Danke Benny!

Diese Nachricht von Benny Köhler hat mich gestern nicht nur glücklich gemacht, sondern auch Kraft und Zuversicht gegeben. Eigentlich müsste ich sagen: Danke Benny!

Hallo Freunde… Ich wollte mich bei allen Leuten, die mit mir den harten Weg gegangen sind, ganz herzlich bedanken. Danke an alle Fans und die vielen positiven Nachrichten, die ich täglich bekommen habe. Hat mir unheimlich viel Kraft gegeben. Danke an Union Berlin, die immer und zu jeder Zeit mir bei Seite standen. Danke an meine Freunde, die täglich mit mir im Krankenhaus und immer an meiner Seite waren 🙏😘. Das werde ich euch nie vergessen. @karim_benyamina_22 @kiyansoltanpour @instaflorro @nartofficial #jackson #salvi #timo #patrick @baki_gaucho Danke an meine Familie , die alles hautnah mit erleben mussten und mir immer wieder den Rücken gestärkt haben. Vor allem an meine Frau. @marina.k2711 Du bist die beste. I Love you❤️😍 GOTT ich danke dir 🙏🙌 ‼️I am Healthy‼️ #fight #fuckcancer #beatcancer #bestoftheday #Berlin #BK7 #nevergiveup #thanks #god #ichkommezurückwieichesgesagthabe #wirsehenuns #✌🏻

A post shared by Benjamin Köhler (@bennyk7) on

Und ich mag die Reaktionen seiner Mannschaftskollegen auf diese Nachricht. Wie hier von Chrissie Quiring:

 

Oder hier von Fabian Schönheim:

 

Und wenn Benny Köhler in der Bild/BZ sagt, dass er sich den 23. Juli 2015 eintätowieren lassen wird, so glaube ich ihm jedes Wort. Christoph Trimmel wird dabei sicher behilflich sein.

Im Kurier wird noch einmal der Weg geschildert, den Köhler bis gestern gehen musste. Und in einem Kommentar erklärt der Kurier, wie wichtig es ist, allen diesen Geist des “Niemals aufgeben!” mitzugeben. Der Kurier hat heute eine zwölfseitige Union-Beilage beim Kauf der Zeitung im Angebot. Ich habe sie noch nicht gesehen, also schaut selbst nach, ob es was für euch ist.

Norbert Düwels Leidenschaft für den Müggelsee

Heute morgen hat Trainer Norbert Düwel im Radio ein Interview gegeben. Harte Fakten gab es nicht, aber dafür eine sehr leidenschaftliche Erklärung, warum zur Weißwurscht ein Weißbier gehört. Hier könnt ihr das Interview direkt hören.

Zum Dach noch ein Nachtrag

Gestern ist in Fürstenwalde auch die Märkische Oderzeitung aufgewacht, die den Bau des Daches im Friesenstadion seit drei Jahren begleitet. Wir erinnern uns: Bereits vor einem Jahr schrieb die MOZ von den gekürzten Stahlträgern. Nachdem die Bild 12 Monate später auch darüber schrieb, hat die Moz einen Anlass gefunden, noch einmal beim Präsidenten von Union Fürstenwalde nachzufragen (Da die Seite der Moz gerade down ist: Hier ein Link zum Google Cache des Textes). Die Haltung bleibt: Die Kürzung der Träger war nicht vereinbart. Aber rechtlich gibt es wohl nichts zu beanstanden. Fakt ist: Der Verein wünscht sich aus Köpenick Unterstützung. Und zwar finanzieller Art in Form eines Freundschaftsspiels.

Ich glaube, dass Union Fürstenwalde so etwas wie eine seriöse Planung bräuchte. Bis heute habe ich nur gelesen, dass bereits 100.000 Euro für das Projekt ausgegeben worden seien (davon ca 20.000 Euro für das alte Dach und ca 50.000 Euro für den Transport von Berlin nach Fürstenwalde). Ich habe keine ernsthafte Planung für das Projekt wahrgenommen. Wie viel soll es kosten? Wie wird es finanziert? Wer baut? Wurde der modifizierte Bauantrag in Fürstenwalde überhaupt gestellt und wenn ja, wurde er genehmigt oder abgelehnt? Was würden die zusätzlichen Träger kosten? Das ist doch kein Baumhaus, das man sich einfach in den Garten zimmert.

Mein Empfinden ist, dass man sich bei Union aus diesen Gründen mit der Zusage für ein Freundschaftsspiel ziert. Wenn nicht klar ist, wieviel Geld tatsächlich gebraucht wird und wofür es genau ausgegeben werden soll, würde ich auch nicht viel unternehmen. Das ist die Bringschuld derjenigen, die Unterstützung wollen. Zum Thema Freundschaftsspiel wird auch unterschlagen, dass Union durch die Partnerschaft mit MatchIQ vielleicht nicht ohne weiteres einfach Benefizspiele durchführen kann: “In engem Austausch mit der sportlichen Leitung der Eisernen unterstützt Match IQ den Verein bei der Planung und Umsetzung von Vorbereitungsturnieren, Freundschaftsspielen sowie den Trainingslagern.” Zuletzt würde ich behaupten, dass man bei Union viel erreichen kann, aber wenig wenn Druck über Medien ausgeübt wird.

Die letzte Geschichte geht gut aus:

Adam Nemec dürfte der Glaube an die Menschheit wiederhergestellt worden sein. Der Ex-Unioner hatte sein Portemonnaie verloren und dann diese Nachricht erhalten: