Auch mit zwei Stürmern ist nicht für alle Platz

Nach der Verpflichtung von Anthony Ujah, und dem daraus resultierenden Überangebot im Sturm, stehen bei Union zwei Fragen im Raum: Für wie viele der vorhandenen Spieler wird in der Regel ein Platz in der Startelf sein, und wer könnte den Verein noch verlassen.

Union

Auch in Systemen mit 2 Stürmern ist es bei Union zu voll, Photo: Matthias Koch

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Dirk Zingler, der neue Sponsor und der Fußball-Klassenkampf

Unions Präsident Dirk Zingler hat Kurier und Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er über die Wahl von Aroundtown als neuem Hauptsponsor des 1. FC Union, die Idee des Derby am 9. November und Unions Perspektive in der Bundesliga spricht. Die Sponsorwahl rechtfertigt er dabei einerseits damit, dass auch in der sozialen Konfliktsituation um das Thema Wohnraum Unternehmen differenziert zu beurteilen seien, und andererseits damit, dass Union schon seit langem eine Beziehung zu den handelnden Personen bei Aroundtown habe.

Zingler

Dirk Zingler fomuliert Unions Position in dem Interview ziemlich deutlich. Foto: Stefanie Fiebrig

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Unions Kader hat sich noch nicht klar verbessert

Im zweiten Teil des Interviews von Oliver Ruhnert in der Bild geht es weniger um Transfers, obwohl es noch viele offene Fragen gibt. Stattdessen wird Unions Manager auf den Vorschlag der Derby-Austragung am 9. November angesprochen, sagt dazu aber nur knapp, dass Fußball und dieses historische Datum nicht auf der selben Ebene lägen.

Oliver Ruhnert

Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert bei der Aufstiegsfeier. Photo: Matthias Koch

Außerdem sagt Ruhnert, dass er noch kein Vereins-Mitglied bei Union sei (kein Wunder, schließlich muss er sich um Tickets für Spiele wenig Sorgen machen).

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Feiern, als hätte Union ein Aufstiegsspiel zuhause

Nach dem Spiel von Union gestern in Stuttgart fragte ein Unioner uns, ob wir das Grinsen auch nicht aus dem Gesicht bekämen. Das ist immer noch so.

Der Schlusspfiff des Spiels, das Union gestern 2-2 in Stuttgart gewonnen hat, ist gerade um die sieben Stunden her, und ich bin noch lange nicht darüber hinweg, wie gut sich dieses Spiel angefühlt hat. Und das liegt nur zu sehr geringen Teilen am fehlenden Schlaf auf der Fahrt zurück aus Schwaben.

Union Stuttgart

Union jubelt über das 1-1 und kommt kann sich dabei kaum auf den Beienn halten, Photo: Matthias Koch

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Kopf aus, Herz an

Union hat gestern ein kleines Video veröffentlicht, in dem man sieht, wie die Torhüter ein ganz spaßig wirkendes Ball-hochhalte-Spiel spielen. Und ein motivierendes Plakat:

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Das Textilvergehen Tor des Monats für April 2019

Vor einem Monat haben wir unsere neue Rubrik “Textilvergehen-Tor-des-Monats” ins Leben gerufen, zu der wir im Podcast die Idee hatten. Darin wollen wir unter anderem herausfinden, ob wenn Daniel die Kandidaten auswählt, darin irgendwann auch vor allem Fallrückzieher und Fernschüsse vorkommen. Aber auch einfach, was für schöne Tore so fallen. Nun, nachdem der April vorbei ist, ist es Zeit für die zweite Ausgabe.

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Union zwischen Glückseligkeit und Gespannt-sein

An diesem Feiertag mitten in der Woche steht auch Union gefühlsmäßig noch zwischen der immer noch glückseligen Rückschau auf das Spiel gegen Hamburg und der gespannten Erwartung der Fortsetzung in Darmstadt. Die BZ stellt sich da die überraschende Frage: “Steigt Union als HSV-Besieger jetzt tatsächlich auf?”

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Greuther Fürth ist Duchschnitt

Greuther Fürth ist ausgesprochen durchschnittlich. Weil die Spielverlagerung weder in einer interessanten Situation in der Tabelle ist, noch besonderen Fußball spielt, habe ich – ehrlich gesagt – auch relativ wenig von den Franken gesehen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es in dem Spiel morgen vor allem auf Unions Leistung ankommen wird, und weniger auf Fürth

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel streckt sich, wie Union es morgen tun muss. Photo: Tobi/unveu.de

Spiel-Plan

Will man sich aber trotzdem mit dem Gegner beschäftigen, ist das die Ausgangsposition, in der man sich zur Vorbereitung den Statistiken zuwendet… und bei Fürth kaum etwas bemerkenswertes findet. Nur in Tacklings und abgefangenen Bällen hat Fürth im Ligavergleich Top-Werte. Das spricht immerhin für ein aktives Spiel gegen den Ball. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich dadurch in der Tiefe Räume ergeben, die Union attackieren kann.

Eine Kuriosität wirft Fürth aber doch noch auf: In der Rangliste der Schüsse von außerhalb des Strafraums sind die Kleeblätter Zweiter – und in der von Schüssen innerhalb des Strafraums Letzter. Verantwortlich dafür sind vor allem Julian Green, Maximilian Wittek und Tobias Mohr, die je im Schnitt öfter als einmal pro Spiel von außerhalb schießen (Green sogar 2,4 mal alle 90 Minuten). Das ist nicht nur ineffektiv, sondern auch nicht unbedingt die Strategie, die Unions Defensive vor die größten Probleme stellt (weil die größere Probleme mit Mannschaften hat, die versuchen, schnell hinter die Abwehr zu kommen).

Surprise Podcast

Wir haben gestern Abend eine neue Podcast-Folge veröffentlicht. Darin gibt es aber keine Vorschau auf das Spiel in Fürth. Sondern ein Interview mit den beiden New Yorker Unioner*innen Lee und John, die wir hier schon einige Male als die Autor*innen des Eisern NYC Blog erwähnt haben.

Die beiden haben leider in letzter Zeit keine Zeit mehr gefunden, dieses Blog weiterzuführen, waren aber in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Berlin, um Union zu sehen. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, mit ihnen darüber zu sprechen, wie man in New York Union Fan wird und ist, und wie man die kognitive Dissonanz aushält, als örtlichen Fußball-Club nur ein Raba-Franchise zu haben.

Etwas ist an dieser Folge allerdings anders als gewöhnlich: Das Interview ist auf Englisch. Auf Deutsch werde ich hier demnächst noch einmal etwas länger darüber, was in dem Gespräch interessantes aufkam, schreiben.

In ungeahnter Geschwindigkeit haben unsere Freunde vom Millernton dieser Episode ihre eigene Version davon folgen lassen, und für das Vor-dem-Spiel-Gespräch zu St. Paulis Partie gegen Heidenheim (nicht die für Union irrelevanteste Begegnung des Spieltags) mit der Heidenheim-Anhängerin Sarah aus Toronto gesprochen.

Einmal Unioner Immer Unioner

Mehr oder weniger gute Nachrichten gibt es in dieser Sektion. Jan Glinker ist mit Nordhausen durch einen Sieg gegen Jena ins Thüringer Pokalfinale eingezogen. Und dort sollte Wacker gegen den SV Blau-Weiß Büßleben 04 oder FSV Preußen Bad Langensalza auch favorisiert sein, den Titel zu gewinnen und sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Dagegen deutet sich für Sören Brandy an, dass seine Zeit in der Zweiten Liga zu Ende geht. Bei Bielefeld geht es für ihn wohl kaum weiter. In einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen spricht er darüber, gern in der Regionalliga noch eine Zeit lang spielen zu wollen. Und dann entweder im Fußball bleiben – oder Lehrer werden zu wollen.

Und sonst so

Für alle, die morgen nach Fürth fahren, könnten sich ein paar Umwege durch fränkische Ortschaften lohnen. Denn der Vorteil eines Spieltags an Ostern ist, dass man dort verzierte Brunnen bewundern kann:

Union hat den Aufstieg gestern höchstens zu sehr gewollt

Das Gute an dem 2-2 von Union gestern Abend gegen Regensburg ist, dass endlich niemand mehr reden darüber muss, ob Union (und irgendein Teil davon) den Aufstieg doll genug will.

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Muss Union im Rennen um den Aufstieg aufwachen?

Im Tagesspiegel hat gestern David Joram einen Kommentar geschrieben, in dem er fordert, der 1. FC Union müsse offensiver mit der Möglichkeit und dem Wunsch auf den Aufstieg umgehen: “Das Umfeld müsste elektrisiert sein. Endspurt, Aufstiegskampf! Aufwachen, bitte, Ziele neu justieren. Wir wollen hoch!”

Polter

Sebastian Polter ist einer der Spieler, denen man fehlenden Ehrgeiz wirklich nicht gut vorwerfen kann. Photo: Stefanie Fiebrig

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