Frustrierend, Freakig, Verloren

Dass eine Niederlage gegen Nürnberg Unions Saison in einem nicht besonders guten Zustand hinterlassen würde, konnte man sich ohne allzu viel Vorstellungskraft auch vor gestern Abend ausmalen. Die Weise, in der Union dann aber tatsächlich das dritte Heimspiel nacheinander verlor, war hochgradig frustrierend. Dieser Negativlauf warf die Frage auf, wann es das zuletzt gab, Hans-Martin aus dem Podcast Team hat die Antwort recherchiert:

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Hangout zum DFL-Sicherheitspapier: Ohne Stimme, keine Stimmung

Malte Dutt von bolzplatzheld.de hat zum Talk über die beschlossenen Anträge des Konzepts “Sicheres Stadionerlebnis” eingeladen. Außer mir waren noch zu Gast:

Wir versuchen uns an einer Einordnung der verabschiedeten Anträge und betrachten den Prozess bis zur Liga-Vollversammlung am 12.12. Aus meiner Sicht ist die Runde ganz kurzweilig gewesen und angenehm unaufgeregt gewesen. Feedback dazu gerne in den Kommentaren.

Teve134 – Pimmelpropeller mit Wolfgang Niersbach

Das letzte Heimspiel vor der Winterpause. Nicht nur gewonnen, sondern schön gewonnen. Nicht nur Tore, sondern schöne Tore. Beneidet werden alle, die das Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion sehen durften. Es war selbst am ruckeligsten Stream zu erkennen, dass es das Spiel war, auf das wir seit dem furiosen Auftakt der Saison gewartet haben. Damals in Kaiserslautern, als die Saison noch in Ordnung war - die älteren Zuschauer werden sich erinnern. Wir finden nicht nur nichts an dem Spiel auszusetzen, wir sind glücklich. Einfach so. Das ist eine schöne Abwechslung, wir hatten schon vergessen, wie das geht. Ein Podcast ohne Kritik wäre aber nur der halbe Spaß, also wenden wir uns im zweiten Teil dem unerfreulichen Thema Sicherheitspolitik zu. Das war ein Hörerwunsch, beschäftigt uns aber auch.


Foto: Koch

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Mit offenem Visier gespieltGlücklich nach HauseTusche hat schon WeihnachtsferienUwe Neuhaus: "Das hat mit Fußball nichts zu tun"Das Spiel aus Sicht des GästeblocksErwartungen vor SpielbeginnAufstellungsvarianten gegen BraunschweigProbespieler Stefan Nijland: "Der neue Holländer ist eine falsche Neun"Wir denken uns Wintertransfers ausDie Baustelle SturmJopek auf der Tusche-PositionAdam Nemec im Mannschaftsgefüge: Es wird!Björn Kopplin könnte das kleine Derby spielenSprüche, die keiner mehr hören kann, oder "In Hoffenheim ändert sich nichts"Eine smarte AktionWie man eine smarte Aktion konterkariert: Pyro bzw. Böller bei den letzten beiden Hertha-SpielenWir diskutieren die DiskussionKräfteverhältnisse erkennenDie Neufassung des SicherheitskonzeptesWas wirklich zähltFans als Bestandteil der DiskussionStellungnahme von 12:12 zu den DFL-AnträgenRattenrennenWen vertritt 12:12?Eine Chronik der letzten WocheDie Kostenbeteiligung der Vereine an Polizeieinsätzen ist wieder im GesprächWas fehlt: Der Zusammenhang von Wahlterminen und Aussagen von Innenministern in anschaulichen GrafikenFans und DFL: Eine ZweckgemeinschaftMedienwandel: Sicherheitspolitik im Fußball ist im Mainstream angekommenWir wünschen uns RuheWir fordern einen Bullshit-Knopf für TalkshowsWir fordern einen Disclaimer "Befindet sich gerade im Wahlkampf".

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Das Schweigen im Walde

Bilder in der Audio Slideshow von unveu.de und union-foto.de

Komisch war die Totenstille hier. Auf der Bank dachte ich, das ist wie früher, als ich auf dem Dorf gespielt habe. Aber geil war es nach den zwölf Minuten. Das ist wenigstens Fußball. Vorher war es ein bisschen arschlos.

Torsten Mattuschka ging es wie allen im Stadion an der Alten Försterei beim Zweitligaspiel gegen Bochum. Ein Gefühl wie früher bei Spielen im Berliner Pokal gegen Teams wie Norden-Nordwest Wedding vor einigen hundert Zuschauern. Jedes einzelne Wort auf dem Platz war zu hören. Jeder Ruf, jeder Schrei. Von den 14000 auf den Rängen hingegen kam nichts. Der Grund war die Aktion 12:12 Ohne Stimme keine Stimmung.

Beinahe körperliche Schmerzen verursachte dann das schnelle Tor nach etwas mehr als zwei Minuten. Ein reflexhafter Jubel. Mehr war nicht drin. Selbst Stadionsprecher Christian Arbeit schwieg. Umso gewaltiger dann der Ausbruch, als mit Ablauf der selbstauferlegten Schweigefrist das Tor mit gut zehnminütiger Verspätung nachgefeiert werden konnte.

Die Aktion wird beim nächsten Heimspiel am Freitag (7.12.) wiederholt. Torsten Mattuschka weiß jedenfalls, was auf ihn zukommt.

Gegen Kaiserslautern wird die Bude schön voll sein. Obwohl die ersten zwölf Minuten wieder katastrophal sein werden. Aber danach macht es umso mehr Spaß.

Anmerkung: Ich konnte den Ton leider nicht richtig auspegeln. Deshalb hat sich ein Rauschen auf die ersten 12.12 Minuten gelegt. Einfach nach Ablauf der Schweigefrist die Lautstärke hochziehen :)