Christopher Trimmel versteigert eine selbstgemachte Zeichnung und tätowiert sie auf Wunsch auch selbst

Die Fantagung, die die Fan- und Mitgliederabteilung gestern im Stadion an der Alten Försterei verannstaltet hatte, wurde von über 100 Fans besucht, die verschiedene Themen in immer wieder verschiedener Besetzung diskutiert haben. Von den Themen abgesehen hat mir besonders gut gefallen, dass die Veranstaltung dazu geführt hat, dass wirklich sehr verschiedene Unionfans miteinander ins Gespräch kamen und so andere Perspektiven kennengelernt haben. Ich würde so etwas gerne öfter haben, weil das den eigenen Erfahrungshorizont erweitert, und kann eine Teilnahme nur empfehlen.

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Dass Union-Spieler auf dem Transfermarkt begehrt sind, ist erst einmal ein gutes Zeichen

Die gute Nachricht von gestern: Marcel Hartel hat seinen Infekt soweit überstanden, dass er gestern auch mit dem Team trainieren konnte, wie wir hier ganz deutlich sehen:

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Nach dem Spiel in Kiel dürfen sich alle irgendwie in ihrer Meinung bestätigt fühlen

Nach dem 2:2 in Kiel gibt es für alle Fraktionen etwas, was sie aus dem Spiel mitnehmen können. Diejenigen, die sagen, dass die Schwächen bei langen Bällen hinter die Abwehr durch die immer noch nicht schnellen Defensivspieler weiter eine Gefahr darstellen, dürfen sich durch das Tor zum 1:0 für Kiel bestätigt fühlen. Aber auch diejenigen, die sagen, es liegt nicht allein an der Abwehr, denn zumindest die Zuordnung stimmte beim Rausrücken von Marc Torrejon auf den Flügel, es war Mittelfeldspieler Grischa Prömel, der nicht nah genug bei seinem Gegenspieler war.

Es dürfen sich diejenigen bestätigt fühlen, die einen Torwartwechsel herbeisehnten. Denn Daniel Mesenhöler zeigte beispielsweise bei der Parade in der zweiten Hälfte eine überragende Leistung, als er nach einem abgefälschtem Zuspiel den Dropkick gerade noch an den Pfosten lenkte. Aber es dürfen sich auch die bestätigt fühlen, die sagen, dass der Torwartwechsel egal ist, denn an den Gegentoren hatte der Keeper keine Aktie.

Felix Kroos gibt Anweisungen, Foto: Matze Koch

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Mal schauen, was André Hofschneider von einem mitspielenden Torwart erwartet

Das größte Thema in den Berliner Medien bleibt Daniel Mesenhöler, der seit Mittwoch als die neue Nummer 1 feststeht. Mich hat ein wenig irritiert, das nun vom mitspielenden Torhüter gesprochen wird, der im neuen Spiel-System des 4-4-2 mit Raute mehr gefordert wäre. Jedenfalls sagte Daniel Mesenhöler unter anderem im Kurier: “„Der mitspielende Torwart ist mehr gefordert als vor einem Jahr. In dem Aspekt habe ich einen großen Schritt nach vorne gemacht.” Das ist eine Qualität, die Jakob Busk nun wirklich auch mitbringt, oder wie ich finde, erstmals richtig zu Union gebracht hat. Aber das ist eigentlich nur eine weitere Bestätigung dafür, dass zwischen beiden Keepern kein großer Abstand herrscht.

Die Details, was vom mitspielenden Torhüter verlangt wird, erfahren wir aber nicht. Das prägendste Beispiel aus meiner Sicht in der Zweiten Liga ist dafür Marvin Schwäbe von Dynamo Dresden (der wegen einer Knie-Verletzung lange ausfallen wird, Sächsische Zeitung), der als Anspielstation für die Abwehrspieler quasi der dritte Innenverteidiger ist, wenn Gegner zu pressen versuchen. Ich bin gespannt, was wir da wirklich zu sehen bekommen. Kiel und Nürnberg werden beide genug Druck ausüben, um uns zu verraten, was da dran ist.

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Der Rückrunden-Mesi ist wieder da

Das Trainerteam hatte laut BZ einstimmig entschieden: Daniel Mesenhöler wird für die Rückrunde (ja, ein Spiel der Rückrunde gab es schon im Dezember) der Stammkeeper. Der Torhüter stand entsprechend beim finalen Test gestern gegen Ingolstadt (1:1) im Tor. Diese Entscheidung, die etwas anders gelagert auch schon in der vergangenen Rückrunde so fiel, hatte sich abgezeichnet. Ob sie tatsächlich den Ausschlag gibt, weiß ich nicht. Ich persönlich sehe das eher als internes Zeichen an die Mannschaft, dass sich auch was ändern kann und es keine sicheren Startelfplätze gibt (auch wenn das bei weitem nicht für jede Position auf dem Feld zutrifft). Beide Keeper sind so gut, dass ich als Trainer keine schlaflose Minute haben würde, wenn der eine den anderen ersetzt. Wenn jetzt jemand von einer mutigen Entscheidung spricht, kann ich das also persönlich null nachvollziehen. Es war die Personalentscheidung mit dem geringsten Risiko für das Trainerteam.

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Wenn André Hofschneider ein personelles Zeichen setzen möchte, dann ist heute der Zeitpunkt dafür

Um 9.30 Uhr ist noch ein Training, bevor es dann zum Test gegen Ingolstadt nach Luckenwalde geht. Dort ist 17.30 Uhr Anpfiff im Werner-Seelenbinder-Stadion (Eintritt 10 Euro, keine Ermäßigungen). Eine Live-Übertragung gibt es nicht, dafür einen Liveticker.

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Bis zum Testspiel am Mittwoch gegen Ingolstadt ist die Torwartfrage entschieden

Bis Mittwoch will sich Trainer André Hofschneider in der Torwartfrage zwischen Jakob Busk und Daniel Mesenhöler entschieden haben. Wer im Testspiel gegen Ingolstadt (die Partie findet in Luckenwalde statt) zwischen den Pfosten steht, wird höchstwahrscheinlich die Nummer 1 sein. BZ und Berliner Zeitung sehen mittlerweile Daniel Mesenhöler leicht in Front. Dabei könnte die leichte Verletzung zu Beginn des Trainingslagers für Jakob Busk ein kleiner Nachteil gewesen sein.

Jakob busk und Daniel Mesenhöler im Trainingslager in Spanien, Foto: Matze Koch

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Dirk Zingler: “Unruhe und schlechter Fußball waren auch vorher da”

Nachdem Dirk Zingler sich in der letzten Woche in einem internen Interview über den Trainerwechsel geäußert hat, erscheint in der heutigen Ausgabe des Kicker ein Interview mit Unions Präsident, in dem er versucht, diese Entscheidung auch gegenüber Journalisten zu rechtfertigen. (Nur Teaser online.)

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Daniel Mesenhöler kann sich für seine gute Leistung im Pokal nichts kaufen

Da hat der Kurier heute eine wirklich berührende Überschrift für seinen Text über Daniel Mesenhöler gewählt: “Das war wohl mein letztes Spiel für Union …” Der Keeper, der das Rennen um den Stammplatz im Tor knapp gegen Jakob Busk verlor, sagte diesen Satz nach dem Ausscheiden im Pokal gegen Leverkusen. Jens Keller hatte dieses Jahr von Beginn an klargestellt, dass der Keeper, der nicht in der Liga Stammtorhüter wird, dafür im Pokal zwischen den Pfosten stehen wird. Mit dem 1:4 am Dienstag ist diese Stammplatzgarantie abgelaufen. Sollte sich Jakob Busk nicht verletzen oder andere Umstände eintreten, dürfte Daniel Mesenhöler recht haben. Es war sein letztes Spiel für Union. Denn sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus und er ist zu gut, um als zweiter Keeper zu bleiben.

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Ein Ergebnis, das nicht die Wahrheit vom Spiel erzählt

Union verliert 1:4 in Leverkusen. Und ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Ergebnis aufregt. Nicht weil Union verloren hat. Aber mich nerven die zwei Tore zum Schluss, als der Schiedsrichter einen unberechtigten Elfmeter pfiff und auch noch durch einen direkten Freistoß das vierte Tor fiel. Weil diese beiden Tore zu diesem Zeitpunkt nicht gepasst haben. Und ich möchte auch nichts davon hören, dass Union vielleicht die Cleverness und Coolness gefehlt hat, die Leverkusen gezeigt hat.

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