Teve104 – Moralisch einwandfrei haten

Auwärtssieg! Auswärtssieg! Auswärtssieg! Wenn das 3:1 des 1. FC Union in Aachen doch so einfach zu bewerten wäre. Nicht so gut gespielt wie in den anderen Partien auf fremdem Platz, aber dieses Mal drei Punkte geholt. Fußball ist eben ein komischer Sport. Die eigentlichen Aufreger waren aber Christopher Quirings Schwalbe und die merkwürdigen Tore. Kurios oder eben gaga. Je nach stilistischer Vorliebe.


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Es war nicht alles schlecht. Zum Beispiel der Tivoli: verkehrsgünstig gelegen, steil, aber leer. Und unglaublich gelbWalk of Fame: Ein Stern für Cristian FielSeltene Vogelarten: Die freche Rösler-Schwalbe, die Schutzschwalbe, die Simon-SchwalbeVon wegen "düsseldorfesk"! Wir wollen moralisch einwandfrei hassenItalienische MethodenNorbert Meiers Geheimtraining bei UnionSlapstick mit Chinedu Ede und Luis de FunèsKontaktlinsenprobleme bei Jan Glinker?Schniedel raus, metaphorischEin Jancker-Tor"Die einfachen macht er nicht"Kein Mensch, kein Tier, DexteroddeDie Bild-Zeitung hat möglicher Weise ein Tor gepullertAachen im FahrstuhlDer Fahrstuhl hat kein WLANWie welche Trickfilmfigur sieht Franck Ribery aus?Stein, Schere, PapierDer dümmste SatzBei uns steht der Torwart fast an der Mittellinie"Auf Gedeih und Verderb" ("Auf und Ab - für IMMER" wäre ein schöner Slogan für beinahe jeden Fußballverein) — Auf´m Roller im Kreis fahren: Erik Meijer gegen Oli PocherKleine Regelkunde: Je unwichtiger der Wettbewerb, desto größer der PokalMichael Parensen und seine neue TraumpositionGero baut eine Brücke, drüber hinweg schreitet gemessenen Schrittes Jerome PolenzAn Marc Pfertzel führt kein Weg vorbeiDer umgekehrte Karriereweg: Stell den Spieler immer weiter nach vorne, und ruckzuck isser ... gegnerischer TorwartWie man Trainingseindrücke gewinntWo bleibt Tijani Belaid?Bei uns gibt´s nur eine PrinzessinSchreibt Friedhelm Funkel das Aachener Stadionheft?Köln soll die Klasse halten!.

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Teve079 – Apfelschorle für Simon Terodde

"Friedhelm, komm bald wieder...", sangen schunkelnd die Zuschauer An der Alten Försterei. Oder so ähnlich. Ein Déjà-vu zumindest für den Trainer von Aachen, der vor fünf Wochen erst drei Punkte mit seinenden Bochumern bei Union abgeliefert hat. Das Spiel wenig spektakulär, umso spektakulärer das Angebot von Hannes Teubner von AFTV, dem glücklosen Simon Terodde einen Kasten Apfelschorle für den ersten Pflichtspieltreffer auszugeben. Dem schließen wir uns an. Auch von uns gibt es einen Kasten. Ob Spreequell oder Bad Liebenwerda, wir sind dabei! Themen Mattuschka nennt es ein Scheißspiel (O-Ton 00:26 Min); Uwe Neuhaus hat keinen Zauberfußball erwartet (O-Ton 03:00 Min); Hat Friedhelm Funkel das Unionspiel blockiert?; Olajengbasi hätte wohl rot bekommen, wenn Markus Karl nicht getroffen hätte; Wir erinnern uns an Suarez im WM-Spiel Uruguay - Ghana; Odonkor (der mit dem Lauf) hat Patrick Kohlmann nicht auf der Rechnung gehabt; Steffi findet Aachens Fangesänge kreativ - Sebastian hält mit La Familia - Aachen, Alter (bei 16:56 Min) dagegen [Wir wissen, dass damit jede Stadt runtergemacht werden kann. Berlin hat dafür Joe Rilla]; War das Spiel mehr auf Mosquera oder Terodde zugeschnitten?; Glinker ist als neue alte Nummer 1 reifer und redet auch viel mehr als früher (O-Ton 25:32 Min); Mattuschka ist euphorisch, weil er seinen Elfmeterfluch besiegt hat (O-Ton 30:20 Min); These: Fehlt Silvio und spielt Tusche schlecht, hat Union ein Problem; Neuhaus setzt bei Terodde auf die bewährte Mosquera-Methode; Hannes von AFTV kann "Torodde" nicht leiden (O-Ton 37:34 Min); Steffi bewundert Markus Karls lange Wimpern und ernennt ihn zum Schwiegermutti-Traum; Gnade für Jérôme Polenz? Come on, Uwe!; Welche Rolle spielt Menz gerade?; Das ewige dynamische Duo: Stuff/Göhlert; Sebastian mit Lachflash Mach mal den Affen weg!; Warum wurde Trapp nicht statt Göhlert gebracht?; Gibt es bei Union Wunderheiler? Stichwort: Quiring, Mosquera; Warum wird 13 Uhr das Flutlicht angeschaltet?; Warum gibt es für manche Sponsoren eine Pressemitteilung und für andere nicht? Sponsorenabstufungen. Beispiel: Union Club (pdf); U23-Trainer Engin Yanova twittert;

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Wenn kämpfen nicht mehr reicht.

“Nein! Zack, zack in den Raum!”, ruft Unions Trainer Uwe Neuhaus und unterbricht die Übung am Mittwoch gleich zu Beginn. Patrick Zoundi sollte nach Pass von Marc Pfertzel von außen mit dem Ball am Fuß in Richtung Strafraum ziehen und nicht einfach auf der Grundlinie der Kugel hinterher rennen. Gestenreich erklärt der Coach seine Vorstellungen vom schnellen, dynamischen Spiel in der Offensive. Das Mittel der Wahl gegen Alemannia Aachen unter Trainer Friedhelm Funkel. Bei der Wiederholung der Übung zieht Zoundi am Strafraum-Eck einen Verteidiger auf sich, passt zu Savran, der Glinker im Tor keine Chance lässt.

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Teve053 – Wir verderben die Preise. Ihre Presse.

Neues Jahr und neuer Podcast. Erstes Thema ist naheliegenderweise der Sieg gegen Alemannia Aachen. In die Einzelkritik kommt vor allem Paul Thomik, aber auch Michael Parensen. Klar, denn es geht um die beiden Außenbahnen, die Unions Angriffsspiel variabler machen sollen. Der Rest wird dann ganz viel Glaskugel. Wird der Verein in der Transferperiode noch tätig werden? Was ist dran an dem Vorurteil, in der Presse gehandelte Spieler würden teurer werden? Und wo landet Union am Saisonende? Bei Transfers geht es auch um John-Jairo Mosquera, dessen Ausleihe an Union im Sommer endet. Verpflichten? Zu welchem Preis? Außerdem diskutieren wir anhand "Mossi", wer wem warum Spitznamen verteilt. Ihr ahnt es schon: Auch hier gibt es die Presse. Dazu fällt auch der Name eines Klubs, den nicht jeder kennt: Sherrif Tiraspol. Auch dort war Mosquera bereits. Sebastian auch. Und hat sich dort eine Fahne gekauft. Vielleicht sogar zur geichen Zeit.

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Heimvorteil.

Gestern abend war der Heimvorteil auch ein Daheimgebliebenenvorteil. Spieler, Wetter und Boden hatten sich zwischenzeitlich aneinander gewöhnt. Wenn sich das durchsetzt, fragen im nächsten Winter die Erstligisten, ob sie im Stadion An der Alten Försterei trainieren dürfen. In Köpenick. Wo sie noch aus jeder Not eine Tugend gemacht haben.

Tapetenwechsel

Erik Meijer hatte nach dem Spiel von Alemannia Aachen beim 1. FC Wundervoll sein Mitleid gegenüber der Mannschaft geäußert, die auf dem RasenAcker ihre Heimspiele bestreiten muss. Aber ein Wechsel des Geläufs stand erst für Mai auf dem Plan. Und bis dahin würde es schon nicht so schlimm werden.

Beim heutigen Blick ins Stadion waren allerdings Traktoren zu sehen, die das Spielfeld beackerten. Der Rasenwechsel wurde also vorgezogen. Da die Mannschaft mit den jeweiligen Gästen bei dem ein oder anderen Subbotnik den Grund gut umgepflügt hatte, geht die Arbeit gut voran. Zum Heimspiel gegen den KSC sollten also beste Bedingungen vorherrschen.

Falls der Plan wider Erwarten nicht erfüllt wird, kann ein neues Lied in den rot-weißen Kanon aufgenommen werden. Angesichts des fehlenden Grüns dichtete Mathias Bunkus vom Berliner Kurier:

Auf einer braunen Wiese, zwei Tore angelehnt…

Teve025 – Auch mal über Geld reden

Nach der Fußballfilmfestivalpause gibt es wieder einen Podcast. Aufgenommen am Tag nach dem Spiel gegen Alemannia Aachen. Gern gesehener Gast in der Küche ist dieses Mal Mathias Bunkus vom Berliner Kurier. Wir reden nur ein ganz kleines bisschen über unser Dauerthema Torflaute und fragen uns auch, was Karim benyamina auf die Frage, was zu ändern sei, antworten soll außer: "Tore schießen." Mehr Aufmerksamkeit erhält das Lied über Torsten Mattuschka, von dem wir beim Gespräch noch nicht wussten, wie er es wahrgenommen hat. Das kann man dafür heute im Berliner Kurier nachlesen. Und noch viel mehr Raum bekommt dafür die Darlehensverlängerung durch Michael Kölmel und die Einreichung der Lizenzunterlagen bei der DFL. Anstatt der Titelmusik gibt es dieses Mal einen Wechselgesang als Intro. Gefällt das besser?

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Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder

“Nullnull, was soll man denn da schreiben?”, mag sich gestern so mancher Medienvertreter nach dem Spiel gefragt haben. Der RasenLehm hätte sicher so manchen Anlass geboten und Erik Meijer sagte entsprechend nach dem Spiel: “Tut mir leid für die Jungs, die hier ihre Heimspiele spielen müssen.” Aber das ist so und klarkommen müssen damit beide Teams. Dankesschreiben für den Zustand der Spielfelder nimmt sicher gerne die FIFA entgegen, die den internationalen Rahmenplan (pdf) aufgestellt hat und verfügte, bis wann alle nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt sein müssten.

Und natürlich könnte so manche Statistik belegen, seit wievielen Minuten die Stürmer erfolgslos sind, in wievielen Spielen der Rückrunde der 1. FC Wundervoll ohne Torerfolg auskommen musste und welch negativen Lauf die Mannschaft hat. Allein das weiß auch jeder so.

Viel imposanter daher, dass von denRängen eine Unterstützung kam, als ob die Jungs in den rot-weißen Trikots noch einmal im Aufstiegskampf mitmischen würden. Anfeuerung des eigenen Teams, Kosenamen für die gegnerischen Spieler und den Schiedsrichter. Und dazu eine Hymne für Torsten Mattuschka, den unermüdlichen Racker im Mittelfeld, der knapp mit einem Freistoß an Stuckmann scheiterte. Vom Spiel wird sicherlich nicht viel in Erinnerung bleiben, aber dieses Lied bleibt im Ohr.

[audio:http://www.textilvergehen.de/audio/torsten_mattuschka_waldseite.mp3]

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Nüchtern betrachtet: Der 10. Spieltag

Bergfest. Nach bereits zehn Spieltagen hat der 1. FC Wundervoll die Hälfte seiner Pflicht in der Tasche: 20 Punkte. Das Projekt Klassenerhalt ist auf einem guten Weg. Und das sehr unaufgeregt. So unaufgeregt, wie zum Beispiel Trainer Uwe Neuhaus zwei unserer drei Oldies gegen Aachen auf die Bank setzte. Bemben musste Rauw Platz machen und Gebhardt blieb für Parensen draußen. Die Kapitänsbinde übernahm mit Younga-Mouhani der letzte AlteMohikaner.

Dass aus einem eher durchschnittlichem ein amüsantes Spiel aus rot-weißer Sicht wurde, daran hatte Aachen Torhüter Stuckmann einen gehörigen Anteil. Als Dribbelkönig wird er wohl nicht mehr berühmt werden. Aber auch Glinker sah unglücklich beim Aachener Tor aus. Allerdings kein Torwartfehler. Mosquera war giftig und mit zwei Treffern und einer Vorbereitung ganz entscheidend am Erfolg beteiligt. Im Gegensatz zur schludrigen Chancenverwerung der letzten Spiele zeigte sich Union effektiv. Schlechte Nachricht zu Beginn des Spiels als sich auf Aachener Seite unser ehemaliger Spieler Florian Müller schwer verletzte und ausgewechselt werden musste. Diagnose: Kreuzbandriss. Gute Besserung!

Aachener TSV Alemannia 1900 – 1. FC Union Berlin 1:4 (0:2)

0:1 Mattuschka (34.)
0:2 Mosquera (44.)
1:2 Demai (65.)
1:3 Stuff (78.)
1:4 Mosquera (90.)

Gelbe Karten: Demai, Herzig, Kratz – Younga-Mouhani (5), Sahin (1)

Zuschauer: 26.050

Die linke Seite mit Kohlmann und Parensen zeigt sich wie schon mehrfach in dieser Saison sehr sicher. Vor allem Parensen mit schnellen Antritten, die Aachens Hintermannschaft vor Probleme stellten. Wie flexibel diese Aufstellung ist, zeigte sich beim Wechsel, als Sahin für Kohlmann kam. Parensen rückte nach hinten auf die Linksverteidigerposition und Sahin nahm seinen Platz ein. Rauw zeigte eine ordentliche Leistung auf der rechten Seite. Mannschaftsdienlich holte Younga-Mouhani seine fünfte gelbe Karte ab und fehlt damit im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt. Mal sehen, wie der Trainer die Mannschaft dann aufstellt. Vielleicht mit Rauw als Sechser und dann Bemben oder Schulz als rechte Verteidiger. Unser ehemaliger Kapitän Daniel Schulz kam in Aachen am Ende übrigens zu seinen ersten Zweitligaminuten.

Noch ein paar letzte Worte dem Schiedsrichter Robert Hartmann hinterher. Am Anfang ahndete er ein Handspiel eines Aachener Verteidigers am Boden nicht. Dass sein Assistent beim letzten Spiel übersah, dass der Ball klar im Aus war, lag nicht an ihm. Allerdings hätte er das Spiel unterbrechen müssen, da Aachens Torhüter Stuckmann einen zweiten Ball ins Spiel brachte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er völlig die Übersicht verloren. Gut, dass der Treffer keinen Einfluss auf den Ausgang des Spieles hatte.

Noten_10

Teve008 – Merkwürdige Tore

Wenn es einen Wettbewerb für merkwürdige Tore geben würde, hätte es allein aus dem gestrigen Spiel des 1. FC Wundervoll im neuen Aachener Tivoli Kandidaten für die ersten drei Plätze gegeben. Die Tore waren natürlich Thema beim aktuellen Podcast, an dem fünf Menschen und zwei Hunde beteiligt waren. Er ist etwas länger geworden: 00:00 Das Spiel in Aachen 33:20 Unsere Zweete 40:56 Duelle mit dem BFC Dynamo bzw. Ostmannschaften im Allgemeinen Auf Anregungen vom letzten Mal hin sind zwei Mal Fangesänge als Trenner benutzt worden. Damit man den Unterschied hört, wurden auch die regulären Musiktrenner eingesetzt. Was gefällt besser? Auch über sonstiges technisches und inhaltliches Feedback freuen wir uns.

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