Union streicht den Saisonabschied, weil es nichts zu feiern gibt

Es steht nun tatsächlich fest. Der Saison-Abschied wird dieses Jahr komplett ausfallen. Es wird keinen Abschied geben von Spielern. Weder vor dem Spiel, noch in der Halbzeitpause und auch nicht bei eventuellem guten Ende (also gesicherten Klassenerhalt) nach dem Spiel, Die neuen Trikots werden auch nicht präsentiert. Volle Konzentration und voller Fokus auf das Spiel. Die liebgewonnene Autogrammstunde zum Saisonabschied fällt auch aus. Aber die gab es schon letztes Jahr nicht, weil sich das wie ein Abschenken des letzten Spiels, das auswärts stattfindet, anfühlen würde. Es geht also nur um eine Sache: Klassenerhalt, sonst nichts.

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Aufwachen! Aufwachen!

Ich würde gerne an dieser Stelle etwas schreiben, was Mut macht. Etwas, das wir alle mitnehmen können nach dem 1:3 in Darmstadt und an dem wir uns festhalten können für die letzten beiden Saisonspiele. Aber es fällt mir nichts ein. Ich bin durch mit dieser Saison. Ich kann nicht mehr. Es ist doch immer das Gleiche. Die Woche über Hoffnung aufbauen. Gut gelaunt und mit dem Willen zur Unterstützung ins Stadion fahren. Singen, klatschen, schreien. Und immer wieder enttäuscht werden. Und ich rede nicht vom Ergebnis. Ich rede davon, dass ich keine Mannschaft mehr auf dem Platz sehe, die weiß, wie sie zum Erfolg kommen soll. Das Team ist orientierungslos. Und scheinbar haben alle das gleiche Gefühl wie ich. Die Mannschaft und alle im Verein drumherum. Hauptsache die Saison ist bald zu Ende! Aber so steigt man ab. Und angesichts der katastrophalen Rückrunde muss man sagen, dass das dann nicht unverdient wäre.

Rückrundentabelle der Zweiten Liga, Screenshot: Kicker.de

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Teve328 – Das war Bunkerfußball

Union spielt 1:1 in einer zähen Partie gegen Heidenheim. Wir finden Erklärungen dafür, zufrieden sind wir allerdings nicht. Und überhaupt sind wir alle etwas erschöpft von dieser Saison.

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Foto: Stefanie Fiebrig

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Teve327 – Die gelb-roten Trikots wären beinahe zum Motto-Shirt geworden

Union gewinnt 1:0 gegen den FC St. Pauli. Wir haben darauf super euphorisch reagiert, aber im Podcast haben wir uns wieder im Griff. Außerdem erzählt Daniel vom A-Jugend-Spiel gegen Dynamo Dresden.

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Nach der Gelb-Roten Karte gegen Marvin Friedrich, Foto: Matze Koch

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Endlich!

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Spiel wie das 1:0 gegen den FC St. Pauli unter solch einer Anspannung geschaut habe (wahrscheinlich war es einfach eine Woche zuvor das 0:0 gegen Duisburg). Ich war so nervös wie Union und St. Pauli zu Spielbeginn. Schließlich spielten ja wieder alle Mannschaften für Union. Und wir wissen ja, was das bedeutet. Ich habe Telefon und Uhr weggelegt, damit mich nichts ablenkt. Ich habe Freunde angeblafft, weil sie sich an Nebensächlichkeiten aufhielten (jedenfalls aus meiner Sicht). Ich habe den Schiedsrichter verflucht, der so ein Foul wie das an Steven Skrzybski an der Außenlinie nicht mit Gelb ahndete, aber dafür das versuchte taktische Foul von Felix Kroos gegen Sami Allagui im Mittelfeld. Ich war auf 180 bei der Gelb-Roten Karte gegen Marvin Friedrich. Und ich hätte Simon Hedlund für sein Tor küssen können. Und Marcel Hartel auch, der rechtzeitig hochsprang, um nicht von Hedlund angeschossen zu werden. Ich empfand die angezeigten 3 Minuten Nachspielzeit als Skandal. Und ich war nach dem Spiel auf eine Art und Weise erleichtert, wie ich das lange nicht gefühlt habe. Was für eine wilde Reise!

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Unions Antwort auf die sportliche Krise: Weitermachen

Ich würde gerne mal wissen, wie weit das Präsidium von Union die Planungen für die nächste Saison bereits vorangetrieben hat. Denn rational lässt sich für mich die Tatenlosigkeit nur damit erklären, dass intern bereits klar ist, wie die nächste Saison personell angegangen werden soll (wenn die Liga gehalten wird). Die Bilanz des Teams seit der Übernahme des Jobs durch Trainer André Hofschneider ist katastrophal, aber wie immer bei solchen Diskussionen gilt es, nicht nur die Frage zu beantworten, ob man den Trainer wechseln soll, sondern auch, wer den Job danach übernimmt. In die Richtung der fehlenden Alternativen deuten die Berliner Medien:

Trainer André Hofschneider, Foto: Matze Koch

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“Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.”

Auf dem Rückweg durch den Wald. Wir hatten uns alles schon gesagt, was es zu sagen gibt zum 0:0 gegen Duisburg. Dass es hätte schlimmer kommen können. Dass Jakob Busk endlich mal die Null gehalten hat. Wobei, die Duisburger taten ihm ja den Gefallen kaum mal gefährlich auf das Tor zu schießen. Und Philipp Hosiner! So ein Ding wie gegen Fürth daneben gesetzt. Der Arme. Haste Scheiße am Fuß. Und warum so viele hohe Bälle. Die lassen sich doch so einfach verteidigen. Und auf wen sollten eigentlich Christopher Trimmel und Kristian Pedersen spielen? Auf sich selber? Wir haderten. Und dann fiel der Satz: “Aber gekämpft haben sie.” Ja, das kann man Union nicht vorwerfen.

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Der Trainer bleibt. Aber die Frage, wie Union endlich aus der Krise kommt, bleibt unbeantwortet

Krisengespräche haben bei Union stattgefunden. Der Tagesspiegel schreibt, dass Präsident Dirk Zingler, Trainer André Hofschneider, Sportgeschäftsführer Lutz Munack und Kapitän Felix Kroos sich am Montag getroffen hätten. Was dabei herausgekommen ist? Das wissen wir nicht. Der Trainer bleibt auf jeden Fall. Und so viele Bauchschmerzen ich mit der Verpflichtung von André Hofschneider als Trainer von Beginn an hatte, so sehr muss ich auch sagen, dass ein einfacher Trainerwechsel auch nichts bringt. Weil Union auf jeden Fall jemanden mit einem Fußballlehrerschein als Alternative verpflichten muss. Und wer mir entgegnet, schlimmer könne es nicht kommen, dem möchte ich entgegnen: Doch. Schlimmer kann es immer kommen.

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Teve325 – “Es geht nur noch um die scheiß Punkte”

Christopher Trimmel brachte es nach dem 1:2 in Fürth auf den Punkt: "Es geht nur noch um die scheiß Punkte." Wir haben die aktuelle Episode auf der Rückfahrt in der Raststätte Frankenwald neben dem Kinderbereich aufgenommen. Entschuldigt bitte die Tonqualität.

 

Danke an Matze Koch und Mathias Bunkus, die auf dem O-Ton von Christopher Trimmel die Fragen gestellt haben.

Felix Kroos und Christopher Trimmel nach Abpfiff vor dem Gästeblock, Foto: Matze Koch

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