Toni Leistners Abschied und die Frage, wer denn darüber froh sein soll

Toni Leistner hat gestern das gemacht, was ihm ebenso wie den anderen Abgängen durch den Saisonverlauf verwehrt geblieben ist. Er hat sich verabschiedet.

Twitter: @ToniLeistner

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Sandhausen steht dort, wo Union gerne wäre. Aber auch das ist nur eine Momentaufnahme.

Heute um 12.15 Uhr gibt es die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen. Die stehen da, wo sich Union lieber sehen würde, nämlich auf Rang 4. Allerdings hat das in dieser engen Zweiten Liga wenig zu sagen. Denn es sind ja nur 4 Punkte Abstand.

Screenshot: Kicker.de

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Alles Schlechte weggebrüllt

Für mich war das die Szene der bisherigen Saison. Wie Sebastian Polter nach seinem Tor zum 2:1 erst zum Jubeln hochsprang und dann die Fäuste ballte und mehrfach einfach nur schrie. Es schien, als würde er alles Schlechte aus sich herausbrüllen. Ein Schrei, der diese elendige Serie von 8 sieglosen Spielen in Folge vertreiben sollte. Und ganz ehrlich: Alle im Stadion taten es Sebastian Polter gleich. Die Unsicherheit, die Mannschaft, Verein und Anhänger befallen hatte, wurde weggebrüllt. Und nach Schlusspfiff in einer wahnsinnig intensiven Partie stand vor allem Erleichterung. Die Ruhe nach Ende der Partie habe ich genauso empfunden. Alle mussten mal Luft holen und sich sortieren.

Sebastian Polter nach seinem Tor; Screenshot: AFTV

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Hvala Damir!

Die Verabschiedung von Damir Kreilach beim 3:1 gegen Düsseldorf geriet sehr emotional. Für alle.

Fotos: Stefanie Fiebrig

Abschied von Damir Kreilach: Taschentücher nicht vergessen!

Ich habe mir gerade das Abschieds-Interview mit Damir Kreilach auf AFTV angesehen und bin ganz bei Nadi, die schreibt:

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Damir Kreilachs Wechsel ist menschlich ein riesiger Verlust für Union

Der für uns alle überraschende Wechsel von Damir Kreilach nach Salt Lake City in die Major League Soccer hat sicher niemanden kalt gelassen. Und ich gebe zu, dass er einer der Spieler ist, die mir auch sehr ans Herz gewachsen sind. Vielleicht lag das auch an einem Interview, das ich mit ihm vor über vier Jahren für die Morgenpost geführt habe. Eigentlich ging es in dem Gespräch vor allem um sein Streben nach Perfektion. Aber am meisten hat mich fasziniert, wie Damir nicht nur darauf bestanden hat, mit mir Deutsch zu sprechen, obwohl er selbst erst wenige Monate diese Sprache lernte, sondern wie interessiert er war und sich tatsächlich sehr viel Zeit nach dem Training genommen hat.

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Abschied, Meer und eine Überraschung

Drei Dinge gibt es heute: Abschied, Meer und Überraschung. Das mit dem Abschied ab 14.45 Uhr auf dem Rasen ist klar: Wir verabschieden uns von 8 Spielern (inklusive Christopher Quiring, der schon im Winter zu Rostock gewechselt ist).

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Mehrere Abschiede und ein hochanständiges, letztes Spiel.

Ich mag die Tradition, sich am letzten Spieltag in aller Form zu verabschieden. Sie ist gut, sie ist richtig, sie ist angemessen. Auch wenn ich jedes Mal heulen muss. Damit ich nicht ganz so sehr traurig bin, habe ich etwas sehr Schönes geschenkt bekommen. Ein schwarzes Trikot mit einer 1 drauf. Ich ziehe das an, und ich behalte es an. Daniel Haas. Ich bin zu anhänglich für Fußball. Wie eine Unionbank ohne Detlef Schneeweiß aussieht, kann ich mir auch nicht vorstellen. “Ich bin doch noch hier!”, tröstet mich Detlef. Jedenfalls glaube ich, dass er das ist, meine Brille ist schon wieder so beschlagen. Hofi das letzte Mal auf der Trainerbank. Dann spielt Union ein überraschend gutes Spiel gegen den Zweitligameister Freiburg. Wir sehen ein letztes Mal, wie Bobby Wood eingewechselt wird. Und jetzt ist Pause. Ich weiß nicht, wie es euch geht: Ich brauche die.