Die verschollene Presseschau – Finale

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Das Flugzeug brummte vor sich hin, während es durch die Dämmerung in Richtung Nürnberg flog. Ich saß auf einem billigen Last-Minute Platz und ging alles noch einmal in Ruhe durch.

Endlich hatte ich alle Puzzle-Stücke in der Hand. Ich wusste, was ich von den zurückliegenden Tagen zu halten hatte. Die DVD, die ich im Keller gefunden hatte, enthielt alles, was ich brauchte: Rechnungen, Verträge, Pläne.

Ich hatte sie mir auf Johns altertümlichen Rechner angesehen, der bemerkenswerterweise ein DVD Laufwerk enthielt. Es dauerte nicht lange, bis ich erkannte, welches Spiel hier gespielt wurde: Die Entführung, die ich beauftragt war aufzuklären, war keine echte Entführung.

Um genau zu sein, war nichtmal das Entführungsopfer ein echtes Entführungsopfer. Den Star-Autoren der Presseschauen auf dem Blog meiner Auftraggeberin gab es nicht. Man könnte sogar sagen, dass es das Blog gar nicht richtig gab.
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Die verschollene Presseschau – Teil 5

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Mir war klar, dass ich hier nur genau eine Chance hatte. Solange ich die Überraschung auf meiner Seite hatte, war noch nicht alles verloren. Ich lag so ruhig, wie es mir möglich war. Die Stimmen kamen näher und ich fühlte, wie vier Hände nach mir griffen. Ich ließ sie meinen „bewusstlosen“ Körper hochheben, in der Hoffnung, dass sie mir die Fesseln abnehmen würden.

Mit ein paar unsanften Bewegungen setzten sie mich auf einen Stuhl und nahmen mir den Sack vom Kopf. Ich konnte das erste Mal meine Augen einen winzigen Spalt breit öffnen und sah zwei meiner Angreifer aus dem Café vor mir stehen. Sie leerten zwei Fässer Bier in den Abfluss in der Ecke und ich brauchte nicht viel Phantasie, um mir vorzustellen, wer anstelle des Bieres in den Fässern landen sollte.

Von meiner Auftraggeberin und dem dritten meiner Café-Angreifer war weit und breit keine Spur – ich vermutete, dass sie meinen unbekannten Zellengenossen auf seinen Aufenthalt im Bierfass vorbereiteten. Wie falsch ich damit lag, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
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Union macht mit dem neuen Fanshop jetzt das, was man schon vor zwei Jahren machen wollte

Soft-Opening nennt sich das, was im Fanshop heute passiert. Will heißen: Der neue Laden in der Bahnhofstraße öffnet einfach und jeder kann rein, ohne dass es vorher eine große Party gibt. Wobei … Gestern Abend gab es schon eine kleine Party dort:

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Daniel Haas trainiert bei Hertha mit und das ist überhaupt kein Problem

Wusstet ihr, dass Daniel Haas in Berlin geblieben ist und jetzt bei Herthas U23 mittrainiert? Ich nicht. Und ich finde es sehr schade, dass er noch keinen neuen Verein gefunden hat. Aber daraus jetzt ein Problem wegen der Rivalität Union-Hertha oder dem aktuell verbesserungswürdigen Verhältnis zwischen Hertha-Fans und Verein zu machen (BZ)? Eher nicht. Union hat einfach keine U23 mehr, bei der Haas mittrainieren könnte und es ist doch gut, in solch einer schwierigen beruflichen Situation wenigstens bei der Familie sein zu können. Ich wünsche Daniel Haas, dass sich bald die Gelegenheit für einen neuen Job ergibt.

Daniel Haas bei seinem Abschied von Union, Foto: Matze Koch

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Daniel Haas: Vom Torhüter zum Angreifer

Union gewann gestern den Test bei FB Preussen Eberswalde mit 4:1 (Zusammenfassung auf AFTV). So weit, so normal. Ungewöhnlich war, dass Daniel Haas die ersten 45 Minuten als Feldspieler auf dem Platz stand und als Stürmer zwei Tore schoss (BZ). In der zweiten Hälfte übernahm dann Mo Amsif für Haas im Angriff und Fabian Schönheim wechselte ins Tor. Bilder vom Spiel findet ihr bei unveu.de

Twitter: @fcunion

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Teve260 – Aufstieg irgendwann

Am Ende stimmte die gesamte Choreographie: Union gewinnt das letzte Saisonspiel gegen Freiburg, die Abschiede von Spielern und Verantwortlichen gingen ans Herz und trotz dieser turbulenten Saison holt Union Platz 6. Wir sind fertig.

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Mehrere Abschiede und ein hochanständiges, letztes Spiel.

Ich mag die Tradition, sich am letzten Spieltag in aller Form zu verabschieden. Sie ist gut, sie ist richtig, sie ist angemessen. Auch wenn ich jedes Mal heulen muss. Damit ich nicht ganz so sehr traurig bin, habe ich etwas sehr Schönes geschenkt bekommen. Ein schwarzes Trikot mit einer 1 drauf. Ich ziehe das an, und ich behalte es an. Daniel Haas. Ich bin zu anhänglich für Fußball. Wie eine Unionbank ohne Detlef Schneeweiß aussieht, kann ich mir auch nicht vorstellen. “Ich bin doch noch hier!”, tröstet mich Detlef. Jedenfalls glaube ich, dass er das ist, meine Brille ist schon wieder so beschlagen. Hofi das letzte Mal auf der Trainerbank. Dann spielt Union ein überraschend gutes Spiel gegen den Zweitligameister Freiburg. Wir sehen ein letztes Mal, wie Bobby Wood eingewechselt wird. Und jetzt ist Pause. Ich weiß nicht, wie es euch geht: Ich brauche die.

Bekommt Daniel Haas ein Abschiedsspiel?

Der Kurier ist sich sicher: “Coach André Hofschneider schenkt dem 32-Jährigen am Sonntag gegen den Aufsteiger SC Freiburg ein Abschiedsspiel!” Eine Bestätigung von Haas oder Unionseite gibt es dafür nicht. Und angesichts der Tatsache, dass es noch viel Fernsehgeld für die nächste Saison geht, bin ich mir auch nicht so sicher, ob das klappt.

Daniel Haas beim Testspiel in Babelsberg, Foto: unveu.de

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Schade, dass nicht alle einen richtigen Abschied im Stadion bekommen

Am Sonntag vor dem Freitagsspiel werden drei Unioner verabschiedet:

  • Torhüter Daniel Haas (Vertrag wird nicht verlängert)
  • Fitness- und Reha Trainer Daniel Wolf (Vertrag wird laut Bild nicht verlängert)
  • Mannschaftsleiter Detlef Schneeweiß (Rente)

Twitter: @rudelbildung

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Die Torwartfrage mal von einer anderen Seite gestellt

Normalerweise nähern wir uns der Torwartfrage immer vom Stammtorhüter aus. Aber dieses Mal müssen wir die Personalien von der Nummer 3 ausgehend diskutieren. Denn Mo Amsif sagte allen interessierten Berliner Medien, dass er trotz Vertrag bis 2017 im Sommer Union verlassen möchte: “Ich kann nicht zufrieden sein. Gespräche seitens des Vereins wurden schon geführt. Es ging darum, wie ich mich fühle und wie der Verein mit mir plant. Wir werden sehen, dass wir zu einer Einigung kommen und dass ich schnellstmöglich den Verein verlasse.”


Foto: Matze Koch

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