“Beef” zwischen Abwehr und Angriff

Wir sehen uns heute um 18.30 Uhr zum Spiel gegen Braunschweig im wunderschönen Stadion an der Alten Försterei. Vergesst nicht, vielleicht einen Zehner mitzunehmen für das gemeinsame Alles-auf-Rot-Shirt der Szene Köpenick und des 1. FC Union, das es im Zeughaus geben wird. Und vor allem: Vergesst nicht, bei Tine auf der Frauentoilette Waldseite vorbeizugehen, und dort vielleicht auch eine Kleinigkeit als Entschädigung für den Diebstahl beim letzten Spiel zu hinterlassen. Ein neues Sparschwein gibt es auf jeden Fall schon.

Weiterlesen

Teve174 – Klonz, 1000 ganz legale Torwarttricks

Über das 0:0 gegen Dresden kann man nur auf Englisch singen. Statt weiter mit Tocotronic-Zitaten zu nerven, diskutieren wir mögliche Veränderungen im Kader. Speziell im Angriff, defensiven Mittelfeld und im Tor.

1. FC Union Berlin vs. SG Dynamo Dresden 0:0Foto: Stefanie Fiebrig

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve166 – Mer losse d’r Aufschtiesch in Kölle

Eine 0:4-Niederlage in Köln macht uns nicht fertig. Da gab es schon ganz andere Desaster. Deshalb ist unsere Stimmung auf der internen Textilvergehen-Skala, die von 1 (Vierte Liga) bis 10 (Europapokal-Europapo) reicht, auf einer guten 8.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve165 – Fabian Schönheim ist kein Lemming

Union gewinnt 1:0 gegen Aue, durch einen Freistoß von Torsten Mattuschka, der sich mit seiner Analyse unsterblich macht: "Ich habe spekuliert, dass der Torwart spekuliert. Da habe ich richtig spekuliert." Dem haben wir eigentlich nichts hinzuzufügen.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon

Neuenhagen vs. Aue in Einwohnerzahlen (Fredersdorf ist aber auch total hübsch) — Auswärtsfans aus Aue sind gute GästeEin W50 mit PlaneFalko GötzDie Scorpions-PyramideMartin Dausch bleibt bescheidenMein Lebensziel: Einmal mit Tusche zu einer PartyDie gemeine, fünfte Gelbe KarteWeniger Meckern, außer es gehört zum KapitänsberufWie ist Union ohne Tusche? Nicht ausrechenbar!Baris Özbek und sein Anspruch an sich selbstSteven Skrzybski macht fünf Dinger und soll dennoch zuhause bleibenEin Mann für schnelles Umschaltspiel & KonterTim Oschmann ist ein halber VW-BusDie richtige Taktik für die Mannschaft ist nicht unbedingt ein Förderprogramm für den einzelnen SpielerMathias Bunkus kommentiert das SpielDamir Kreilach war megaViva, Nico Schäfer!Benni Köhler ist einer der Besten, dennoch funktioniert Union auch ohne ihnEs gibt keine Notlösungen mehrFelix von Union in Englisch findet GerechtigkeitSchiedsrichterlob: Markus Schmidt warentspannt, nicht zu kleinlich, gut gepfiffenTorwartbeschimpfung: Zeitspiel als Taktik ist verachtenswertEin schwedischer Union-Fanclub zu Besuch im StadionSteffi fährt zum Auswärtsspiel nach Köln und besucht eine Hälfte von Collinas ErbenPyrogewerfe auf SchalkeSpielunterbrechung in DresdenHools statt Ultras.

Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Als wir zu träumen begonnen hatten

Es war kein gutes Wetter. Ein typischer Oktobertag im Herbst. Dazu in Berlin. Das bekommt keine Kampagne gekittet. Die Kulisse war der triste Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Der Rüpel war dieses Mal in Begleitung seines Kindergartenfreundes und dessen Mutter dabei. Kein Stadion für Kinder. Sie sind zu weit weg vom Spielgeschehen. Kein Stadion für Erwachsene, da die fest montierten lächerlich bunten Schalensitze das Stehen behindern.

Die erste Halbzeit war eine mittlere Katastrophe. Da er vom Spiel nicht allzuviel mitbekam, wollte der Rüpel ständig Aufmerksamkeit. Pokémonkarten, Hefte, Bratwurst. Das, was ich vom Spiel mitbekam, war grausam. Paderborn machte das erste Tor. Eigentlich machte das Tor Daniel Göhlert. Ein Eigentor. In der Halbzeit gingen die wenig erbauten Kinder nach Hause. Nein, ich wollte nicht mit. Vielleicht ging ja noch etwas.

Wut auf den Schiedsrichter, der Michael Bemben mit Gelb-Rot nach einem ungeschickten Zweikampf in die Kabine schickt. Ohnmächtige Wut, als Paderborn das zweite Tor schießt. Trotz auf den Rängen. Ob sich das von den Rängen auf den Platz übertrug oder umgekehrt, das kann ich nicht beurteilen. Aber bei der Mannschaft zeigte sich eine Reaktion, die in schlechten Momenten zu einem Kartenfestival führen kann. Dieses Mal nicht. 74. Minute – Benyamina schießt das 1:2. Wir laut. Vielleicht einen Punkt mitnehmen aus diesem verkorksten Spiel. 82. Minute – Patschinski trifft zum Ausgleich. Wir lauter. Schlechtes Spiel, Schlechter Schiri, schlechtes Wetter. Es war egal. Alle schienen nur ein Wort zu schreien: Jaaaaah! 86. Minute – Benyamina macht das 3:2. Ab dann habe ich nicht mehr viel mitbekommen. Es muss ein Moment völliger Losgelöstheit gewesen sein. Geschrien wurde. Und gelacht. Für Außenstehende sicherlich ein merkwürdiges Bild.

Meine Stimme erlangte ich erst zwei Tage später wieder. Aber wer bei diesem Spiel dabei war, hatte eine Mannschaft gesehen, die unbedingt aufsteigen wollte. Und Karim Benyamina habe ich nie wieder Chancentod gerufen.

Sonntag, 13.09.2009 13.30 h, Stadion an der Alten Försterei: 1. FC Union Berlin – SC Paderborn 07. Dann wahrscheinlich wieder ein ganz normales Fußballspiel.