Union muss nach dieser Saison eine wichtige Frage beantworten

Es gibt auch einen Vorteil, dass bei Union vor dem Spiel weder Spieler noch Trainer (André Hofschneider muss allerdings bei der Pressekonferenz am Donnerstag auftreten) reden wollen und geheime Trainings veranstalten. So bekommen wir nämlich Geschichten, die sich auch mit dem Drumherum bei Union befassen, die normalerweise nicht so beleuchtet werden. So berichten Bild/BZ heute davon, dass der gerade erst zu dieser Saison verpflichtete Chef-Scout Oliver Ruhnert vielleicht schon wieder vor dem Abgang steht. Keine Ahnung, was da dran ist. Aber sollte das so sein, wirft das erneut kein gutes Bild auf die sportliche Leitung. Sicher gibt es bei Wolfsburg mehr Geld und andere Ressourcen und dafür können weder Sportgeschäftsführer Lutz Munack noch Helmut Schulte als Leiter der Lizenzspielerabteilung etwas.

Präsident Dirk Zingler und Sportgeschäftsführer Lutz Munack beim Training am 03.04. 2018, Foto: Matze Koch

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Union hat immer noch keinen Rechtsverteidiger, dafür aber einen neuen Chefscout

Die Saga von Unions Suche nach einem Rechtsverteidiger könnte demnächst wohl in mehreren Staffeln verfilmt werden. Denn der vereinslose Michael Görlitz ist wieder abgereist. Liga-zwei.de schreibt, dass er sich verletzt habe, Union hat das allerdings nicht bestätigt (aber auch nicht dementiert), wie der Kurier schreibt. Was nun mit Felicio Brown Forbes passiert, der bis gestern als Probespieler mittrainierte ist unklar. Die ganze Situation ist unendlich vertrackt. Der Transfermarkt ist so kaputt aktuell, dass Union wahrscheinlich bis kurz vor Schluss warten muss, bis alle Erstligaklubs ihre Transfers getätigt haben. Aber dadurch, dass auch in der Zweiten Liga eingekauft wird, wird das Angebot nicht besser.

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