Union erhöht die Preise für Dauerkarten nicht, schraubt aber weiter an der Mitgliederzahl

Endlich hat Union gestern die Modalitäten für die Dauerkartenvergabe in dieser Saison veröffentlicht, die in zwei Punkten eine Überraschung darstellten. Die Preise bleiben die gleichen wie in der vergangenen Zweitliga-Saison. Und nicht abgerufene Dauerkarten werden nicht neu verkauft, sondern gehen in das Tageskartenkontingent. Das darf man sehr wohl als Belohnung für die Treue der bisherigen Dauerkarten-Inhaber verstehen. Man kann es aber auch so verstehen, dass Union durch das Verhältnis Sitz- und Stehplätze im Stadion an der Alten Försterei sowieso gar nicht so viel mehr Geld erlösen hätte können (also in Relation zum möglichen Gesamtetat des Vereins in der Bundesliga), ohne sich den Unmut der bisherigen Dauerkarteninhaber zuziehen. Aber mindestens einen hohen sechsstelligen Betrag lässt sich  Union aus meiner Sicht schon durch die Lappen gehen. Den Klub jetzt aber prinzipiell nur für die Erhaltung der Dauerkartenpreise abzufeiern, würde eine zweite Dimension allerdings ignorieren.

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Union hat die Chance, sich zu einem echten Bundesliga-Verein zu entwickeln

Die Trockenheit bei gleichzeitiger Hitze macht unserem Aufstiegsrasen hier in der Uckermark echt zu schaffen. Aber ich habe mich sehr gefreut, diese Bilder zu sehen, zwischen denen 18 Jahre liegen. 18 Jahre, in denen viel passiert ist. Sowohl bei Union als auch bei mir. Und bei niemanden lief es wohl gerade, sondern hatte viele Hochs und Tiefs.

Foto: Paul Duck

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Stand jetzt ist Marvin Friedrich plötzlich Spieler beim FC Augsburg

“Dydydydydydy. Nananananana. Momomomomo. Scheiß Dynamo!” Als ich gestern mit dem Jungunioner im Auto zur Verwandtschaft an die Oder fuhr, war das Kind noch voll drauf. Die Fahrt war im Prinzip die Fortsetzung der Party vom Mittwoch. Er stimmte die ganze Zeit Lieder an und ich dachte daran, dass ich ihn vielleicht irgendwann an die Waldseite verlieren werde. Nach den mental wirklich anstrengenden Wochen, die unfassbarerweise zum Aufstieg führten, brauche ich erst einmal Erholung. Da reichte der gestrige Feiertag nicht aus.

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#375 – Die Zerstörung von Stuttgart

Relegation. Aufstieg. Bundesliga!

Sebastian Polter und Andy Gogia feiern den Aufstieg, Foto: Tobi/unveu.de

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“Einfach geil.”

War es jemals durchgehend so laut im Stadion an der Alten Försterei? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich beim 0:0 gegen Stuttgart zur Halbzeit raus musste, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Weil ich gezittert habe. Weil ich meine Hände nicht mehr gespürt habe. Weil ich nicht mehr zusehen konnte, wie die Uhrzeit quälend langsam verging. Immer wieder kroch der alte fatalistische Union-Geist hoch, tippte mir auf die Schulter und lachte mich aus, weil er meine Hoffnungen auf den Bundesliga-Aufstieg zerstören wollte. Beim 1:0 für den VfB beispielsweise durch den Freistoß von Aogo, das wegen einer haarsträubenden Abseitsposition vom Videoassistenten zurückgenommen  wurde und uns zumindest über den Sommer hinaus zu Videobeweis-Befürwortern macht. Da war es für wenige Sekunden ganz leer in mir. Ebenso wie bei Abdullahis Pfostentreffern in der 2. Halbzeit als mir der alte Union-Geist einflüsterte: “Das wird sich rächen!”

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Platzsturm und Bengalos

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#374 – Verabscheuung, aber auf positive Art

Union verpasst um ein Tor den direkten Bundesliga-Aufstieg und wir diskutieren, ob das Bochumer Stadion ein Beispiel für Brutalismus ist. Auch andere Elemente der Verdrängung kommen vor. Am Ende reden wir über das Unvermeidliche: die Relegation. #Gogia4Startelf

Ein Tor fehlte zum Bundesliga-Aufstieg, Foto: Matze Koch

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Noch zwei Tage: Die Spannung steigt und wir haben ein paar Tipps zum Zeitvertreib

Noch zwei Tage. Ich zähle die Stunden bis zum Sonntag. Dabei bin ich zwar immer noch nicht so aufgeregt wie vielleicht vor zwei Wochen, sondern ich freue mich einfach und will endlich losfahren. Deshalb kann ich es total nachvollziehen, dass die Mannschaft schon heute nach der Pressekonferenz (12.30 Uhr, live auf AFTV) losfährt. Auch weil sie dann dem Gewusel bei Union entgeht. Dort wird derzeit für das gemeinsame Schauen am Sonntagnachmittag aufgebaut (Kurier).

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#373 – Purzelchen oder Prügelei

Union gewinnt 3:0 gegen Magdeburg und schafft die beste Platzierung seit der Wiedervereinigung. Neben dem möglichen Aufstieg beschäftigt uns das Ende von Omas Purzelchen und Krawalle am und im Gästeblock.

Zwei Verabschiedungen: Team Purzelchen und der 1. FC Magdeburg gehen, Fotos: Elli via Facebook-Gruppe Die Eisernen und Stefanie Fiebrig

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Heute vor 10 Jahren stieg Union in die Zweite Liga auf

“Sebastian, ich wollte dir noch etwas sagen”, meinte mein Kollege gestern, als wir uns kurz im Großraumbüro sahen. Er schaute etwas zerstreut und suchte den Faden, den er irgendwie verloren hatte. Da ich weiß, was für ein großer HSV-Fan er ist, antwortete ich: “Bestimmt, dass wir uns am Wochenende gegen Magdeburg nicht so viel Mühe geben sollen.”

“Ach, Fußball”, sagte er. Und sein Gesicht wurde plötzlich so leer, dass ich merkte, dass er tatsächlich gar nicht über Fußball reden wollte. “Ihr packt das schon gegen Paderborn”, wollte ich ihn aufrichten. Doch ich glaube, dass man es mir anmerkt, wenn ich etwas nicht so ernst meine. Er schaute mich gar nicht an, sondern durch mich durch in die Ferne: “Mangala kann nicht spielen.”

Wenn das Saisonende etwas Gutes hat, dann dass die Leidenszeit im Aufstiegskampf endlich ein Ende hat und wir uns wieder ganz harmlos über das Wetter unterhalten können. Ich freue mich darauf.

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Heiße, schmelzende und explodierende Pfannen

Eigentlich kann ich Titel und Bild von gestern einfach stehen lassen, nachdem gestern auch noch der Hamburger SV verloren hat. Damit ist eingetreten, was wirklich nur unerschütterliche Optimisten nach dem Auswärtsspiel in Fürth noch geglaubt haben (und ich gehörte nicht dazu). Union hat die Chance, auf den direkten Aufstiegsplatz zu springen.

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