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	<title>***textilvergehen*** &#187; Berliner Kurier</title>
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		<title>AF.TV &#8211; Fernsehen aus der Alten Försterei</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 20:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi und Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1. FC Union Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil des Podcasts unterhalten wir uns mit Hannes Teubner von AF.TV über das Vereinsfernsehen von Union. Dabei geht es auch um Interessenkonflikte und eine Diskussion, die die FAZ unter dem Titel &#8220;Zensurbehörde Bundesliga&#8221; führt. Den Gegenpart gibt entsprechend Mathias Bunkus (Berliner Kurier), der AF.TV nicht nur positiv sieht. Abseits von dieser allgemeinen Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Teil des Podcasts unterhalten wir uns mit <a href="http://www.fc-union-berlin.de/media/aftv/">Hannes Teubner von AF.TV</a> über das Vereinsfernsehen von Union. Dabei geht es auch um Interessenkonflikte und eine Diskussion, die die FAZ unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E1E2B39B818AC41A6B7C2B38A741ED473~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zensurbehörde Bundesliga</a>&#8221; führt. Den Gegenpart gibt entsprechend Mathias Bunkus (<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/">Berliner Kurier</a>), der AF.TV nicht nur positiv sieht.</p>
<p>Abseits von dieser allgemeinen Diskussion werden Fragen aufgegriffen, die im Unionforum gestellt wurden und die vor allem die Möglichkeiten und die Ziele dieses neuen Mediums für den Verein betreffen. Ein weiterer Gast in der Diskussion war <a href="http://twitter.com/othertimes">Robert</a>.</p>
<ul>
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</ul>
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		<title>&#8220;Schön. Und da machen wir jetzt ´ne Zeitung draus.&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 21:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steffi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das sind sicher die Schlussworte einer jeden Redaktionskonferenz bei allen Zeitungen dieser Welt, nachdem die Ressortleiter vorgetragen haben, wie die Zeitung von morgen aussehen soll. Hier unterscheiden sich Boulevardpresse und ihr Gegenstück, wie immer dessen korrekte Bezeichnung lauten mag, kein Stück. Worin aber sonst? Die Sportredaktion des Berliner Kurier lud gestern ins Verlagshaus des Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind sicher die Schlussworte einer jeden Redaktionskonferenz bei allen Zeitungen dieser Welt, nachdem die Ressortleiter vorgetragen haben, wie die Zeitung von morgen aussehen soll. Hier unterscheiden sich Boulevardpresse und ihr Gegenstück, wie immer dessen korrekte Bezeichnung lauten mag, kein Stück. Worin aber sonst?</p>
<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/20100706_Trikots_029.jpg" rel="shadowbox[sbpost-4597];player=img;" title="20100706_Trikots_029"><img src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/20100706_Trikots_029.jpg" alt="" title="20100706_Trikots_029" width="400" height="200" class="alignnone size-full wp-image-4633" /></a></p>
<p>Die Sportredaktion des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Kurier">Berliner Kurier</a> lud gestern ins Verlagshaus des Berliner Verlages, um solche und andere Fragen zu beantworten. Der Einladung vorausgegangen war eine Meinungsverschiedenheit zwischen Fußballfans des 1.FC Union Berlin und zwei Redakteuren darüber, welche Themen eine Zeitung behandeln darf, und mit welcher Haltung dies zu geschehen habe. &#8220;Kommt her, ich erklär´ gerne, wie hier gearbeitet wird&#8221;, war die erstaunliche Antwort des <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/informationen/impressum/lorenz/">Ressortleiters Sport, Andreas Lorenz</a>. Zu dem Treffen nicht erschienen sind diejenigen, die sich beschwert hatten. Statt dessen kam eine übersichtliche Anzahl tatsächlich Interessierter.</p>
<p>Guter Boulevard, böser Boulevard. Wer in der Schule Heinrich Bölls &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum">Die verlorene Ehre der Katharina Blum</a>&#8221; gelesen hat, und seine logische Fortsetzung, das <a href="http://www.bildblog.de/">BILDblog</a>, kennt, der findet für letzteres täglich frische, triftige Argumente. Die spannendere Frage lautet demzufolge: Gibt es gute Boulevardpresse, und was soll das bitteschön sein?</p>
<p>Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boulevard_%28Medien%29">Boulevardjournalismus</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boulevardzeitung">Boulevardzeitung</a> wird gemeinhin bezeichnet, was als &#8220;unseriöse Veröffentlichung&#8221; gilt. Legt man den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex">Pressekodex</a> als Maßstab an, so trägt inzwischen beinahe jede deutschsprachige, journalistische Publikation boulevardeske Züge. Gemeint ist damit vor allem, dass Boulevard selten die kritische Distanz sucht, sondern emotionale Themen auch als solche bearbeitet, ohne Fakten von Meinungen zu trennen und oftmals selbst Stellung bezieht. Wenn allerdings bei der Redaktionskonferenz entschieden werden muss, ob ein Beitrag in die Politik oder ins Vermischte gehört, ist man unsicher, ob das ein originäres Problem der Medienberichterstattung oder nicht vielmehr eines der Politik ist. </p>
<p>Sport galt lange Zeit als intellektuell niederes Betätigungsfeld des Journalismus. Sport war in Zahlen und Tabellen erfassbar und also ungeeignet für Reflektion, Distanz, &#8220;seriösen&#8221; Journalismus. Sport wird heute als hochemotionale Angelegenheit gehandelt. Eine Fußballweltmeisterschaft wird auf den Titelblättern aller Printerzeugnisse ausgetragen, Boulevard oder nicht. Illustriert wird das allerorten mit jeweils denselben Fotos aus den nämlichen Agenturen. Es ist keine Seltenheit, dass ein freier Sportjournalist für den Tagesspiegel und die Bild schreibt, für die B.Z. und die taz. Sportler werden als Popstars behandelt, hüben wie drüben. Es unterscheiden sich Wortwahl und Satzlänge, aber auch die Süddeutsche und die Frankfurter Allgemeine Zeitung bemühen Klischees, wenn sie über internationalen Fußball schreiben. Die Grenzen fließen.</p>
<p>Fragt man Andreas Lorenz, welche Meldungen es bei ihm ins Blatt schaffen, nennt er zwei Kriterien: Es muss den Leser interessieren, und es muss eine gewisse Relevanz haben. Wenn ein ein Testverfahren bei den Lesern ergibt, dass der Fünfzeiler über den BFC Dynamo der meistgelesene Text auf einer Doppelseite ist, ist das Leserinteresse indiziert. Über die Relevanz der Oberliga mag man streiten. Am Ende geht es wie überall darum, das Blatt zu verkaufen &#8211; egal, ob es Frankfurter Rundschau oder Berliner Kurier heißt. </p>
<p>&#8220;Eine Zeitung ist wie ein Supermarkt&#8221;, sagt Lorenz weiter. &#8220;Ich muss alles anbieten, auch wenn nur ein Bruchteil genutzt wird.&#8221; Nachdem die meisten Leser via Fernsehen und Internet über die Fakten von Sportereignissen ohnehin informiert sind, ist nach seiner Ansicht die zentrale Aufgabe des Journalisten, &#8220;das zu liefern, was andere gar nicht liefern können.&#8221; Dies dürfte genau die Stelle sein, an der sich die Meinungen spalten. &#8220;Ich gehe da hin, wo normaler Weise die Tür zu ist&#8221; kann eine Geschichte über die Fußpflegerin von Union sein. Es kann genauso gut ein Dokumentarfilm von Emir Kusturica über Diego Maradona sein. Hinsichtlich der Grenzen gilt das oben Gesagte.</p>
<p>Der Boulevard hat die Homestory dann im Sportteil, wenn der sich selbst darstellende Prominente Sportler ist. &#8220;Und trotzdem gucken alle, welches Duschgel der benutzt&#8221;, entgegnet Andreas Lorenz auf die Bemerkung, das interessiere doch niemanden. Verlust an Intimsphäre? Nicht angesichts dessen, was der durchschnittliche, nichtprominente Privatmensch im Zuge so alltäglicher Verrichtungen wie sich bei Fußballspielen filmen lassen, sich in der U-Bahn filmen lasssen, sich beim Geldabheben filmen lassen, ungewollt an Privatheit verliert. Die Idee, einen bekannten Sportler privatim darzustellen, ist aber keine Spezialität von Boulevardzeitungen. Woanders heißt das Porträt und steht im Feuilleton. Voyeurismus ist für alle da.</p>
<p>Was den Boulevard tatsächlich charakterisiert, ist seine Haltung dem Leser gegenüber. Kuriergeschichten sind so gestaltet, dass sie leicht konsumierbar sind. Das schließt den Sportteil ein. Der Leser &#8220;soll sich an den Artikeln nicht abarbeiten&#8221; ist die positive Formulierung dafür. Griffige Überschriften, große Bilder, kurze Texte. Andreas Lorenz will seine Leser unterhalten, sagt er. Ein bißchen auch &#8220;an die Hand nehmen&#8221;. Das ist Geschmackssache, nicht jeder Leser möchte an die Hand genommen werden, und manch einer liest Zeitung nicht allein zum Zeitvertreib. </p>
<p>Auch unter diesen Prämissen ist jedoch das Arbeiten nach journalistischen Grundregeln möglich. Wie der Pressekodex interpretiert wird, kann innerhalb eines Verlagshauses von Zeitung zu Zeitung, von Ressort zu Ressort, von Redakteur zu Redakteur variieren.  Der Generalvorwurf &#8220;ihr arbeitet nicht journalistisch&#8221; an &#8220;den Boulevard&#8221; scheint in seiner Absolutheit jedenfalls nicht haltbar.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=4597&amp;md5=0aaf441a5175c806396326df223bb19c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die stärkste zweite Liga der Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 20:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgedeckt am 21.08.2010 vom Berliner Kurier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/staerkste_zweite_liga.jpg" rel="shadowbox[sbpost-4331];player=img;" title="staerkste_zweite_liga"><img class="alignnone size-full wp-image-4332" title="staerkste_zweite_liga" src="http://textilvergehen.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/staerkste_zweite_liga.jpg" alt="" width="400" height="374" /></a></p>
<p>Aufgedeckt am 21.08.2010 vom Berliner Kurier.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=4331&amp;md5=aa913e752b0d9f0a78a6ad65068d1664" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weiterbildung</title>
		<link>http://www.textilvergehen.de/2010/04/20/weiterbildung/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir waren in der letzten Woche auf der re:publica 2010 und haben uns unter anderem eine Veranstaltung angesehen, die mit dem Thema &#8220;Deutsches Fussball-Bloggen im Jahr der WM&#8221; warb. Dort ging es größtenteils um bestimmte Unsicherheiten, denen sich (nicht nur) Fußballblogger ausgesetzt sehen: Dürfen Vereinslogos zur Berichterstattung verwendet werden? Darf während eines Spiels das Fußballfeld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren in der letzten Woche auf der <a href="http://re-publica.de/10/">re:publica 2010</a> und haben uns unter anderem eine Veranstaltung angesehen, die mit dem Thema &#8220;<a href="http://re-publica.de/10/event-list/deutsches-fussball-bloggen-im-jahr-der-wm/">Deutsches Fussball-Bloggen im Jahr der WM</a>&#8221; warb. Dort ging es größtenteils um bestimmte Unsicherheiten, denen sich (nicht nur) Fußballblogger ausgesetzt sehen: Dürfen Vereinslogos zur Berichterstattung verwendet werden? Darf während eines Spiels das Fußballfeld photographiert werden? Wie sieht es mit der Einbettung von Videos aus Youtube aus?</p>
<p>Ein Ansprechpartner war der für &#8220;Internet&#8221; verantwortliche Vertreter der Presseabteilung von Hertha BSC, <a href="http://www.herthabsc.de/index.php?id=1649">Robert Burkhardt</a>. Und dieser sprach, dass eine Verwendung des Logos von Hertha aufgrund des Urheberrechtes im Internet nicht genehmigt werde. Der anwesende Rechtsanwalt Thorsten Feldmann relativierte diese Aussage, indem er darauf hinwies, dass der Schöpfer dieses Logos sicher bereits über 70 Jahre tot sei und das Logo damit gemeinfrei. Eine pauschale Untersagung mit Bezug auf das Urheberrecht muss also nicht gegeben sein. Der zweite Punkt ist der, dass die Verwendung eines Logos im Zuge einer Berichterstattung sicher nicht durch das Urheberrecht untersagt werden kann. Unsere Frage, ob der Kicker für seine Print- oder Onlineausgabe um Erlaubnis für das Abdrucken des Logos gefragt hat, wurde verneint. Gegen die Bild-Zeitung, die als Sinnbild des sportlichen Misserfolgs das Logo zertrümmert darstellt, werde nach Auskunft von Robert Burkhardt ebenfalls nicht vorgegangen. Hier gelten also zwei unterschiedliche Maßstäbe. Um Rechtstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen, helfen uns zwei Dinge: Kommunikation mit den entsprechenden Personen, um Rechte zu klären und eventuell auftretende Streitigkeiten auf dem kurzen Weg ohne Anwalt zu klären. Außerdem Sorgfalt bei der Recherche.</p>
<p>Heute war wieder einmal zu beobachten, dass solche Herangehensweise nur funktioniert, wenn sie beidseitig betrieben wird. Die <a href="http://www.bildblog.de/18047/axel-springer-mahnt-bildblog-ab/">Axel Springer AG ging per Abmahnung gegen das Bildblog vor</a>. Konkret ging es um einen Fehler in der Berichterstattung über eine Rüge des Presserates gegen &#8220;Welt Online&#8221;, der vom verantwortlichen Redakteur nach eigenen Aussagen nach ein paar Stunden korrigiert wurde. Trotzdem mahnte die Axel Springer AG ab. Die Abmahnung wurde sowohl an den Redakteur als auch an den Verantwortlichen im Sinne des Telemediengesetzes geschickt. Das erweckt den Anschein, als ob dadurch die Anwaltskosten künstlich erhöht werden sollten. Erhält man eine solche Abmahnung und unterschreibt die beigefügte Unterlassungserklärung, so ist man verpflichtet, der Gegenseite die  entstandenen Anwaltskosten zu ersetzen. Die Axel Springer AG macht Auslagen in Höhe von 2407,36 € geltend. Zusätzlich zu den eigenen Anwaltskosten des Bildblogs, versteht sich. Ob man sich, anstatt zu zahlen, auf einen Prozess einlässt, kommt angesichts der Macht des Gegenüber der Wahl zwischen Strick und Pistole gleich. Wie gesagt, es geht um ein Problem, das bereits behoben ist und sich im Zweifelsfalle auch mit einem Telefonanruf schnell erledigt hätte. Einen Reim auf diese Vorgehensweise mag sich jeder selbst machen.</p>
<p>Wir, die wir das Textilvergehen bisher als Hobby betreiben, möchten uns auf diesem Weg bei allen Verantwortlichen im Verein bedanken, die uns an vielen Stellen unterstützen und uns auch ihre Zeit widmen, wenn es nötig ist. Das gleiche betrifft auch die festen und freien Journalisten, die uns bei der Informationsbeschaffung nicht vergessen oder für Gespräche zur Verfügung stehen. Ganz besonderer Dank gebührt dabei Mathias Bunkus vom Berliner Kurier, der als Gast im Podcast mit Analysen  und Hintergrundberichten für einen erheblichen Mehrwert sorgt. Und nicht zu vergessen die Photographen rund um Union, die uns sehr oft Bildmaterial zur Nutzung im Blog überlassen. Danke.</p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=3404&amp;md5=ed42d1271d05945a8e39210cfbe84048" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>1000 Tage Uwe Neuhaus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uwe Neuhaus trainiert die erste Mannschaft des 1. FC Wundervoll mittlerweile 1.000 Tage. Aus diesem Anlass hat Mathias Bunkus ein langes und lesenswertes Interview geführt, das dankenswerter in voller Länge auf der Website des Berliner Kuriers nachzulesen ist. Das Gespräch macht bestimmte Positionen des Trainers zum Beispiel bei der Informationspolitik klarer und erläutert auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uwe Neuhaus trainiert die erste Mannschaft des 1. FC Wundervoll mittlerweile 1.000 Tage. Aus diesem Anlass hat Mathias Bunkus ein langes und lesenswertes Interview geführt, das dankenswerter in voller Länge auf der Website des <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/sport/neuhaus_interview_fussball_ist_viel_wichtiger_als_show_/158923.php">Berliner Kuriers</a> nachzulesen ist.</p>
<p>Das Gespräch macht bestimmte Positionen des Trainers zum Beispiel bei der Informationspolitik klarer und erläutert auch die Beweggründe hinter solchen Entscheidungen:</p>
<blockquote><p><strong>Berliner Kurier</strong>: Man sagt Ihnen ja einen gewissen Kontrollwahn nach. Sind Sie zu  Hause auch so ein Mensch?<br />
<strong>Uwe Neuhaus</strong>: Kontrollwahn? Gegenfrage: Was wird  denn hier so kontrolliert, dass es wahnsinnig erscheint?<br />
<strong>Berliner Kurier</strong>: Womit  wir ganz geschickt den Bogen weg vom privaten Bereich gekriegt haben &#8230;  (Gelächter beidseitig) &#8230; Respekt!<br />
<strong>Uwe Neuhaus</strong>: Okay, ne Frage beantwortet  man nicht mit einer Gegenfrage, ich sage einfach, ich habe keinen  Kontrollwahn. Ich empfinde es als normal, dass man gewisse Dinge regelt.  Wir haben Spielregeln, wie man das auch in der Zusammenarbeit mit der  Mannschaft vorgibt. Der eine ist da ein bisschen lockerer, andere sehen  das strenger. Ich glaube schon, dass ich irgendwo in der Mitte liege.   Ich bin davon überzeugt, dass die Dinge, die ich versuche zu  kontrollieren, auch kontrolliert werden müssen. Wenn ich Spieler habe  wie Mosquera, wie Glinker, die ein bisschen sensibel sind, das  hinterlässt schon Spuren wenn auf einmal private Geschichten drin  stehen. Oder nehmen wir Benyamina, als die angebliche Geschichte mit der  algerischen Nationalelf aufkam. Wenn man dann die Zeiträume nach  solchen Veröffentlichungen sieht, da vergehen Wochen bis bei denen  wieder Normalform herrscht. Die sind mit ihren Gedanken völlig woanders.  Da muss ich versuchen, das zu verhindern, diese Auswüchse zu  kontrollieren. Das sind Gefahren, die Journalisten nicht sehen, nicht  sehen können, vielleicht sogar sehen aber nicht beachten können, die als  Trainer für mich aber schon eine Rolle spielen.</p></blockquote>
<p>Das Gespräch behandelt Fragen nach der persönlichen Entwicklung des Trainers und seiner Zukunft, geht der Neugestaltung der Mannschaft auf den Grund und kommt am Ende zu einem Punkt, der seit Sonnabend wohl aktueller denn je ist: Dem Verhältnis zu Hertha BSC und einem kommenden Stadtderby.</p>
<blockquote><p><strong>Berliner Kurier</strong>: Sie haben jetzt den Ortsrivalen schon angesprochen. Glauben Sie es  würde die Situation in der Stadt beleben, wenn es nächste Saison Derbys  gibt? Derzeit deutet ja vieles daraufhin.<br />
<strong>Uwe Neuhaus</strong>: Man kann das Thema ja  schlecht ausklammern. Ich meine, ich wünsche niemandem einen Abstieg.  Ich kann und werde da auch gar keine Häme entwickeln. Das ist nicht  meine Art. Wenn es einer sportlich nicht geschafft hat, dann muss er  halt den bitteren Gang in die Liga drunter gehen. Und ich bin überzeugt,  wir haben es ja an den Zahlen gesehen, dass Hertha mit 42, Union mit 12  bis 13 Millionen, uns weit voraus ist. Und trotzdem, rein sportlich  gesehen, dieses Derby alleine, diese Vorstellung, das hat ja schon was.  Da wären Emotionen drin, das würde die ganze Stadt in Bewegung setzen,  vom 2-Jährigen bis zum 98-Jährigen jeden faszinieren. Das wären  sicherlich zwei ganz interessante Spiele.</p></blockquote>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=3146&amp;md5=bacfc1516a0b4b229ebecbd68d1aa370" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die mediale Sicht auf den eisernen Vorhang</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[1. FC Union Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Diskussion um die Zusammenarbeit zwischen Medienvertretern und Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll hat sich gestern im Fanforum der freie Journalist Matze Koch zu Wort gemeldet. Wir haben den Beitrag um bestimmte Forenbezüge gekürzt, damit er auch alleinstehend verständlich ist. Bisher wird diese Diskussion von Vereinsseite leider nicht offen geführt. Vielleicht ändert sich das in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur Diskussion um die <a href="http://www.textilvergehen.de/2009/09/20/wir-sind-nordkorea/">Zusammenarbeit zwischen Medienvertretern und Verantwortlichen des 1. FC Wundervoll</a> hat sich gestern im <a href="http://www.unionforum.de/index.php?page=Thread&amp;postID=36278#post36278">Fanforum</a> der freie Journalist <a href="http://www.sports-kick.de/">Matze Koch</a> zu Wort gemeldet. Wir haben den Beitrag um bestimmte Forenbezüge gekürzt, damit er auch alleinstehend verständlich ist. Bisher wird diese Diskussion von Vereinsseite leider nicht offen geführt. Vielleicht ändert sich das in Zukunft. Schön wäre auch, wenn Matze Koch für seine Offenheit keine Probleme in der weiteren Arbeit entstünden. Denn er hat schließlich keine Redaktion hinter sich stehen.</em></p>
<p>[...] Das Verhältnis zwischen der sportlichen Leitung des Vereins und den Medienvertretern Berlins ist in der Tat seit Monaten angespannt. Beide Seiten wollen ihren Job so gut wie möglich machen. Aber hier prallen inzwischen ziemlich festgefahrene Sichtweisen aufeinander. Der Trainer und der Sportdirektor glauben, die Mannschaft für den Erfolg so weit wie möglich abschirmen zu müssen. Sie entscheiden auch über den Kopf der Akteure hinweg, wenn es um Interviews oder Fotowünsche geht. Der Trainer ist im letzten Jahr immer misstrauischer geworden. Sicher gibt es bisweilen dazu Anlass. Aber nicht hinter jedem Artikel oder Gespräch am Trainingsplatz steckt eine Intrige.</p>
<p>Man fühlt sich als Medienvertreter fast schon wie ein Staatsfeind. Beim Training wird man von bis zu drei Vereinsmitarbeitern der Presseabteilung „bewacht“. Bei Gesprächen mit den Spielern stehen Vertreter der Presseabteilung Unions in der Regel daneben und greifen sogar verbal ein. Das zeugt von wenig Vertrauen zu den Medienvertretern (und den eigenen Akteuren) und ist in der Branche keinesfalls die Regel, nicht mal bei Spielen der deutschen Nationalelf.</p>
<p>Ein Problem ist auch, dass von der Presseabteilung des 1. FC Union niemand die andere Seite kennt. Weder Christian Arbeit noch Matthias Marek waren Journalisten. Sie haben nur wenig Ahnung davon, wie wir ticken oder welche Zwänge ein Redaktionsschluss um 18 Uhr für die überregionalen Ausgaben von Kurier, B.Z. oder Tagesspiegel mit sich bringt. Die von der sportlichen Leitung beschlossene Linie wird damit aus meiner Sicht zu wenig hinterfragt.</p>
<p>Wenn 14 Tage lang kein Pflichtspiel ansteht, kann es für die „bunten“ Zeitungen doch auch mal eine bunte Geschichte geben. Was ist daran schlimm, wenn sich Spieler X mit seiner Familie auf dem Funkturm ablichten lässt und Spieler Y im Beisein eines TV-Teams im Tierpark Giraffen füttert? Im Boulevard muss es menscheln. Der Sportdirektor sagte schon mehrfach, dass man auch mal was genehmigen wird. Bis jetzt gab es leider nichts.</p>
<p>Möglichweise würde die eine oder andere bunte Geschichte dann auch kritische Stories aus den Blättern drängen. Doch man sollte sich von der Annahme trennen, dass die Medienvertreter bloß zu Union kommen, um im Dreck zu wühlen. Gesucht wird immer nach der News und interessanten Dingen, die sicher auch für den Verein unliebsame Geschichten ergeben können.</p>
<p>[...] Fakt ist jedoch, dass es Mosquera inzwischen sechs Tore geschossen hat und fast nie zitiert wird. Das passiert aber nicht, weil die Journalisten zu faul sind, sondern weil John bei Heim- und Auswärtsspielen bis zum Aachen-Spiel bewusst nicht in die Mixedzone gelassen wurde. Aus Union-Sicht sei sein Deutsch zu schlecht, hieß es beispielsweise.</p>
<p>Das führt dazu, dass nach Spielen inzwischen fast kein Journalist mehr nach John fragt. Ich behaupte mal, dass dies bei vergleichbar treffsicheren Goalgettern in den höchsten Ligen Europas ein einmaliger Vorgang ist. Und er führt zu einem Kuriosum: Am Montag sprach Christian Arbeit seine Verwunderung aus, dass in Aachen niemand nach John gefragt hätte. Diesmal hätte Union ihn bei Bedarf in die Mixedzone geschickt…</p>
<p>Gerade im Fall Mosquera fühle ich mich persönlich betroffen, dass man ihn nur unter größten Schwierigkeiten ansprechen kann. Hätte ich am 4.7. 2007 noch einen Trainer, Sportdirektor oder Funktionär um Erlaubnis befragen müssen, bevor ich den ohnmächtigen Mosquera in die stabile Seitenlage geschoben und seinen Kopf überstreckt habe, würde John vielleicht immer noch im Gras von Wesendorf liegen. [<a href="http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/367386/">Gemeint ist dieser Vorfall</a> d.Red]</p>
<p>[...] Unabhängig davon werde ich auch in Zukunft meine Meinung bei Union sagen. Wenn das mit einem Fettnapf verbunden ist, bitte. Und ich habe auch damals, sicher nicht im besten Ton, die schlechten Arbeitsbedingungen bei Union kritisiert. Und damit meinte ich nicht die Sitze im Stadion oder die Brötchen bei der Pressekonferenz.</p>
<p>[...] Vielleicht ist die Zeit für eine Annäherung von Medien und Verein gekommen. Bei einem Thüringer Fußballverein findet regelmäßig ein Spielchen zwischen Journalisten und Funktionären/Trainern mit anschließendem Bratwurstessen statt. Ein Turnier in der neuen Union-Halle zu Weihnachten tut es vielleicht auch. Tecee kann dann ja notfalls mit dem Mikro eingreifen.</p>
<p>P.S.: So, das lag mir einfach mal auf der Seele. Sachliche Kritik und Hinweise nehme ich gern entgegen.</p>
<p><a href="http://www.sports-kick.de/">Matze Koch (Freier Sportjournalist und Fotograf)</a></p>
 <p><a href="http://www.textilvergehen.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=2542&amp;md5=46ce9686e91706ac2615f13b8634fc70" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.textilvergehen.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Texttonvergehen: Wir gegen Ahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 20:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[texttonvergehen]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Union Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Rot-Weiß Ahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben einen Namen. Der Dank dafür gebührt Jürgen Kalwa. Wir haben Musik. Der Dank dafür gebührt ebenfalls Jürgen Kalwa, der sie uns lizenfrei zur Verfügung gestellt hat. Vorneweg gibt es die Mannschaftsaufstellung. Dargeboten vom Stadionsprecher Christian Arbeit. Dieses Mal trafen wir uns am Morgen nach dem Spiel in der Stadtmitte. Als Gast konnten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben einen Namen. Der Dank dafür gebührt <a href="http://american-arena.blogspot.com/">Jürgen Kalwa</a>. Wir haben Musik. Der Dank dafür gebührt ebenfalls <a href="http://american-arena.blogspot.com/">Jürgen Kalwa</a>, der sie uns lizenfrei zur Verfügung gestellt hat. Vorneweg gibt es die Mannschaftsaufstellung. Dargeboten vom Stadionsprecher Christian Arbeit.</p>
<p>Dieses Mal trafen wir uns am Morgen nach dem Spiel in der Stadtmitte. Als Gast konnten wir unseren Starreporter Mathias Bunkus gewinnen, der für den Berliner Kurier hauptsächlich über den 1. FC Wundervoll schreibt und damit immer sehr nah am Geschehen ist. Thematisch dreht es sich in der ersten Hälfte natürlich um das Spiel gegen Ahlen. In der zweiten Hälfte wenden wir uns dem Dauerthema Hauptsponsor zu. In der letzten Woche wurde der neue vorgestellt. Außerdem geht es um den zukünftigen Ausbau des Stadions an der Alten Försterei.</p>
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<p>Kritik und Lob, sowohl in technischer als auch inhaltlicher Hinsicht, gerne in den Kommentaren.</p>
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