber, wenn sich der Gegner gut gestaffelt positioniert hat.


Foto: Matze Koch

Bild/BZ und Kurier haben sich jeweils mit Kenny Prince Redondo unterhalten. Hier geht es vor allem um den Wadenumfang und die Schnelligkeit auf den ersten Metern. Der Junge ist ein Versprechen. Wenn er sich in der Zweiten Liga durchsetzen kann, wäre das einerseits eine Auszeichnung an das Trainerteam, junge Spieler aus niedrigeren Ligen an höheres Leistungsniveau heranzuführen. Und es wäre vielleicht auch ein Zeichen für andere Spieler, über Union den Sprung in den Leistungsfußball zu versuchen.

Mit Maxi Thiel hat das bereits in der letzten Spielzeit gut funktioniert. Wobei das allerdings zunächst eine Leihe war. Eine Verpflichtung über eine Spielzeit hinaus wie bei Redondo ist einganz anderes Risiko für den Verein.

Die DFL hat gestern den Spielplan veröffentlicht. Für mich wichtig war der Start und das Ende mit einem Heimspiel. Gegen wen ist egal, da sowieso gegen alle gespielt werden muss. Ansonsten macht mich das wenig an, da es die Leute in Frankfurt noch nicht geschafft haben, die ersten Spieltage in vier Wochen auf einen genauen Termin festzusetzen.

Ans Herz legen möchte ich euch noch die Dauerkartenübersicht, die das St.Pauli-Blog Der Übersteiger seit Jahren erstellt. Dort listet er die Preise der Dauerkarten in drei verschiedenen Kategorien auf. Diese Statistik hat Schwächen, gibt aber trotzdem einen guten Überblick, wo sich der eigene Klub befindet.

Spoiler: Union liegt bei den Sitzplätzen weiter oben im Preissegment und bei den Stehplätzen im Mittelfeld. Die teuren Sitzplätzen ergeben sich schlicht aus dem Fakt, dass es keine schlechten Sitzplätze (Kurve, Hintertor) bei Union gibt und die schlechteste Kategorie in der Alten Försterei (Haupttribüne) in anderen Stadien bereits gehobene Kategorie ist.

 

Ich wünsche allen viel Spaß, die heute 17 Uhr in Neuruppin den Test gegen den dortigen MSV sehen.

Und noch eine Frage zum Abschluss: Habt ihr Interesse, diese tägliche Übersicht “State of the Union” per Mail zu empfangen? Dann würde ich da etwas basteln. Gebt mal Feedback.

Alle wollen nach Aue. Notfalls auch mit dem Fahrrad.

Wenn ich mir so durch den Kopf gehen lasse, was ich gestern so nach dem Spiel gehört habe, dann schätzen wohl alle eine Fahrt nach Aue. Das mag die 1:2 Niederlage in einem anderen Licht erscheinen lassen. Denn so hätte das Ergebnis einen höheren Sinn.

Über das Spiel so richtig hinwegtrösten kann mich diese Interpretation nicht. Auch wenn ich persönlich genauso lieber nach Aue als nach Aalen fahre. Ich war gestern enttäuscht von der Doppelsechs Jopek-Zejnullahu, die ihren Anteil daran hatten, dass zwischen Defensive und Offensive ein riesiges Loch klaffte. Was in München noch gut funktionierte, klappte bei einem Gegner überhaupt nicht, der Union erfolgreich mit Unterbrechungen aus dem Tritt brachte und ständig auf den Füßen stand. Aue war gestern eklig zu spielen.

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Foto: Stefanie Fiebrig

Aber wie immer gilt: Es war nicht alles schlecht. Im Gegensatz zu vielen Unkenrufen aus dem März sind beide Torhüter aus der Rotation, die Trainer Norbert Düwel vorgenommen hatte, gestärkt heraus gekommen. Jedenfalls sorgte Haas gestern mit Neueresken Paraden dafür, dass Union so lange im Spiel blieb. Michael Parensen lieferte als Innenverteidiger gestern eine richtig gute kämpferische Vorstellung ab. Und wenn auch nicht in Toren erfolgreich, so habe ich zumindest gesehen, wie die Außenbahn-Spieler versucht haben, das Loch im Mittelfeld zu umspielen.

Spielberichte gibt es im Tagesspiegel und Kurier. Und auch bei der Morgenpost, die meint, dass sei keine gute Werbung zur Verlängerung der Dauerkarte gewesen. Ein Beweisfoto zu dieser These gibt es hier:

Modeln geht immer

Falls irgendein Mobilfunk-Provider ein Handy-Model braucht. Gestern saß vor dem Anpfiff eins bei Union auf der Bank. Sören Brandy sieht einfach in jeder Lebenslage gut aus.

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Foto: Stefanie Fiebrig

Ungefähr 150 Unioner radelten gestern mit den Oranienburger Fröschen zum Stadion:

Union on Tour! By bike with 150 other fans to the Alte Försterei #fcunion

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Fiel weint zum Abschied

Und als kleinen emotionalen Rausschmeißer gibt es heute die Pressekonferenz, in der sich Cristian Fiél vom Profifußball verabschiedet. Hinweis: Taschentücher bereit halten.