“Es reicht auch mal, wenn man dreckig gewinnt“

Es stimmt vieles nicht in dieser qualitativ vielleicht besten Union-Mannschaft aller Zeiten. Aber den Kampf und Willen kann ihr keiner absprechen. Auch nicht in wirklich schlechten Partien wie zuletzt in Braunschweig. Der 2:1-Sieg gestern gegen Sandhausen bot Ausschnitte von vielen Seiten, die das Team in dieser Saison gezeigt hat. Eine weiterhin beeindruckende Effizienz vor dem Tor beispielsweise. Union benötigte schon in der Hinrunde relativ wenig Möglichkeiten für eigenen Torerfolg, aktuell vor allem durch Steven Skrzybski der in einer beeindruckenden Form ist (teilweise völlig im Gegensatz zum Ergebnis-Trend). Ob der Ball zum 1:0 haltbar war? Ich war der Meinung, dass er ab dem Moment, als sich Skrzybski den Verteidiger etwas vom Hals geschafft hatte, nicht mehr zu verteidigen war. Dazu kommt, dass er sagte: “Ich wollte den Ball eigentlich auf die lange Ecke ziehen, habe ihn aber nicht mehr rumgekriegt.” Bei dem Tempo im Abschluss würde ich dem Torwart jedenfalls keinen Vorwurf machen.

Steven Skrzybski jubelt nach seinem Tor zum 1:0 gegen Sandhausen, Foto: Hupe/union-foto.de

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Marc Torrejons zentrale Rolle in der Abwehr steht ihm gut

Das letzte Spiel, das Union nach Braunschweig führte, stand noch unter ganz anderen Vorzeichen. Die Morgenpost erinnert uns noch einmal an die Zeit zum Ende der vergangenen Saison, als Union in Braunschweig die Chance auf die Relegation verspielte. Ich empfinde diesen Gedanken momentan als nicht hilfreich, weil er natürlich davon ablenkt, worum es heute geht. Nicht mehr das große Ziel vor Augen oder die Angst, es zu verspielen. Es geht darum, weiter so griffig in den Zweikämpfen zu sein und defensiv aufmerksam zu sein. Für Union geht es nicht mehr um Saisonziele, sondern darum kleine Schritte zu machen. Sich weiter Selbstsicherheit zu holen und dem Gegner den Glauben daran zu rauben, gegen Union gewinnen zu können. Ob am Ende doch noch was dabei rausspringt im Sinne von Aufstiegsplätzen, liegt definitiv nicht allein in den Händen der Mannschaft.

Marc Torrejon beim Training am 07.02. 2018, Foto: Matthias Koch

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Christopher Trimmel ist unersetzlich

Nun, wo Union unter André Hofschneider endlich ein Spiel gewonnen hat, würde der Trainer wohl gerne nichts an seiner Mannschaft ändern. Der immer noch im Kader steckende Infekt wird das aber wahrscheinlich nötig machen – vor allem, weil Christopher Trimmel wohl ausfallen wird.
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Peter Kurzweg muss Christopher Trimmel vertreten

Vor dem Spiel am Samstag in Heidenheim trainierte Union gestern zum einzigen Mal öffentlich. Dieser Einblick genügte den anwesenden Reportern aber um festzustellen, dass Atsuto Uchida noch nicht das gesamte Training mit der Mannschaft absolvieren konnte und so wohl am Wochenende nicht in der Startelf stehen wird (B.Z.). Das gilt auf absehbare Zeit auch für Kenny Prince Redondo, der sich erneut verletzt hat.

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Redondo tritt frustriert über eine neue Verletzung eine Stange, Photo: Matthias Koch

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Pokalabend ohne Kater

An das Pokalspiel, das für Union heute Abend in Leverkusen ansteht, hat wohl kaum jemand in den letzten Wochen allzu viele Gedanken verschwendet. Außer vielleicht den Spielern, für die es eine Chance ist, sich zu zeigen. Ansonsten ist Leverkusen keine so große Bühne wie Dortmund im letzten Jahr, stellt aber auch bessere Mittel gegen den Kater zur Verfügung, mit dem Union damals gegen Düsseldorf verlor.

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Nadelarbeit mit Christopher Trimmel

Heute geht es für die Profis wieder mit dem Training los. Kein Problem, denn schließlich ist die Partie gegen Düsseldorf erst am Sonntag. Kurioserweise haben die einzigen beiden Medien, die sich wirklich täglich mit Union beschäftigen, sich heute den gleichen Spieler rausgesucht: Christopher Trimmel. Der Kurier lässt ihn ein wenig über die Stück für Stück verbesserte Abwehr sprechen (jedenfalls wenn es nach Gegentoren geht) und Bild/BZ gehen auf seine Tätowierungskünste ein, die er aktuell am rechten Bein von Union-Physio Thomas Riedel auslebt. Ich vermisse die Instagram-Live-Videos von den Sitzungen ein wenig, denn es war einfach unglaublich beruhigend, Unions Verteidiger bei der Nadelarbeit zuzusehen.

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Atsuto Uchida wird vorgestellt, aber “unser Japanisch ist noch verbesserungswürdig”

Eine Pressekonferenz für eine Neuverpflichtung ist wohl eine Premiere bei Union. Wenn es das überhaupt schon einmal gab, ist es länger her und nicht besonders stark in Erinnerung geblieben. Aber das Interesse an Atsuto Uchida hat den Medientermin gestern offenbar nötig gemacht.

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Uchida betonte, sich darauf zu freuen, in einem tollen Stadion vor tollen Fans zu spielen. Ginge es nach ihm gerne auch schon am Sonntag; Photo: Michael Hundt / Matthias Koch

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Ein Angebot für Kristian Pedersen, das unter der Schmerzgrenze ist

Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Laut Bild/BZ gab es für Kristian Pedersen ein Angebot vom AC Florenz. Während ich vor 1 bis 2 Jahren noch 2,5 Millionen Euro für einen Union-Spieler als herausragend empfunden hätte, überlege ich jetzt, wie ernsthaft das Angebot gewesen sein mag, wenn man angesichts der Inflation der Transfersummen “nur” 2,5 Millionen Euro bietet. Aufgrund des Preis-Leistungsverhältnisses scheint die deutsche Zweite Liga mittlerweile eine Reservoir zu sein, aus dem sich ausländische Ligen (vor allem die Zweite englische Liga) bedienen. Tief in meinem Inneren wünschte ich mir, union hätte auf dieses Angebot von Florenz so reagiert wie Pedersen und Sebastian Bönig auf diesem Bild.

Traningslager ist immer schön⚽️🇦🇹 #spaß #fußball #unionberlin

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Teve298 – Sebastian Polter kann mit seinem Hintern sehr raumgreifend sein

Union gewinnt am ersten Spieltag 1:0 in Ingolstadt. Wir schauen uns an, ob wir aus dieser Partie schon etwas für die Saison ableiten können. Außerdem diskutieren wir über die neuen Regeln bei der Kartenvergabe.

Screenshot: AFTV

Der Name, der mir zwischendurch nicht eingefallen ist, war Achim.

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Wahnsinnstor von Christopher Trimmel, aber der Jubel … 😂😂😂

Ich habe gestern etwas gehadert beim 1:0 in Ingolstadt. Zuerst mit Union, die in den ersten 20 Minuten wahnsinnige Probleme hatten, überhaupt in die Zweikämpfe zu kommen. Dann mit Ingolstadt, deren Einsteigen immer sehr knapp an der Grenze war zwischen einfachem Foulspiel und Verwarnung. Und dann mit Schiedsrichter Sascha Stegemann, der bei möglicherweise spielentscheidenden Situationen nicht sehr glücklich handelte. Dass Union mit 3 und Ingolstadt mit 0 Gelben Karten aus dieser Partie ging, ist für mich ein Witz.

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