Treffen sich zwei Union-Kapitäne beim Berliner Fußballverband

Nachher um 13 Uhr beginnt das Spiel gegen Regensburg. Meine Erwartungen sind etwas gedämpft. Oder anders gesagt: Ich habe die Pfanne nicht mehr so heiß. Das liegt weniger daran, dass Präsident Dirk Zingler unter der Woche als vorrangige Aufgabe den Klassenerhalt ausgerufen hat (der Kurier nimmt das Thema noch einmal auf). Es liegt mehr an der Frage, dass ich mir gestern Abend mal angeschaut habe, wie Düsseldorf aktuell spielt. Und sie strahlten dabei diese Selbstverständlichkeit aus, die Union teilweise in der vergangenen Rückrunde zeigte. Und es ist diese Selbstverständlichkeit, die seit Monaten schon fehlt und die nicht einmal einmalige Erfolgserlebnisse zwischendurch in Gang bringen können.

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Teve323 – Es ist nicht so einfach

Union spielt 0:0 gegen FC Erzgebirge Aue. Vom unansehnlichen Spiel abgesehen diskutieren wir die Unmutsbekundungen während des Spiels und nach dem Abpfiff. Pfiffe, Rufe. Was sind die Ursachen und wie ist das mit den Grundsätzen der Unioner?

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“André Hofschneider ist einer der besten Trainer, die ich je hatte.”

“André Hofschneider ist einer der besten Trainer, die ich je hatte.” Das sagte Felix Kroos (Alles Gute! zum Geburtstag übrigens) gestern als Antwort auf eine Frage danach, ob in der Schlussphase vielleicht nicht alle Spieler einen gleich starken Drang nach vorn gehabt hätten. Mehrfach hatte Hofschneider seine Spieler mit rudernden Armen aufgefordert, sich an den letzten Angriffen zu beteiligen. Aber Kroos bestand darauf, dass die Mannschaft genau wisse, was der Trainer von ihr wolle.

Kroos Aue

Felix Kroos verteidigte Trainer André Hofschneider auch gegen die Gerüchte dieser Woche, Photo: Tobi/unveu.de

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In der überfluteten Gerüchteküche wird der Stöpsel gezogen

Bevor wir zum sportlichen Geschehen und den Drumherum-Geschichten dieser Woche kommen, müssen wir über etwas reden, was am Sonntag im Programmheft stehen wird: In Kaiserslautern haben offenbar Unioner einen Lauterer Mitarbeiter rassistisch beleidigt. Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass es zu solchen Vorfällen kommt (erinnert sei an das Hitler-Gruß zeigen auf der Waldseite, das wir hier vor einigen Wochen erwähnt haben). Solchem Verhalten muss – so gut es irgend geht – entgegen getreten werden, und jeder hat Verantwortung das zu tun. Und das unter Unionern noch mehr als ohnehin schon immer und überall.

Aus dem Programmheft zum Spiel gegen Aue

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Warum Steven Skrzybski für Union unbezahlbar ist

Sebastian Polter hat seine Achillessehnen-OP gestern überstanden. Ich wünsche dem Angreifer von ganzem Herzen gute Besserung und eine komplikationsfreie Heilung. Gerade als Drecksau auf dem Platz wird er in den nächsten Wochen und Monaten sehr fehlen. An ihm das Erreichen des Ziels Aufstieg oder nicht festzumachen, wie das die BZ macht, geht mir persönlich zu weit. Die vergangenen Monate hat die Mannschaft auch mit ihm nicht die Top-Leistung abgerufen. Fehlen wird er als Zielspieler und als Person, die Gegner binden kann und damit Räume für Mitspieler schafft. Und eben als Mensch. Aber andererseits ist das jetzt auch die Chance für Spieler wie Philipp Hosiner, Andy Gogia oder Marcel Hartel, selbst Verantwortung zu übernehmen und dafür zu sorgen, selbst in Abschlusspositionen zu kommen.

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Union im März: Von Nebenkriegsschauplätzen und Fliehkräften

Das ist dann doch selten, dass sich der 1. FC Union einer solch geballten Kritik der Berliner Medien gegenüber sieht, die den Klub sonst größtenteils mit Samthandschuhen anfassen. Berliner Zeitung und Berliner Morgenpost sehen einen großen Umbruch auf Union zukommen und gehen davon aus, dass dieser nicht bei der Mannschaft halt macht, sondern auch die Verantwortung darüber neu regeln könnte.

Dafür gibt es zwei Gründe: Einerseits ist die Punkteausbeute seit der Übernahme des Cheftrainerpostens durch André Hofschneider sehr mager (8 Punkte aus 9 Spielen) und von erhoffter Konstanz und spielerischer Dominanz ist nur sehr selten etwas zu sehen. Der zweite Grund ist die Kaderplanung für die nächste Saison. Sollte man sich tatsächlich für einen Wechsel entscheiden, muss einerseits die Alternative stimmen (wer soll also im Zweifelsfall Trainerposten und/oder den Posten des Geschäftsführers Sport übernehmen?) und dieser Person muss auch die Verantwortung für die Kaderplanung übergeben werden. Mutmaßlich soll Toni Leistner keinen neuen Vertrag unterschrieben haben, weil er zuerst wissen wollte, mit wem es in die neue Saison geht. Das kann man glauben oder nicht (meiner Ansicht nach gab es nur sehr wenige Argumente für eine Vertragsverlängerung), aber der Punkt stimmt auf jeden Fall für die Spieler, mit denen man verlängern möchte und die man holen möchte.

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Mal sehen, ob André Hofschneiders Ehrgeiz auf das Team abfärbt

Bei Union ist mit dem Sieg gegen Sandhausen erst einmal Ruhe eingekehrt. Die großen Zweifel sind vielleicht noch nicht weg, aber sie sind nicht mehr so laut. Genau in diesem Zusammenhang habe ich übrigens auch André Hofschneiders Kommentar nach dem Spiel verstanden, als er dem RBB sagte:

“Ich werde die Woche der Mannschaft mal die Frage stellen, was sie denn eigentlich vorhat die nächsten zehn Spiele. Ob wir uns alle zwei Wochen treffen wollen und irgendwelche Maßnahmen ergreifen, um mit dem Rücken zur Wand wieder aus der Situation herauszukommen. Oder ob wir jetzt bereit sind, Woche für Woche an unser persönliches Limit zu gehen.”

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“Es reicht auch mal, wenn man dreckig gewinnt“

Es stimmt vieles nicht in dieser qualitativ vielleicht besten Union-Mannschaft aller Zeiten. Aber den Kampf und Willen kann ihr keiner absprechen. Auch nicht in wirklich schlechten Partien wie zuletzt in Braunschweig. Der 2:1-Sieg gestern gegen Sandhausen bot Ausschnitte von vielen Seiten, die das Team in dieser Saison gezeigt hat. Eine weiterhin beeindruckende Effizienz vor dem Tor beispielsweise. Union benötigte schon in der Hinrunde relativ wenig Möglichkeiten für eigenen Torerfolg, aktuell vor allem durch Steven Skrzybski der in einer beeindruckenden Form ist (teilweise völlig im Gegensatz zum Ergebnis-Trend). Ob der Ball zum 1:0 haltbar war? Ich war der Meinung, dass er ab dem Moment, als sich Skrzybski den Verteidiger etwas vom Hals geschafft hatte, nicht mehr zu verteidigen war. Dazu kommt, dass er sagte: “Ich wollte den Ball eigentlich auf die lange Ecke ziehen, habe ihn aber nicht mehr rumgekriegt.” Bei dem Tempo im Abschluss würde ich dem Torwart jedenfalls keinen Vorwurf machen.

Steven Skrzybski jubelt nach seinem Tor zum 1:0 gegen Sandhausen, Foto: Hupe/union-foto.de

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“Wer meint, dass Sandhausen Favorit ist, hat keine Ahnung von Fußball”

In den Aussagen von André Hofschneider vor dem Spiel gegen Sandhausen ging es gestern noch immer vor allem um die Niederlage gegen Braunschweig. Eine Erklärung für die schwache Leistung dort gab es dabei aber nicht zu hören. Dafür richtete Hofschneider Appelle an seine Mannschaft, sich am Wochenende anders zu präsentieren.

André Hofschneider schaut auf seine Mannschaft, Photo: Matze Koch

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Sandhausen steht dort, wo Union gerne wäre. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme.

Heute um 12.15 Uhr gibt es die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen. Die stehen da, wo sich Union lieber sehen würde, nämlich auf Rang 4. Allerdings hat das in dieser engen Zweiten Liga wenig zu sagen. Denn es sind ja nur 4 Punkte Abstand.

Screenshot: Kicker.de

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