Der Stimmungsboykott gegen Raba ist so berechtigt wie schade

Das Wuhlesyndikat hat gestern angekündigt, beim ersten Spiel des 1. FC Union Berlin in der 1. Bundesliga gegen Raba Leipzig für die ersten 15 Minuten einen Stimmungsboykott einzulegen.

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Vom Statement “Urlaub in der ersten Liga” hat sich Union schon vor einer Weile verabschiedet

Langsam kommen wir wieder in den Rhythmus. Heute, zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel bei Germania Halberstadt gibt es die übliche Pressekonferenz mit Trainer Urs Fischer. Er wird sicher davon sprechen, dass man als 1. FC Union sicher der Favorit sei, aber Respekt vor dem Gegner habe. Wer allerdings in der Innenverteidigung neben Keven Schlotterbeck spielt, wird der Coach sicher nicht erzählen. Die Berliner Medien sind sich relativ einig, dass es trotz Trainingsrückstand Neven Subotic werden wird. In der Bild (noch nicht online) sagt der Halberstädter Trainer Sven Körner übrigens, dass er beim DFB-Pokalspiel von Union in Dortmund im Block neben dem Gästeblock gewesen sei.

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#377 – Bei Aufklebern hört der Spaß auf

Start der Bundesliga-Saison 2019/20 und für uns heißt es jetzt wieder: Fußball-Ökumene Berlin. Wir diskutieren sowohl die sportlichen als auch die anderen Themen der Vereine jeweils aus Union- und Hertha-Perspektive. Nicht dabei fehlen dürfen dabei unsere Freunde vom Damenwahl-Podcast.
Plattencover von "Pepe Mager - Freunde Hinter Stacheldraht"

Bild: Plattencover von “Pepe Mager – Freunde Hinter Stacheldraht”

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Halberstadt heizt die Stimmung an

Guten Morgen aus Berlin-Pankow. Habt bitte alle etwas Nachsicht mit mir, denn ich habe dank Daniel, der hier jeden Tag den “State of the Union” geschrieben hat, tatsächlich richtig Urlaub gemacht und gut 2,5 Wochen im Prinzip nichts über Union gelesen und erst recht nichts gesehen. Stattdessen haben wir gesägt, gegraben und geschraubt in der Uckermark. Und es fehlt nicht mehr viel und ich werde eine Hissfahne von Union brauchen. Denn wie ich anhand der Aufkleber festgestellt habe, leben wir in Zukunft an der Grenze zur Hansa-Zone. Auf dem Ortseingangsschild unseres Dorfes sind die Rostock-Aufkleber allerdings bereits von Union-Stickern überklebt worden (und nein, das war ich nicht). Weiterlesen

Rafal Gikiewicz: “Ich habe Respekt vor der Bundesliga, aber keine Angst”

Das muss also Bundesliga sein. Am Sonntag ein zweieinhalb Seiten langes Interview mit Neven Subotic in der Bild am Sonntag und heute ein doppelseitiges Interview mit Rafal Gikiewicz im Kicker. Beides Medien, die Union gewöhnlich links liegen lassen haben. Weil der Klub eben keine Bundesliga gespielt hat. Unions Keeper lässt im  Gespräch einiges blicken. Zuerst den altbekannten Ehrgeiz, wenn er über die 4 Punkte spricht, die er aus den ersten drei Spielen holen will (“Ich habe Respekt vor der Bundesliga, aber keine Angst”). Einen großen Teil des lesenswerten Gesprächs geht es allerdings um den Charakter von Rafal Gikiewicz. Darum, dass er lauter ist. Darum, dass er Dinge direkter anspricht. Der Keeper sagt darüber: “Sie [die Mannschaft] braucht wahrscheinlich nicht fünf Gikiewiczs, aber einen, der in einer schwierigen Phase Klartext spricht.”

Saison 2019/20, Testspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin - SV Guntamatic Ried in Windischgarsten (3:0), Torwart Rafal Gikiewicz (1. FC Union) nach dem Spiel, 12.07. 2019

Torwart Rafal Gikiewicz nach dem Testspiel gegen Ried am 12.07. 2019, Foto: Matze Koch

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Christian Gentner kann Unions Wandel zu einem Bundesliga-Team begleiten

Im Trainingslager haben die Reporter vor allem erst einmal die Möglichkeit genutzt, um mit Christian Gentner zu sprechen. Der 34-Jährige ist sportlich für das zentrale defensive  Mittelfeld vorgesehen. Viel spannender aber ist natürlich gerade beim jetzigen Stand der Vorbereitung die Frage, welche Rolle der Zugang vom VfB Stuttgart einnehmen wird und soll. Und was das betrifft, hält sich Gentner, der nur einen Einjahresvertrag bei Union unterschrieben hat, zurück. Er sagt in den Berliner Medien: “Mein erster Eindruck ist, dass die Jungs um Christopher Trimmel, Michael Parensen, Manuel Schmiedebach oder Sebastian Polter den Laden sehr gut im Griff haben und die Gruppe absolut funktioniert.” Und natürlich muss er solche Sachen sagen, dass er Erfahrung an jüngere Spieler weitergeben möchte. Das ist die übliche blumige Sprache der Vorbereitung, die frisch verpflichtete, gestandene Profis sprechen.

Christian Gentner bei der Mannschaftsvorstellung, Foto: Matze Koch

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Momentaufnahme

Als wir uns am Sonnabend getroffen haben, um das neue Mannschaftsfoto zu machen, war uns allen klar, dass unser Saisonsabschlussfoto wahrscheinlich sehr anders aussehen wird. Nehmen wir das hier also mal als eine Momentaufnahme, die einen Augenblick der Veränderung zeigt. Da sind die Jungs, mit denen wir aufgestiegen sind. Dann die, die wir jetzt noch ganz allgemein “die Neuen” nennen. Und mit Glück sehen wir auch schon die, die einmal unsere allererste Bundesligamannschaft werden. Wenn man es so betrachtet, sind´s gar nicht mehr so viele Leute, finde ich.

Acht Neuzugänge: Wie neu wird sich Unions Bundesliga-Mannschaft anfühlen?

Das erste Training der Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Union gestern war natürlich auch und vor allem eine Gelegenheit, zu beginnen, die Gesichter der Neuzugänge in Köpenick kennenzulernen. Da ist es ganz praktisch, dass etwa Sheraldo Becker mit seinen blondierten Haaren immer leicht zu erkennen ist. Bis ich alle Neuen wirklich kenne, werde ich mir aber noch ein paar Mal Bilder anschauen müssen. Zum Beispiel diejenigen, die Steffi gestern gemacht hat.

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Union erhöht die Preise für Dauerkarten nicht, schraubt aber weiter an der Mitgliederzahl

Endlich hat Union gestern die Modalitäten für die Dauerkartenvergabe in dieser Saison veröffentlicht, die in zwei Punkten eine Überraschung darstellten. Die Preise bleiben die gleichen wie in der vergangenen Zweitliga-Saison. Und nicht abgerufene Dauerkarten werden nicht neu verkauft, sondern gehen in das Tageskartenkontingent. Das darf man sehr wohl als Belohnung für die Treue der bisherigen Dauerkarten-Inhaber verstehen. Man kann es aber auch so verstehen, dass Union durch das Verhältnis Sitz- und Stehplätze im Stadion an der Alten Försterei sowieso gar nicht so viel mehr Geld erlösen hätte können (also in Relation zum möglichen Gesamtetat des Vereins in der Bundesliga), ohne sich den Unmut der bisherigen Dauerkarteninhaber zuziehen. Aber mindestens einen hohen sechsstelligen Betrag lässt sich  Union aus meiner Sicht schon durch die Lappen gehen. Den Klub jetzt aber prinzipiell nur für die Erhaltung der Dauerkartenpreise abzufeiern, würde eine zweite Dimension allerdings ignorieren.

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Union hat die Chance, sich zu einem echten Bundesliga-Verein zu entwickeln

Die Trockenheit bei gleichzeitiger Hitze macht unserem Aufstiegsrasen hier in der Uckermark echt zu schaffen. Aber ich habe mich sehr gefreut, diese Bilder zu sehen, zwischen denen 18 Jahre liegen. 18 Jahre, in denen viel passiert ist. Sowohl bei Union als auch bei mir. Und bei niemanden lief es wohl gerade, sondern hatte viele Hochs und Tiefs.

Foto: Paul Duck

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