Union hat den Aufstieg gestern höchstens zu sehr gewollt

Das Gute an dem 2-2 von Union gestern Abend gegen Regensburg ist, dass endlich niemand mehr reden darüber muss, ob Union (und irgendein Teil davon) den Aufstieg doll genug will.

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Es kann nur ein Ziel geben

Auf der Pressekonferenz gestern haben Urs Fischer und die Berliner Medien ihren Diskurs über die Ansprüche, Ergebnisse und Leistungen von Union im Rennen um den Aufstieg fortgesetzt. Dabei gibt es dabei eigentlich gar keine verschiedenen Meinungen. Schließlich sind sich alle einig, dass es der Aufstieg für Union im Rest der Saison das einzige Ziel ist, um das es geht. Und dass dieses Ziel zu erreichen aus der aktuellen Ausgangsposition heraus sehr möglich ist. Oder wie es Christian Arbeit in einem poetischen Anflug sagte: “Auf die Schönheit der Chance.” (Das klingt nicht nur wie ein früher Tomte-Song, sondern ist auch einer.)

Wie der Zufall es will, liegt eins der Spiele von Union gegen Regensburg ziemlich genau sechs Jahren zurück.

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Wie wir alle lernen, mit Enttäuschung klarzukommen

Ich habe viele Gedanken zum 2:2 gegen Regensburg, einem Spiel, in dem man als Anhänger lernen kann, wie man mit Enttäuschung umgeht. Sei es mit Schiedsrichterentscheidungen, den vielen vergebenen guten Möglichkeiten von Union oder eben mit dem Ausgleich von Regensburg zum 2:2 kurz vor Schluss durch einen Elfmeter (hier lag Schiedsrichter Guido Winkmann allerdings richtig). Mir tat dort vor allem Kristian Pedersen leid, der ein für ihn schweres Spiel (er hatte aufgrund der Dreierkette keinen offensiven Flügelspieler vor sich) sehr stark meisterte und und einige erfolgreiche Last-Minute-Aktionen gegen Regensburg hatte, die Gefahr vom Tor von Mesenhöler fernhielten. Könnte man Enttäuschung in Energie umwandeln, so wäre nur mit dieser Saison Köpenicks Stromversorgung für ein ganzes Jahr gesichert.

Kristian Pedersen beim 2:2 gegen Regensburg, Foto: Stefanie Fiebrig

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