Felix Kroos schenkt seinem Bruder ein Erinnerungsfoto zum Geburtstag

Dieses Bild, mit dem Felix Kroos gestern seinem Bruder zum 28. Geburtstag gratuliert hat, muss ich gleich mit euch teilen. Es ist einfach großartig. Und die gleiche sparsame Frisur hatten mein älterer Bruder und ich auch in dem Alter. Überhaupt fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre das ein Bild, das genauso aus unserem Fotoalbum stammen könnte.

Happy Birthday großer Bruder 😘 @toni.kr8s #fürdiekleidungkonntenwirnichts

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Teve254 – Union ist ein Premiumbotschafter für Berlin

Wir freuen uns über Benny Köhlers Pflichtspielcomeback, das das 3:1 gegen Braunschweig unvergesslich macht. Außerdem ist Tim nach gut zwei Jahren Mitglied von Union geworden und gibt uns die Perspektive, wie Union als Verein neuen Fans begegnet.

premiumbotschafter
Foto: Tobi/unveu.de

On Air:

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Warum sich einige Leute unter Sascha Lewandowski jetzt noch älter fühlen

Vom ersten Training unter Sascha Lewandowski gestern gibt es zu sagen, dass es viele Premieren für den neuen Coach gab. Die Bild zählte insgesamt acht Stück. Eine Knobelaufgabe gibt es für Lewandowski schon: Wer spielt nach Schönheims Verletzung eigentlich Linksverteidiger (Kurier)?

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Sascha Lewandowski kann Norbert Düwel dankbar sein

Ich könnte jetzt viele, viele Zeilen voll schreiben über die Vorstellung des neuen Trainers Sascha Lewandowski. Aber ich kann es auch sein lassen. Denn erstens sollte sich jeder die Vorstellung des Cheftrainers gestern auf AFTV anschauen (kostenlos). Und zweitens haben schon sehr viele Leute, sehr viel geschrieben (dazu unten mehr).

Die Pressekonferenz zeigt im übrigen sehr deutlich, was die BZ als die “Rückkehr der guten Laune bei Union” zusammenfasst. Da steht kein abgewichster Alt-Trainer, der ein paar Phrasen raus haut, sondern jemand, dessen Augen funkeln. Ich war von der Schlagfertigkeit, aber auch Klarheit Lewandowskis sehr positiv überrascht und hoffe, dass er sich das sehr lange behält.

#fcunion #saschalewandowski #cheftrainer #herzlichwillkommen

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Danke Benny!

Diese Nachricht von Benny Köhler hat mich gestern nicht nur glücklich gemacht, sondern auch Kraft und Zuversicht gegeben. Eigentlich müsste ich sagen: Danke Benny!

Hallo Freunde… Ich wollte mich bei allen Leuten, die mit mir den harten Weg gegangen sind, ganz herzlich bedanken. Danke an alle Fans und die vielen positiven Nachrichten, die ich täglich bekommen habe. Hat mir unheimlich viel Kraft gegeben. Danke an Union Berlin, die immer und zu jeder Zeit mir bei Seite standen. Danke an meine Freunde, die täglich mit mir im Krankenhaus und immer an meiner Seite waren 🙏😘. Das werde ich euch nie vergessen. @karim_benyamina_22 @kiyansoltanpour @instaflorro @nartofficial #jackson #salvi #timo #patrick @baki_gaucho Danke an meine Familie , die alles hautnah mit erleben mussten und mir immer wieder den Rücken gestärkt haben. Vor allem an meine Frau. @marina.k2711 Du bist die beste. I Love you❤️😍 GOTT ich danke dir 🙏🙌 ‼️I am Healthy‼️ #fight #fuckcancer #beatcancer #bestoftheday #Berlin #BK7 #nevergiveup #thanks #god #ichkommezurückwieichesgesagthabe #wirsehenuns #✌🏻

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Und ich mag die Reaktionen seiner Mannschaftskollegen auf diese Nachricht. Wie hier von Chrissie Quiring:

 

Oder hier von Fabian Schönheim:

 

Und wenn Benny Köhler in der Bild/BZ sagt, dass er sich den 23. Juli 2015 eintätowieren lassen wird, so glaube ich ihm jedes Wort. Christoph Trimmel wird dabei sicher behilflich sein.

Im Kurier wird noch einmal der Weg geschildert, den Köhler bis gestern gehen musste. Und in einem Kommentar erklärt der Kurier, wie wichtig es ist, allen diesen Geist des “Niemals aufgeben!” mitzugeben. Der Kurier hat heute eine zwölfseitige Union-Beilage beim Kauf der Zeitung im Angebot. Ich habe sie noch nicht gesehen, also schaut selbst nach, ob es was für euch ist.

Norbert Düwels Leidenschaft für den Müggelsee

Heute morgen hat Trainer Norbert Düwel im Radio ein Interview gegeben. Harte Fakten gab es nicht, aber dafür eine sehr leidenschaftliche Erklärung, warum zur Weißwurscht ein Weißbier gehört. Hier könnt ihr das Interview direkt hören.

Zum Dach noch ein Nachtrag

Gestern ist in Fürstenwalde auch die Märkische Oderzeitung aufgewacht, die den Bau des Daches im Friesenstadion seit drei Jahren begleitet. Wir erinnern uns: Bereits vor einem Jahr schrieb die MOZ von den gekürzten Stahlträgern. Nachdem die Bild 12 Monate später auch darüber schrieb, hat die Moz einen Anlass gefunden, noch einmal beim Präsidenten von Union Fürstenwalde nachzufragen (Da die Seite der Moz gerade down ist: Hier ein Link zum Google Cache des Textes). Die Haltung bleibt: Die Kürzung der Träger war nicht vereinbart. Aber rechtlich gibt es wohl nichts zu beanstanden. Fakt ist: Der Verein wünscht sich aus Köpenick Unterstützung. Und zwar finanzieller Art in Form eines Freundschaftsspiels.

Ich glaube, dass Union Fürstenwalde so etwas wie eine seriöse Planung bräuchte. Bis heute habe ich nur gelesen, dass bereits 100.000 Euro für das Projekt ausgegeben worden seien (davon ca 20.000 Euro für das alte Dach und ca 50.000 Euro für den Transport von Berlin nach Fürstenwalde). Ich habe keine ernsthafte Planung für das Projekt wahrgenommen. Wie viel soll es kosten? Wie wird es finanziert? Wer baut? Wurde der modifizierte Bauantrag in Fürstenwalde überhaupt gestellt und wenn ja, wurde er genehmigt oder abgelehnt? Was würden die zusätzlichen Träger kosten? Das ist doch kein Baumhaus, das man sich einfach in den Garten zimmert.

Mein Empfinden ist, dass man sich bei Union aus diesen Gründen mit der Zusage für ein Freundschaftsspiel ziert. Wenn nicht klar ist, wieviel Geld tatsächlich gebraucht wird und wofür es genau ausgegeben werden soll, würde ich auch nicht viel unternehmen. Das ist die Bringschuld derjenigen, die Unterstützung wollen. Zum Thema Freundschaftsspiel wird auch unterschlagen, dass Union durch die Partnerschaft mit MatchIQ vielleicht nicht ohne weiteres einfach Benefizspiele durchführen kann: “In engem Austausch mit der sportlichen Leitung der Eisernen unterstützt Match IQ den Verein bei der Planung und Umsetzung von Vorbereitungsturnieren, Freundschaftsspielen sowie den Trainingslagern.” Zuletzt würde ich behaupten, dass man bei Union viel erreichen kann, aber wenig wenn Druck über Medien ausgeübt wird.

Die letzte Geschichte geht gut aus:

Adam Nemec dürfte der Glaube an die Menschheit wiederhergestellt worden sein. Der Ex-Unioner hatte sein Portemonnaie verloren und dann diese Nachricht erhalten:

Der neue Vorname von Bobby Wood lautet Polter-Ersatz

Ich habe nach der Verpflichtung von Bobby Wood schnell mal dessen Profil bei Transfermarkt gecheckt. Denn ähnlich wie bei Bahnchef Grube verschwand bei Wood gleich der eigentliche Vorname und wurde mit seiner Funktion ersetzt: Polter-Ersatz Woods (Kurier).

Andere Vornamen für Bobby Wood:

  • Jogi-Bezwinger (BZ)
  • US-Boy (Bild)


Foto: Matze Koch

Das ist ein ganz schöner Rucksack, der dem Amerikaner aufgebürdert wurde. 14 Tore machte Polter, dessen Fähigkeiten von Sören Brandy in der Berliner Zeitung einzigartig beschrieben wurden: “Polti war ein Ochse mit dickem Hintern, gutem Tempo und richtig gutem Kopfballspiel.”

Die Daten, die Bobby Wood mitbringt, klingen nicht angsteinflößend. In 59 Spielen machte Woods sechs Tore und gab sechs Vorlagen. Da ist noch sehr viel Raum nach oben. Oder Potenzial, wie Trainer Norbert Düwel sagt. Hoffnung setze ich da vor allem auf das mittlerweile sehr gut besetzte Union-Mittelfeld, das die Angreifer unterstützt. Und auf das Zusammenspiel mit Collin Quaner.

Strategie-Wechsel bei Transfers

Union hat einen Plan mit Wood und auch mit vielen anderen Spielern. Wurden vorher gerne fertige Spieler geholt, gibt es jetzt dazu auch noch Profis mit Potenzial, die im Zweifelsfall auch gegen Geld den Verein wechseln dürfen. Das war vorher eher die Ausnahme als die Regel. Ich bin gespannt, ob im Fall Wood (sehr hohe sechsstellige bis niedrige siebenstellige Ablöse) die Rechnung aufgeht. Der 3-Jahresvertrag für Wood spricht jedenfalls für diese These.

Besuche im Trainingslager

  • Tour-Teufel Didi Senft aus Storkow lauerte im Busch den Spielern auf (Kurier)
  • Benny Köhler erzählt, warum er ins Trainingslager nach Österreich gefahren ist (Kurier)

Union ist endlich nicht mehr Testspiel-Weltmeister

Union verliert sein Testspiel gegen Austria Kärnten Klagenfurt mit 1:2 (unter anderem dazu Kurier und BZ). Das ist einerseits zwar schade und für Union in der Vorbereitung ungewöhnlich. Aber ich freue mich, dass auch mal etwas nicht funktioniert und nicht erst das erste Pflichtspiel zeigt, woran noch gearbeitet werden muss. Laut Kurier bemängelte Düwel vor allem das Spiel über außen.

Und dann war da ja auch noch die Hitze …

 

Benny Köhler besucht die Mannschaft im Trainingslager und bleibt mit seinem Sohn bis Donnerstag in Österreich (Kurier und BZ). Für ein gemeinsames Training mit dem Team ist es leider noch zu früh. Aber so kann der Mittelfeldspieler wenigstens einen Teil der Vorbereitung bei der Mannschaft verbringen.

 

Und jetzt noch schnell ein paar Häppchen aus dem Trainingslager:

  • Raffael Korte hat eine für heutige Profi-Verhältnisse ungewöhnliche Zeit im Jugendfußball erlebt (Berliner Zeitung)
  • Collin Quaner erzählt von seiner Gluten-Unverträglichkeit (Bild)
  • Dennis Daube schätzt das Hotel Mama (BZ)
  • Christopher Trimmel hat die Haare kurz (Bild)
  • Stephan Fürstner macht Berlin gescheit (Berliner Zeitung)

Beim #fcunion ist alles im Fluss. #Quaner #parensen #campinkaernten #Kaernten

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DFB-Pokal: Bis auf einen anderen Berliner Klub ist der Gegner egal

Ab heute Abend gegen 23 Uhr wird es etwas mehr Planungssicherheit für den 1. FC Union geben. Dann wird die erste Pokalrunde des DFB ausgelost. Aus Unionsicht könnte ich sagen, dass es mir egal ist, gegen wen das Team in der ersten Runde ausscheidet, aber das stimmt nicht. Weiterkommen finde ich richtig gut. Und gegen einen anderen Berliner Klub muss es in der ersten Runde auch nicht gehen. Ich bin gespannt. Um 22.50 Uhr geht es in der ARD los.

Gestern wurde auch im Sommerplan etwas festgezurrt. Der Hallesche FC empfängt am 13. Juli Union. Anpfiff ist 18.30. Und falls ihr nicht der Fraktion “Nie wieder Falkensee-Finkenkrug angehört, könnt ihr hier schon einmal die Preise für das Spiel am 23. Juni um 18 Uhr checken.

falkensee_finkenkrug

Die Bild bringt einen “Check” zwischen Uwe Neuhaus und Norbert Düwel. Der ist so aussagekräftig wie ein Testspiel im Sommer. Es werden lediglich statistische Fakten aus unterschiedlichen Spielzeiten übereinander gelegt, die beide Trainer mit jeweils unterschiedlichen Spielern im Kader erreicht haben. Daraus Schlüsse zu ziehen, halte ich für gewagt.

Die für mich interessante Frage an Norbert Düwel ist eigentlich, ob das Konterspiel nicht an seine Grenzen kommt, wenn die Mannschaft oben angreifen möchte und sich immer mehr Gegner defensiv aufstellen und selbst auf Konter hoffen? Ich sehe da aber den Trainer auch nicht zwangsläufig so festgelegt wie es dargestellt wird. Und die Mannschaft hat auch die individuelle Qualität, um Situationen spielerisch zu lösen.

Änis Ben-Hatira besucht Benny Köhler

Benny Köhler hat gestern im Krankenhaus Besuch von Änis Ben-Hatira bekommen.

 

Und falls ihr euch jemals gefragt habt, ob ihr beim Popeln im Biergarten identifiziert werden könnt, kommt hier die Antwort: Ja. Und so sieht der Arbeitsplatz im Stadion aus, der euch dabei beobachtet:

Was macht eigentlich … ?

Nico Patschinski? Der Ex-Unioner ist jetzt Paketzusteller in Hamburg. Bundesliga.de hat ihn mit Kamera bei seiner Arbeit begleitet.

Die B-Jugend ist ganz nah am Bundesliga-Aufstieg

Die U17 ist knapp dran am Aufstieg zur Bundesliga. Nach dem 2:1 gestern gegen Dynamo Dresden wird es ganz eng zum Saisonende. Ein Sieg am letzten Spieltag (am 7.6. um 14 Uhr bei Hertha Zehlendorf) und entsprechende Ergebnisse der Verfolger, die noch zwei Spiele haben und die B-Junioren wären direkt in die Bundesliga aufgestiegen (Platz 1) oder in der Aufstiegsrunde dabei (Platz 2). Für das Nachwuchsleistungszentrum ein wichtiger Eckpunkt für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Zu dem hier fehlen mir einfach die Worte:

Bilder vom Spiel gibt es bei union-foto.de.

Benny Köhler bei Lanz

Mit seiner Frau war Unions Mittelfeldspieler gestern bei Markus Lanz zu sehen (hier gibt es die Aufzeichnung, der Auftritt der beiden beginnt bei Minute 60:17).

koehler_klitschkoFoto: Benny Köhler/Facebook

Abschied von Frau Lehmann

Als Sekretärin in der Geschäftsstelle war Margit Lehmann seit über 30 Jahren die gute Seele von Union. Jetzt geht sie in Rente, wie Bild/BZ berichten.

Wir sagen tschüss Frau Lehmann, danke für den immer freundlichen Empfang und die warmen Worte, wenn mal etwas nicht wie vorgesehen klappte.

Das 300.000 Euro-Spiel für Union ohne Union

Heute ab 19 Uhr (ARD/Sky) spielen der KSC und der HSV den letzten Platz für die nächste Bundesliga-Saison aus. So weit so unspektakulär. Das Hinspiel endete 1:1. Jenseits aller Sympathien oder Unsympathien hat die Partie Auswirkungen auf den Union-Etat der nächsten Saison. Steigt der KSC auf (befindet sich aktuell in der Fernsehgeld-Tabelle noch hinter Union), landen die Badenser in der nächsten Saison im Bundesliga-Topf und der HSV kommt runter zu den Zweitliga-Fernsehgeldern. Union würde einen Platz abrutschen, da die Hamburger mehr Punkte in der Fernsehgeldrechnung gesammelt haben. Macht 334.000 Euro weniger.

Da ich zu beiden Vereinen kein besonders emotionales Verhältnis habe, bekomme ich dieses Geld einfach nicht aus dem Kopf. Ein Sponsor, der so viel Kohle pro Saison für Union zahlt, findet sich jedenfalls nicht so leicht.

Bei Union wird das Spiel aus der sitzenden Perspektive sicher gespannter betrachtet, als es diese drei Herren vermuten lassen ;)

Benny Köhler kämpft auf offener Bühne

Ich habe so unendlich viel Respekt vor Leuten wie Benny Köhler, die so offen mit Krankheiten umgehen. Das sorgt dafür, dass so etwas als normal im Sinne “es kann jeden treffen” und “es gibt so viele, die davon betroffen sind” in unseren Alltag kommt. Es hilft Initiativen zur Bekämpfung von Krankheiten wie der DKMS (ihr bekommt die Schweißbänder immer noch zu kaufen) und vor allem kann es den Erkrankten selbst helfen. Sie bleiben in ihrem sozialen Umfeld und ziehen sich nicht zurück.

Für mich hatte es gestern den Effekt, dass ich mir in Schöneberg erstmals in meinem Leben die Bild am Sonntag gekauft und ein Interview gelesen habe, das mich sehr bewegt hat. Ihr könnt es aktuell hinter der Bezahlschranke bei der Bild online lesen. Da es Leute gibt, die das nicht wollen, verschicke ich meine Doppelseite aus der Bild am Sonntag per Brief an die ersten oder den ersten, der uns eine Mail an redaktion@textilvergehen.de schreibt. Gratulation an Heiko, der von uns den Original-Papierartikel per Brief zugeschickt bekommt.

Die Berliner Zeitung hatte die Tage auch ein Interview mit dem Mittelfeldspieler. Außerdem gibt es in der BZ noch etwas zu Stephan Fürstner zu lesen. Wer also mag.

Für Liebhaber von Wasserstandsmeldungen gibt es im Kurier ein Update zum Fall Sebastian Polter. Ich bleibe dabei, dass ich mich erst wieder länger dazu äußere, wenn Klarheit herrscht, denn: Nie wird soviel gelogen und geblufft wie in der Transferzeit.

Ostdeutschland wird drittklassig

Mit dem 3:1 im Aufstiegsspiel bei Offenbach ist der 1. FC Magdeburg nach 25 Jahren endlich im bezahlten Fußball angekommen, wenn auch zunächst im drittklassigen. Aber die Domstädter (die Synonyme kenne ich jetzt alle aus der MDR-Übertragung) sind damit durch den schmalen Flaschenhals geschlüpft, der in Deutschland unterhalb der 3. Liga installiert wurde. Einmal in der Regionalliga gelandet, reicht eben auch kein erster Platz für den Aufstieg. Party bei den Bördeländern (auch so ein Synonym für Magdeburg, das im MDR benutzt wird).

Die 3. Liga bekommt so zumindest für die nächste Saison so langsam den Status, den lange die NOFV-Regionalliga hatte: Sie ist eine verkappte DDR-Oberlliga mit dem Halleschen FC, Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt, Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue, Chemnitzer FC, Hansa Rostock und eben dem 1. FC Magdeburg. Das ist einerseits sehr reizvoll. Ich bin aber auch gespannt, wie sich die Begegnungen tatsächlich entwickeln werden. Ich bin nicht traurig, dass Union nicht in der Liga mitspielt. In jederlei Hinsicht.

Damals war’s: Vor 15 Jahren bei Union

Weil in der Sommerpause so viel Zeit ist und ich auch im Stadionheft so gerne die Rubrik “Damals war’s” lese, hier ein Hinweis auf die DSF-Reportage über Union aus dem Jahr 2000. Wenn ich mir das ansehe, wird die riesige Entwicklung bei Union in den letzten mehr als zehn Jahren erst richtig klar, wenn man noch schaut, wo der Verein herkommt:

Update: 8.10 Uhr Der Artikel über Sebastian Polter aus dem Berliner Kurier wurde nachträglich hinzugefügt.