Ken Reichel findet, dass sich Berlin seit 2004 wahnsinnig verändert hat. Das gleiche können wir von Union sagen

Unions U21 (so eine Mannschaft gibt es offiziell nicht, aber der Name passt am besten) verlor gestern 2:3 gegen Aalborg BK. Mal wieder mit einem schönen Freistoß zeigte sich dabei Beko Taz. Von den Profis spielten sonst noch Jakob Busk, Eroll Zejnullahu und Lennard Maloney mit. Den ganzen Spielbericht gibt es auf der Union-Website und Highlights vom Spiel auf AFTV.

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Die U23 feiert und Unioner reisten zum Transnistrien-Derby

Sebastian Polter setzte gestern mit dem Mannschaftstraining aus und trainierte nach offizieller Verlautbarung individuell, schreibt der Kurier. Ich hoffe, dass der Stürmer die Zeit des “individuellen Trainings” hat nutzen können, um ein paar Pfeiler für seine nächste Zukunft einzuschlagen. Wenn das dazu führt, dass er dann weiter bei Union spielt, umso besser. Dann kann er ruhig weiter ab und zu “individuell trainieren”.

Gehen wir weg vom Training zum Wettkampf. Gestern hat die U23 ein Nachholspiel in Auerbach mit 1:0 gewonnen und ist jetzt seit sechs Spielen ungeschlagen. Heißt Platz 7 in der Regionalliga Nordost. Das nenne ich mal befreit aufspielen.

 

Respekt auch an die Verrückten, die das Team beim letzten großen Auswärtsspiel begleitet haben. Das ist wirklich Wahnsinn. Am Samstag um 13.30 Uhr ist bei freiem Eintritt gegen Nordhausen das letzte Heimspiel an der Alten Försterei. Das wird sicher noch einmal schön. Das allerletzte Spiel einer U23 bei Union gibt es dann beim BAK.

 

Erinnerung: Heute um 11 Uhr (C-Junioren) und 13.15 Uhr (B-Junioren) spielt Unions Nachwuchs in den Finals um den Berliner Pokal im Poststadion. Falls ihr also heute nicht biertrinkend um den Müggelsee wandert (ich weiß, wovon ich spreche), geht nach Moabit und unterstützt die Unionjugend. Eintritt: 3 Euro.

Union engagiert sich schon länger für Vielfalt im Sport. So auch am Sonntag, wenn der 1. FC Union am U-Bahnhof Wittenbergplatz zum “Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie” auftritt und die Kampagne “Berliner Fußball liebt Vielfalt” präsentiert. Los geht es ab 11 Uhr. Außerdem ist Maskottchen Ritter Keule bei den Respect Gaymes am 6. Juni dabei.

keuleFoto: Facebook/Respect Gaymes

Unions mögliche Gegner DFB-Pokal

Gestern war “Journalistenfeiertag”. So wird der Tag vor einem Feiertag bezeichnet, weil keine Zeitung produziert wird. Dann sind auch für online keine Artikel gefragt, so dass die Kollegen die Zeit für Ausflüge nutzen können. Matze Koch düste nach Meuselwitz zum Thüringenpokalfinale des ZFC gegen Jena, das der FC Carl Zeiss mit 2:1 nach Verlängerung gewinnt.

 

Gute Entscheidung von Matze. Ich habe mir das dramatische Spiel (Jena schießt den Ausgleich erst in der 90. Minute) im Livestream angesehen, wobei ich wieder Abbitte beim MDR leisten möchte, über den ich mich gerne lustig mache. Aber der Sender bot gestern zu den parallel stattfindenden Pokalfinals in Sachsen (Chemnitz gewinnt 2:0 gegen Zwickau), Sachsen-Anhalt (Hallescher FC gewinnt 6:0 gegen VfL Halle) und Thüringen drei separate Livestreams an. Jena, Chemnitz, HFC und auch Hansa Rostock oder Energie Cottbus sind damit im DFB-Pokal dabei. Aus Unionsicht bin ich geneigt zu sagen: Gegen die kann man schon mal rausfliegen … 😜

Lese-Empfehlungen für den Feiertag

Ich möchte euch noch zwei Geschichten ans Herz legen. Die erste handelt von einer Gruppe Union-Fans, die gerne an außergewöhnliche Orte zum Fußball fährt. Dieses Mal hat es sie zum Transnistrien-Derby zwischen Sherif Tiraspol und FK Tiraspol verschlagen. Sehr lesenswert. Bei Sherif war der junge John-Jairo Mosquera von einem Sklavenhändler Berater mal untergebracht worden.

Wer die Reise wagt, der wird eine spannende Zeit erleben. So wie der Spielbeobachter in Jenseits des Dnjestr.

Deutsche Fußballfans im Jahr 2002 vor dem Vereinsgebäude von Sherif Tiraspol
Foto: Sebastian Fiebrig

Die zweite Geschichte handelt davon, wie ihr alle, die ihr Berliner seid (ich auch) eine Party bezahlt, ohne eingeladen zu sein. Es geht um das Champions League-Finale, das am 6. Juni zwischen Turin und Barcelona im Olympiastadion ausgerichtet wird. Über fünf Millionen zahlt das Land aus Steuermitteln dafür. Wofür die ganze Kohle draufgeht, hat Jonathan Sachse aus Dokumenten des Senats rekonstruiert: Fünf Millionen Euro für die Champions League

Teve148 – Jürgen Klinsmann in Westpolen

"Gibt's diese Woche eigentlich überhaupt nen Podcast? Ich könnte verstehen, wenn nicht...Über so ne Leistung will doch niemand reden...", sagte Johannes auf Facebook nach der erneuten Niederlage von Union bei 1860 München. Und damit er so etwas von Recht. Nicht einmal die sarkastischen Gesänge im Stadion heben bei uns die Stimmung. Deswegen haben wir wie vor der Europameisterschaft im letzten Jahr Phil und Nicolas von den Mikrodilettanten eingeladen um wahrzumachen, was wir bereits angedroht haben: Wir reden über Nationalmannschaft und Champions League.


Foto: Koch

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