Keine Montagsspiele mehr. Aber nur für die Bundesliga.

Die Abschaffung der Montagsspiele hat gestern viele beschäftigt (Meldung). Und der Zeitpunkt hätte von der Dramaturgie nicht besser passen können. Vorgestern erst hatten die organisierten Fanszenen in ganz Deutschland einen Stimmungsboykott für die erste Halbzeit für den Spieltag rund um den 1. Dezember angekündigt (Mitteilung des Wuhlesyndikats). Mir war allerdings nicht zum Feiern zumute. Denn es war die Absichtserklärung der Bundesliga-Klubs, das Montagsspiel fallen zu lassen ab der neuen Rechteperiode 2021. Die Entscheidung der Klubs ist witzigerweise genauso einstimmig gefallen wie die Entscheidung für Montagsspiele vor ein paar Jahren. Die Abstimmung betrifft aber nicht die Zweite Liga und auch nicht die 3. Liga, die einen ganz regulären Montagstermin haben. In der Bundesliga betraf das meines Wissens nach sowieso nur 5 Spiele je Saison (die DFL nennt das Entlastungsspiele). Der geplante Stimmungsboykott wurde folgerichtig auch nicht abgesagt

Transparent im Gästefanblock “Montagsspiele abschaffen!” am 8. Spieltag in Ingolstadt, Foto: Matze Koch

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Jetzt wird sich entscheiden, welchen Fußball wir in 5 bis 10 Jahren sehen werden

Weil heute Feiertag ist und keine gedruckten Zeitungen erscheinen, gibt es auch kaum Analysen zum ersten Auswärtssieg in der aktuellen Zweitligasaison. Aber zumindest Daniel hat bei Eiserne Ketten eine taktische Analyse des 2:1 in Ingolstadt geschrieben. Darin beschreibt er vor allem, wie Union durch eine Umstellung im Pressing die Dreierkette von Ingolstadt so stark unter Druck setzen konnte, dass Urs Fischers Team mit vielen Balleroberungen schnell wieder vor das Tor des Gegners kam. Der Tagesspiegel lobt vollkommen zurecht die Defensive, die einfach die Basis des aktuellen Laufs ist. Und im Kurier geht es darum, dass Unions eher mangelhafte Chancenverwertung am Montag Abend doch nicht bestraft wurde.

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It doesn’t matter where you’re from, really. It’s where you’re at.

Simon Hedlund smiles, stretches his left arm out along the back of the sofa and crosses his legs broadly. He sinks back into it like it is quicksand. Sebastian Andersson is sat next to him, his back perceptibly straighter, leaning slightly forward, his knees together. It’s a small sofa, their legs don’t touch but they are close. He’s in his civvies, Hedlund in his tracksuit. They keep smiling. They may not be, of course, but they look relaxed and happy and like they are having fun. “It’s English weather,” says Hedlund, which it is. There is drizzle in the air, and it made things a damn sight more pleasant during the training session they’ve just finished.

Simon Hedlund after being signed in 2016, Foto: Matze Koch

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Sebastian Andersson liebt die Wörter “Zweikampf” und “Fußballgott” und ist damit bei Union genau richtig

Bei Union ruht aktuell die See. Dabei kann durchaus noch etwas passieren. Bis morgen sind Transfers in Deutschland noch erlaubt. Und während auf der Seite der Zugänge alles gelöst ist, kann sich bei den Abgängen noch einiges tun. Auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass alle Spieler mit nur noch sehr geringer Perspektive jetzt einen neuen Verein finden oder überhaupt aktiv suchen. Doch ein oder zwei Abgänge kann ich mir beim übergroßen Kader durchaus vorstellen.

Präsident Dirk Zingler begrüßt die Spieler beim Training, 29.08. 2018, Foto: Matze Koch

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Union läuft zum Ende der Vorbereitung ein bisschen die Zeit davon

Zwei Tage nach dem Test gegen Bordeaux ist zu spüren, wie die Beobachter sich schwer tun, ein klares Bild zu zeichnen. Vielleicht ist das auch das Positive an so einem Unentschieden in einem Vorbereitungsspiel, dass es hier nicht so einfach möglich ist, vom Ergebnis her zu bewerten. So wird Torschütze Sebastian Andersson gelobt (Tagesspiegel) und auch Christopher Trimmel bekommt positives Feedback (Kurier). Doch auch die Verbesserungsmöglichkeiten werden benannt (zu viele Ballverluste im Aufbauspiel beispielsweise, Morgenpost). Aus meiner Sicht schweben über allem aber zwei größere Themen, bei denen Union gerade etwas die Zeit davonzurennen scheint.

Sebastian Andersson beim Test gegen Girondins de Bordeaux, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Dass Toni Leistners Vertrag sich bei Aufstieg automatisch verlängert, hätten wir gerne früher gewusst

Mathias Bunkus von Kurier/Berliner Zeitung hat eine Info ausgegraben, die vielen den Sommer erträglicher gemacht hätte. Denn diesen beiden Texten nach steht im Arbeitsvertrag von Toni Leistner eine Klausel, die den Vertrag des Verteidigers bei Aufstieg in die Bundesliga automatisch um ein Jahr verlängert. Nun sind Klauseln auch in Arbeitsverträgen bei Fußballern nicht so feststehend, wie man das glauben möchte. Aber diese zeigt doch, dass Union in diesem Jahr mit aller Macht in die Bundesliga strebt. Mir war nämlich vorher nicht klar, warum der Verein Leistner im Sommer nicht hat ziehen lassen und dafür das Geld genommen hat.

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Bundesliga-Aufstieg und Wiedersehen mit Martin Dausch

Unions U19 ist nach dem 3:1 in Magdeburg gestern aufgestiegen und damit sind die wichtigsten Ausbildungsteams des Nachwuchsleistungszentrum in der Bundesliga vertreten (mehr bei der BZ).

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“Ich sorge dafür, dass Geld in den Verein kommt und nicht, dass Geld vom Verein abfließt.”

Dirk Zingler wurde vom Aufsichtsrat für weitere 4 Jahre als Präsident des 1. FC Union berufen (Vereinsmitteilung). Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Auch die Hinzunahme von Oskar Kosche (Geschäftsführer Lizenzierung) und Lutz Munack (Geschäftsführer Sport) als hauptamtliche Präsidiumsmitglieder ab 1. Juli dieses Jahres ergibt Sinn.

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Ein Pokal-Aus, das vielen die Angst vor der Bundesliga nehmen dürfte

Habe ich das alles geträumt? Nach anfänglicher Nervosität hat Union gestern ein sensationell gutes Spiel gezeigt und damit den eigenen Teil abgeliefert für ein Spiel, für das es laut Jens Keller vor Anpfiff zwei Zutaten benötigte: “Dortmund muss einen schlechten Tag haben und wir einen sehr, sehr guten.”

Hier für alle, die sich an Steven Skrzybskis Tor nicht sattsehen können oder es immer noch nicht glauben:

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Was macht Jens Keller? Noch einen Transfer eintüten oder doch nur Umzugskisten auspacken?

Eine kleine Meldung in der Bild beflügelt die Phantasie:

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